Archiv für August 2006

Einsatz: Aach/Beßlich: Personensuche endet glücklich – 4jähriges Kind nach Suche aufgefunden

Mittwoch, 30. August 2006

Am Mittwoch, 30 August 2006 heulten gegen 15.10 Uhr in der Verbandsgemeinde Trier-Land die Sirenen. In Amtshilfe für die Polizei wurde die Feuerwehr bei der Suche nach einem vierjährigen Jungen tätig.

Ein vier Jahre alter Junge aus Aach, der sich gemeinsam mit anderen Kindergartenkindern auf einem Ausflug im Rahmen der “Wald-Erlebnistage” in den Wald befand, entfernte sich während einer Rast bei der Grillhütte Beßlich von seiner Gruppe. Die Erzieherinnen durchsuchten den Nahbereich der Grillhütte, konnten das fehlende Kind jedoch nicht finden. Sie verständigten die Polizei.

Die Polizei forderte die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Suche an. Im Ersten Alarm wurden die Feuerwehren aus Aach, Beßlich, Butzweiler, Newel und Kordel alarmiert. Als Sammelplatz fuhren diese das Feuerwehrgerätehaus in Butzweiler an.

Die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land errichtete unterdessen an der Grillhütte in Butzweiler eine gemeinsame Einsatzleitung mit der Polizei. In der zweiten Stufe des Einsatzes wurden die Feuerwehren aus Olk, Trierweiler und Welschbillig zur Unterstützung ebenfalls nach Beßlich alarmiert. Das Suchgebiet wurde gemeinsam von Feuerwehr und Polizei festgelegt.
In acht Sektoren wurden die verschiedenen Suchtrupps tätig. Jeder Suchtrupp verfügte über eine Fotografie des Jungen, eine Karte mit seinem Suchgebiet und ein Handsprechfunkgerät.

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Die Rettungshundestaffel der Berufsfeuerwehr Trier sowie die Hundestaffel der Polizei suchten die unmittelbar an die Grillhütte angrenzenden Waldgebiete ab. Ein Hubschrauber der Polizei-Hubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz unterstützte die Suche aus der Luft. Insbesondere nahegelegene Maisfelder wurden aus der Luft abgesucht.

Weitere Kräfte wurden nachgefordert. Die Rettungshundestaffel aus Zweibrücken, sowie ein Spürhund mit “Spezialausbildung” aus Landau machten sich auf den Weg nach Beßlich.

Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander ließ zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort die Führungsgruppe (Technische Einsatzleitung) des Landkreises Trier-Saarburg in Marsch setzen.

Beßlicher Bürger sowie die örtlichen Jagdpächter unterstützten die Suche.

Gegen 16.30 Uhr konnte schließlich die Suchaktion beendet werden. Ein Feuerwehrmann fand den Jungen spielend an einem Bach in der Nähe des Reiterhof Kreuzerberg.

Die rund 150 Einsatzkräfte konnten die Suche schließlich abbrechen, nachdem das Kind vom Vater identifiziert wurde.

Einsatz: Igel – Verkehrsunfall – PKW auf Dach – Auslaufende Betriebsstoffe

Dienstag, 29. August 2006

Zu einer technischen Hilfeleistung rückte am Dienstag, 29. August gegen 18.47 Uhr die Feuerwehr Igel (VG Trier-Land) aus.

Auf der Kreisstraße K1, die von Igel nach Trierweiler führt, war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Meldung “Auslaufende Betriebsstoffe” machte das Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.

Der Fahrer eines PKW hatte die Leitplanke durchbrochen, überschlug sich und kam mit seinem Wagen kopfüber in einem Bachbett nahe einer Brücke zum Liegen. Glücklicherweise wurde der Fahrer dabei nicht verletzt. Nach Erkundung durch die Feuerwehr konnte keine Umweltverschmutzung durch Betriebsstoffe festgestellt werden.

Im Einsatz: Feuerwehr Igel, PI Trier, Straßenmeisterei

Einsatz: Zemmer – Autokran verliert Hydrauliköl

Montag, 28. August 2006

Zur Leckage am Hydrauliksystem eines, an einer Baustelle eingesetzten Autokranes kam es am Montag, 28. August gegen 11.53 Uhr in der Schönfelder Straße in Zemmer.

Die Feuerwehr Zemmer rückte mit drei Fahrzeugen aus. Das Leck am Kran wurde von den Kräften der Feuerwehr Zemmer abgedichtet.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, daß das ausgetretene Öl in die Kanalisation oder das Erdreich gelangte.

Das ausgetretene Hydrauliköl wurde mit Bindemittel gebunden und aufgenommen.

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Einsatz: Welschbillig Brandverdacht – Rauchmelder ruft Feuerwehr auf den Plan

Sonntag, 27. August 2006

Am Samstag, 26. August rückte die Feuerwehr Welschbillig mit dem Einsatzstichwort “Brandverdacht” in die Straße “Am Schankstor” aus.

In einem Wohnhaus hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Aufgeschreckt von einem lauten Piepsen machte sich die Bewohnerin, eine ältere Frau, auf die Suche nach der Quelle des Geräusches. Sie ging auf die Straße, weil sie das Geräusch dort vermutete. Daß es sich um den im Flur installierten Rauchmelder handeln sollte, kam ihr nicht in den Sinn.

Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Welschbillig, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt hörte ebenfalls den durchdringenden Ton des Rauchmelders. Er traf die Frau vor der Haustür stehend an, und schaute im Haus nach um die Ursache für den Alarm zu erkunden. Als er eine Rauchentwicklung wahrnehmen konnte, alarmierte er über den Notruf die Feuerwehr.

Die Feuerwehr Welschbillig ging in das verqualmte Gebäude vor und konnte die Ursache für den Rauchalarm ausfindig machen. Verbranntes Kochgut auf dem Herd hatte zur Rauchentwicklung und somit zum Auslösen des Rauchmelders geführt. Nachdem das Haus nach weiteren Personen abgesucht war, brachte die Feuerwehr Welschbillig einen Überdruckbelüfter in Stellung um die Räume rauchfrei zu machen.

Im Einsatz waren: Feuerwehr Welschbillig, Malteser Hilfsdienst Welschbillig, FEZ und Wehrleitung Trier-Land

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