Archiv für September 2006

Sprechfunker-Lehrgang in Welschbillig

Montag, 25. September 2006

Von Montag, 25. September bis Samstag 30. September 2006 findet in Welschbillig ein Sprechfunker-Lehrgang statt.

Einsatz: Kaminbrand in Aach-Hohensonne direkt an der Bundesstraße B51

Dienstag, 19. September 2006

Am Dienstag, 19. September kam es gegen 14.00 Uhr im Aacher Ortsteil Hohensonne zu einem Kaminbrand. Nachbarn und ein vorbeifahrender Mitarbeiter des Rettungsdienstes bemerkten eine starke, schwarze Rauchentwicklung am Kamin einer dreigeschossigen Doppelhaushälfte an der Bundesstraße B51 und alarmierten die Feuerwehr. Rußflocken gingen weit verstreut nieder. Schwarzer Rauch hüllte zeitweise Bundesstraße und Häuser ein.

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Wenig Platz für die Feuerwehr – Die Fahrzeuge der Feuerwehren sorgten zeitweise für Verkehrsbehinderungen im Bereich der B51 in Hohensonne

Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Aach und Newel war diese starke Rauchentwicklung nicht mehr zu sehen. Die zur Haushälfte gehörende, verantwortliche Person – eine ältere Frau – sperrte sich beim Warten auf die Feuerwehr zu allem Übel selbst aus, sodaß den Brandbekämpfern zunächst nur das Warten auf den Ersatzschlüssel und die Erkundung im Außenbereich übrig blieb.

Nachdem sich die Einsatzkräfte mit dem Nachschlüssel Zutritt zum Keller verschaffen konnten, kam ihnen bereits beim Öffnen der Tür Rauch entgegen. Ein Trupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten ging in den Heizungsraum vor, schaltete die Heizungsanlage stromlos und belüftete den Keller.

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Mit einem Überdruckbelüftungsgerät wurde das Haus Etage für Etage rauchfrei gemacht.

Bei der anschließenden Kontrolle des Kaminzuges durch alle Stockwerke wurde ständig leichter Brandgeruch und geringe Mengen Rauch festgestellt. Im Dachgeschoß wurde man schließlich fündig. Hier stand der Rauch in den Giebelspitzen.

Vom Einsatzleiter wurde die Feuerwehr Kordel mit Überdruckbelüftungsgerät angefordert sowie der Bezirks-Schornsteinfegermeister zur Einsatzstelle bestellt.

Nachdem die Einsatzkräfte mittels Übedruckbelüftung das Haus Etage für Etage frei von Rauch und schädlichen Brandgasen gemacht hatten, konnte der Schornsteinfegermeister an die Arbeit gehen. “Zur Freude” der Feuerwehrmänner hatte dieser eine 27 Jahre junge, blonde Schornsteinfegerin zur Unterstützung dabei. Mit einer speziellen Kamera untersuchten die Fachleute den Kamin und legten diesen samt Heizungsanlage wegen starker Beschädigungen still.

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Die Schornsteinfegerin ließ sich mit einem Feuerwehrkameraden ablichten.

Ein Stahl-Abgasrohr wurde teilweise zerstört, so daß das umliegende Isoliermaterial den Kamin zunächst verstopfte und schließlich den Kaminbrand verursachte.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Aach, Newel und Kordel sowie der Bezirksschornsteinfegermeister. Durch den Feuerwehreinsatz, der direkt an der Bundesstraße stattfand kam es für ca. 2 Stunden zu Verkehrsbehinderungen

Generationswechsel vollzogen – Stützpunktfeuerwehr Newel unter neuer Führung

Donnerstag, 14. September 2006

Newel – Trier-Land Einen großen Umbruch gab es unlängst in der Führungsrige der Stützpunktfeuerwehr Newel. Der langjährige Wehrführer Arnold Reuter und sein Stellvertreter Adolf Christmann gaben Ihre Ämter in jüngere Hände.

Im Rahmen einer Feier im Feuerwehrgerätehaus Newel wurde der Generationswechsel bei der Stützpunktfeuerwehr perfekt gemacht. Wehrführer Arnold Reuter schied wegen Erreichen der Altersgrenze aus dem Amt. Für seinen Stellvertreter, Adolf Christmann der bislang auch das Amt des Jugendwartes ausübte, war es eine Selbstverständlichkeit, beide Ämter zeitgleich in jüngere Hände zu geben.

Er stellte seine Ämter als stellvertretender Wehrführer und Jugendwart zur Verfügung, bleibt seiner Wehr jedoch noch weiterhin als Wehrmann erhalten.

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In seiner Laudatio wies Wolfgang Reiland, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land auf die zahlreichen Verdienste des scheidenden Führungspersonals hin.

Mit dem Namen Arnold Reuter verbinde er neben einem „hohen Feuerwehr-Sachverstand“ auch die Erinnerung an zahlreiche gute und fruchtbare Diskussionen. Reuter nahm in der Verbandsgemeinde das Amt des sogenannten „ständigen Abwesenheitsvertreters“ also des Vertreters von VG-Wehrleiter Peter Heinz und Stellvertreter Günter Müller wahr.

Die Gründung der Jugendfeuerwehr Newel ging maßgeblich auf das Konto von Stellvertreter Adolf Christmann. Der hervorragenden Jugendarbeit der von Ihm mitbegründeten und betreuten Jugendfeuerwehr sei es zu verdanken, daß zahlreiche Mitglieder ihren Weg von dort aus in die „aktive Wehr“ gefunden haben und man frei von Nachwuchssorgen sei.
Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon zeichnete Adolf Christmann für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz aus.

Im Rahmen der Feierlichkeiten mussten zahlreiche „formale Verwaltungsakte“ begangen werden. Zunächst entließ Bürgermeister Reiland die bisherige Führung aus dem „Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte“.

Nun, da die Stützpunktfeuerwehr Newel vorübergehend „führungslos“ war, schritt man umgehend zur Vereidigung und Bestellung einer neuen Wehrführung.
Markus Scheuern (27) wurde als Wehrführer, Marc Bente (26) als stellvertretender Wehrführer per Diensteid auf Grundgesetz und Landesverfassung vereidigt.
Als neuer Jugendwart wurde Daniel Müller (22) bestellt.

Nachdem der Generationswechsel in der Führung somit offiziell vollzogen war, ergriff der neue Wehrführer Markus Scheuern das Wort. Er dankte der bisherigen Führung für ihre langjährige Arbeit. Auf Beschluß des Vorstandes verlas er eine Urkunde, die Arnold Reuter zum „Ehrenwehrführer“ der Feuerwehr Newel erklärte. Adolf Christmann wurde von der Jugendfeuerwehr Newel für seine Verdienste zum „Ehrenjugendfeuerwehrwart“ ernannt.

In die Schar der Gratulanten reihten sich neben Ortsbürgermeister und Feuerwehrmann Matthias Mohn auch der Kreisfeuerwehrinspekteur des Kreises Trier-Saarburg, Ortwin Neuschwander sowie die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Trier-Land, Wehrleiter Peter Heinz und Stellvertreter Günter Müller ein.

Neben Gottfried Borm, der im Namen der Neweler Ortsvereine Dank und Glückwünsche überbrachte, meldete sich Wilfried Weber als Vertreter der Alterswehr zu Wort. „Jetzt gehörst Du zu uns !“ rief er Arnold Reuter zu.

Nach dem Austausch zahlreicher Geschenke untereinander meldete sich Arnold Reuter zu Wort. „Ich möchte das letzte Wort haben“ erklärte er. In einem großen, mit Wunderkerzen festlich gestalteten Karton ließ er ein Abschiedsgeschenk für seine Wehr hereinbringen.

Beim Auspacken staunte der neue Wehrführer Markus Scheuern nicht schlecht, als bergeweise Akten und Ordner mit Schriftverkehr seines Amtsvorgängers zum Vorschein kamen.

Doch unter diesen Akten versteckte sich zur Überraschung aller ein weiteres, in Geschenkpapier verpacktes Geschenk. Als die neue Wehrführung dieses Abschiedsgeschenk ihres scheidenden Chefs öffnete, stockte ihnen der Atem. Die anwesenden Gäste im Saal waren sprachlos. Zum Vorschein kam eine kunstvoll gestickte Fahne für die Feuerwehr Newel.

Mit einem solch eindrucksvollen Abschiedsgeschenk des frischgebackenen „Ehrenwehrführers“ hatte niemand gerechnet.

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Welschbillig ein voller Erfolg – Brandheiße Vorführungen

Mittwoch, 13. September 2006

Welschbillig – Rückblickend bewertet die Feuerwehr Welschbillig den am vergangenen Wochenende durchgeführten “Tag der offenen Tür” als vollen Erfolg.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren. Die Wehr lockte die Zuschauer mit zahlreichen interessanten Vorführungen.

Neben dem „Klassiker“ Fettexplosion sollte an einem praktischen Beispiel die Funktionswiese von Rauchwarnmeldern sowie die Entwicklung eines Zimmerbrandes gezeigt werden. Hierzu baute die Feuerwehr ein voll eingerichtetes Wohnzimmer nach und setzte den darin stehenden Papierkorb mittels Fernzündung in Brand. Rasch breitete sich das Feuer über die Gardinen auf die restliche Einrichtung aus.

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Anhand dieses Brandes stellte die Feuerwehr zudem die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Brandbekämpfung vor. Mit einem Hohlstrahlrohr wurden zunächst die Rauchgase im Brandraum heruntergekühlt, bevor man den eigentlichen Brand löschte.

Wie wichtig dieses korrekte Vorgehen im Einsatzfall ist, um einen sogenannten “Flash-Over”, eine Rauchgasdurchzündung, zu verhindern, wurde ebenfalls dargestellt. Anhand einer eigens dafür gebauten Box konnte gefahrlos gezeigt werden, wie es durch ein unbedachtes Öffnen einer Brandraumtür zur explosionsartigen Entzündung der Rauchgase kommen kann.

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Im Inneren der Metallkiste wurde Holz verbrannt. Durch Schließen der Tür wird dem Feuer der Sauerstoff entzogen, es kommt zu einer unvollkommenen Verbrennung bei der brennbares Kohlenstoffmonoxid entsteht. Öffnet man die Tür der Metallkiste wieder, kommt es zur explosionsartigen Durchzündung der Rauchgase.

Außer den Vorführungen stand die Gewinnung von Nachwuchs auf dem Programm. Wer wollte, konnte sich einmal selbst in Feuerwehrkleidung vor den Spiegel stellen oder fotografieren lassen.

Schließlich fanden auch noch die Wettbewerbe der Dorfvereine statt. Alle zwei Jahre messen sich Teams der Vereine in Aufgaben, die ihnen von der Feuerwehr gestellt werden. Der Wanderpokal ging in diesem Jahr an das Team der Malteser Welschbillig.