Langsur-Metzdorf – Die Feuerwehren der Ortsgemeinde Langsur stellten bei ihrer Jahresabschlussübung auf dem Fürsthof in Metzdorf ihr Können unter Beweis. Unterstützt wurden Sie von den Luxemburgischen Kameraden aus Born/Moersdorf. Die beiden Wehren kooperieren schon länger. Sie teilen sich seit geraumer Zeit ein gemeinsames Feuerwehrhaus auf Luxemburger Seite.
Als am Samstag, 18. November gegen 14.30 Uhr in Metzdorf die Sirenen heulten, rückte die örtliche Feuerwehr gemeinsam mit den Kameraden aus Born/Moersdorf zum Fürsthof aus. Schweißarbeiten in der Maschinenhalle – so steht es im Szenario zu lesen – haben dort einen Brand ausgelöst. Kinder, die sich in ein Weinlager flüchten konnten sind nun dort von Rauch und Flammen eingeschlossen und rufen um Hilfe.

Trupps der Wehr Born/Moersdorf und der inzwischen eingetroffenen Schwerpunktfeuerwehr Langsur gingen in das verqualmte Gebäude vor. Sie suchten ausgerüstet mit schwerem Atemschutz die Gebäude ab und brachten die Kinder in Sicherheit.
Zahlreiche Gasflaschen in den Räumen des Betriebs erschweren die Rettungsarbeiten. Da auf dem Gelände außerdem ein Gastank gekühlt werden musste, stand rasch fest, daß die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz nicht ausreichen würde.
Diese Feststellung rief die Feuerwehren aus Grewenich und Mesenich auf dem Plan. Sie erhielten den Auftrag eine Wasserentnahme an der Sauer herzurichten und mit Schläuchen eine Leitung bis zum Fürsthof aufzubauen.
Nach 45 Minuten konnte die Übung beendet werden. Wehrleiter Peter Heinz und VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland zeigten sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Auch die ausrichtende Feuerwehr Metzdorf wertete die Übung als Erfolg.