Erneut schweres Unwetter über Trier-Land

25. Juni 2016

Am 25.06.2016 kam es erneut zu einem schweren Unwetter in Trier-Land. Diesmal waren die Gemeinden Ralingen, Welschbillig und Kordel besonders betroffen. In Ralingen kam es zu einer Überflutung der B418 sowie im Bereich Ralinger Mühle. Die B418 mußte für einen längeren Zeitraum komplett gesperrt werden. Weitere Einsätze waren in der Gemeinde Welschbillig. Im Bereich Kunkelborn wurde ein Gehöft überflutet sowie die K19 unterspühlt. In Welschbillig liefen mehrere Gebäude voll Wasser, u.a. waren eine Schreinerei sowie der Kindergarten betroffen. Auch in Kordel waren mehrere Einsätze wegen überflutungen nötig. Im Einsatz waren insgesamt 13 Feuerwehren der Feuerwehr Trier-Land mit insgesamt 70 Einsatzkräften, der Wehrleiter Trier-Land sowie die Funkeinsatzzentrale (FEZ) Trier-Land, wo die eingehenden Einsätze erfasst und koordiniert wurden.

20160625_102430_resized_1 20160625_103219_resized_1 20160625_112942 20160625_112947 IMG-20160625-WA0006 IMG-20160625-WA0007(1) IMG-20160625-WA0009 IMG-20160625-WA0011(1) IMG-20160625-WA0012

Zusammenarbeit Länderübergreifend geregelt

22. Juni 2016

Bild Zeitung 1

Kürzlich unterzeichneten die Verbandsgemeinde Trier-Land und die luxemburgischen Gemeinden Rosport und Mompach eine Vereinbarung über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen.

Das Dokument wurde in einer Feierstunde im Beisein von vielen politischen sowie von  Führungskräften aus dem Feuerwehrwesen aus Deutschland und Luxemburg  in Rosport  unterzeichnet. Bürgermeister Wolfgang Reiland sowie die Bürgermeister von Rosport, Romain Osweiler und Mompach, Jos Schoellen setzten Ihre Unterschrift unter das 4 Seiten umfassende Dokument.

Nun ist offiziell, was bisher schon gelebt wurde. In dem Dokument wird u.a. geregelt, wer im Einsatzfall die Einsatzleitung hat und wer die Kosten für Verbrauchsmaterial zahlt. Bürgermeister Reiland sowie seine Amtskollegen aus Luxemburg hoben in Ihren Ansprachen die bisher bereits sehr gute Zusammenarbeit der Wehren und Gemeinden hervor. Alle wünschten den Feuerwehrleuten aus Deutschland und Luxemburg immer eine glückliche und gute Heimkehr von Ihren Einsätzen und bedankten sich für das Engagement.

Wehrleiter Jürgen Cordie, der mit seinen beiden Stellvertretern Ralf Kinzig und Andreas Bauer ebenfalls der Zeremonie beiwohnte,  hob in seiner Rede ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit beider Länder hervor. Er wies aber auch auf die noch offenen Fragen hin, so müssen bei Einsätzen im Nachbarland die Martinshörner ausgeschaltet werden und es gilt die jeweilige Straßenverkehrsordnung. Weiter wird der Feuerwehrführerschein aus Deutschland in Luxemburg nicht anerkannt. Jüngere Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen können mit diesem Führerschein Feuerwehrfahrzeuge bewegen, auch wenn die normale Fahrerlaubnis dies ausschließt. Hier gibt es auf politischer Seite noch viel zu tun.

Bürgermeister Wolfgang Reiland strebt weitere Vereinbarungen mit Nachbargemeinden auf der Luxemburger Sauerseite an, so grenzen die Gemeinden Langsur – Wasserbillig und Ralingen – Echternach ebenfalls aneinander an.

Bild Zeitung

Floriansjünger aus Trier-Land beenden Grundlehrgang erfolgreich

21. Juni 2016

Truppmann Teil 2 2016Kordel, 22 Feuerwehrfrauen und Männer haben am 11.06.2016 erfolgreich den Truppmann Teil- 2 Lehrgang abgeschlossen.
Der „Truppmann Teil 2“ Lehrgang bildet den Abschluß in der Grundausbildung bei der freiwilligen Feuerwehr.
Der zweiwöchige Lehrgang, der auf Verbandsgemeindeebene unterrichtet wird, fand in Kordel statt. Der Grundlehrgang stetzt sich aus zwei Lehrgängen zusammen. Zuerst wird ein mehrwöchiger „Truppmann Teil I“ Lehrgang absolviert.
Am Abschlußtag des „Truppmann Teil 2“ legten die frisch gebackenen Wehrfrauen- und Männer zuerst einen schriftlichen Test ab, danach wurde eine gemeinsame Übung absolviert.
In der anschließenden Übungsbesprechung konnte der Druck vorab genommen werden.
„Es haben ALLE bestanden“, so der stellv. Wehrleiter Ralf Kinzig, der mit dem weiteren stellv. Wehrleiter Andreas Bauer anwesend war.
Sie bedankten sich bei den Lehrgangsteilnehmern, sowie bei den Ausbildern der VG Trier- Land für Ihre geleistete Arbeit. Einen weiteren Dank galt dem Wehrführer Stephan Roth aus Kordel, der die Räumlichkeiten der Feuerwehr Kordel zur verfügung stellte und mit seiner Mannschaft für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Teilnehmer Truppmann Teil 2 Lehrgang:

Kersch Nils (Aach), Krass Florian, Vierbuchen Thorsten, Mayer Alisha, Potemke Melanie  (alle Butzweiler), Rosswinkel Peter, Schneider Matthias, Wald Holger (alle Kordel), Permesang Michael,
Schon Thomas (beide Langsur), Anton Arnold, Schmitt Dominik (beide Liersberg), Heidweiler Michael (Lorich), Schilz Luisa, Heinz Alex (beide Ralingen), Melchert Maximilian, Jahnen Michael (beide Rodt), Wagner Andreas (Schleidweiler), Backes Joshua, Schneider Anna (beide Welschbillig), Tombers Alina, Stephany Alexa (beide Wintersdorf)

Jugendfeuerwehr Aach kümmert sich um neu gepflanzte Bäume nach Unfall

21. Juni 2016

JF Aach

Aach. Es ist der Abend des 13. Januar 2016 als in Aach (VG Trier- Land) die Feuerwehrsirenen heulten. Ein 40- Tonner rollt in der Neuhauserstraße beim Versuch zu wenden, die Straße rückwärts runter. Quer über den Kirchenvorplatz, rammt eine Mauer und bleibt schließlich im Hof der Freiwilligen Feuerwehr an einem Gartenzaun hängen. Weit ausrücken konnte die Feuerwehr nicht, die Ausfahrt war dicht.
Bedauerlicherweise hatte der LKW auch mehrere Bäume auf dem Vorplatz der Kirche mitgerissen und umgeknickt. Diese mussten einen Tag später komplett von der Ortsgemeinde entfernt werden. Was übrig blieben, waren die Kreise im Pflaster, in denen die Bäume standen, sie waren leer.
Schnell entschloss man sich aber dort wieder neue, junge Bäume einzupflanzen. Im Frühjahr wurde die beschädigte Mauer wieder repariert und die neuen Bäume wurden durch eine Fachfirma wieder neu gepflanzt.
Die Bäume befinden sich auf dem Grundbesitz des Bistums Trier. Allerdings kümmert sich die  Ortsgemeinde um den Friedhof und Kirchenvorplatz. Die Galabau Firma, gibt allerdings nur eine Garantie in der Anwachsphase, wenn die Bäume regelmäßig gegossen werden in dieser Zeit. Das bekamen einige der Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Aaach mit. Sie entschlossen sich mit ihrem Jugendwart Sascha Heckmann darüber zu sprechen, den ihre Idee war es, die Bäume regelmäßig zu gießen, sodass diese wachsen können. „Wir treffen uns ja regelmäßig in der Feuerwehr zur Übung, dann können wir auch die Bäume gießen“, so die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr. Die jungen Leute stellten einen Plan auf, um sich auch bei heißen Tagen,über die Übungen hinaus, um die Bäume kümmern zu können. Der Jugendwart Sascha Heckmann zeigte sich stolz über seine Schützlinge und deren Engagement.
Wehrführer Oliver Berg und Ortsbürgermeisterin Claudia Thielen dankten der Jugendfeuerwehr Aach für Ihre Bereitschaft und zeigten sich bei den Floriansjüngern erkenntlich.