Archiv für April 2007

Kordel – Waldarbeiter schwer verletzt – Komplizierte Rettung

Samstag, 21. April 2007

Kordel – Am Samstag, 21. April kam es gegen 08.45 Uhr in Kordel in der Ehranger Straße zum Arbeitsunfall eines Forstarbeiters. Ein Arbeiter wurde bei Baumfällarbeiten von einem fallenden Baum erfasst dabei mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Der Mann stürzte dabei einen Steilhang hinab. Glücklicherweise kam er vor einer Klippe zu liegen. Nur einen Meter weiter fällt das felsige Gelände abermals um 12 Meter fast senkrecht ab.

Die Besatzung des Rettungswagens der Malteser aus Welschbillig forderte beim Eintreffen an der Unglücksstelle sofort die Feuerwehr zur Unterstützung an. Der bewusstlose Arbeiter lag für die Helfer fast unerreichbar in einem steilen Hang. Kräfte der Feuerwehr Kordel sicherten zunächst die Einsatzkräfte, sicherten anschließend den absturzgefährdeten Baum und forderten von der Feuerwehr Welschbillig eine sogenannte „Schleifkorbtrage“ an.

Der Notarzt aus Trier-Ehrang versorgte gemeinsam mit dem Rettungsdienstpersonal den schwer verletzten Mann. Über Leitern und mit Hilfe von Leinen suchte man sich einen Weg zu dem Waldarbeiter. Da man unter anderem von einer möglichen Wirbelsäulenverletzung in Folge des Sturzes ausgehen musste, wurde der Patient mit vereinten Kräften mittels der Schleifkorbtrage aus dem unwegsamen Gelände gerettet.

Zur Eigensicherung einer jeden im Hang eingesetzten Einsatzkraft musste ein Feuerwehrmann mit einer Leine eingesetzt werden. Schließlich musste der Verletzte noch rund 200 Meter bis zum Rettungswagen durch den Wald getragen werden.

Nach rund 45 Minuten war die komplizierte Rettungsaktion beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Kordel und Welschbillig, der Notarzt aus Trier-Ehrang, der Rettungswagen des MHD Welschbillig sowie die Polizei Schweich.

Einsatz: B51 – PKW weicht Wildschwein aus und überschlägt sich

Samstag, 14. April 2007

Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden Feuerwehren der Verbandsgemeinde Trier-Land in der Nacht zum Samstag, 14. April alarmiert.

Auf der Bundesstraße Trier-Bitburg hatte sich zwischen Aach-Hohensonne und Newel-Müsigen ein Solo-Unfall ereignet.

Als gegen Mitternacht die Piepser der Feuerwehrleute ausgelöst wurden, ging man auf Grund der Notrufe davon aus, daß das verunfallte Fahrzeug in Brand geraten sei.

[photopress:VU_wegen_Wildschwein_Newel.jpg,full,pp_image]

An der Einsatzstelle stellte sich glücklicherweise heraus, daß die Fahrerin, eine 25jährige Frau aus Daun, nicht eingeklemmt war und auch nur leicht verletzt wurde. Der Wagen brannte nicht – Wasserdampf von ausgetretenem Kühlwasser war zu sehen.

Die junge Frau hatte versucht einem Wildschwein auf der Fahrbahn auszuweichen und dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Nach einem Überschlag blieb der Wagen im Straßengraben liegen.

Die Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle ab, fingen auslaufenden Kraftstoff auf und stellten den Brandschutz sicher.

[photopress:VU_wegen_Wildschwein_Newel2.jpg,full,pp_image]

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Newel, Welschbillig, Sirzenich, der Rettungswagen der Malteser aus Welschbillig und der Notarzt aus Trier-Ehrang sowie die Polizei.

Einsatz: Tanklastzug stürzt um – 27.000 Liter Klärschlamm als Ladung

Donnerstag, 12. April 2007

Auf der Kreisstraße K34 zwischen Zemmer-Rodt und Quintbach kam es am Donnerstag, 12. April gegen 09.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Tanklastzug.

Aus ungeklärter Ursache verlor der bergauf fahrende Fahrer die Kontrolle über sein mit 27 Kubikmetern Klärschlamm beladenes Tankfahrzeug, überrollte eine Leitplanke, überschlug sich und kam in einem Bachlauf zu liegen.

[photopress:VU_Tanklastzug_Kl__rschlamm_Rodt1.jpg,full,pp_image]
Wie durch ein Wunder wurde der LKW Fahrer bei dem Crash nicht verletzt. Erst beim Aussteigen aus seiner total zerstörten Fahrerkabine zog er sich eine kleinere Schnittverletzung zu.

Nach Angaben der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Trier-Saarburg geht man davon aus, daß eine Menge von rund 4 Kubikmetern des geladenen Klärschlamms ausgetreten und vom Bach fortgespült worden sind. Im nahegelegenen Wolfskaulweiher wurden Wasserproben entnommen. Auslaufende Betriebsstoffe wie Kraftstoff und Motoröl konnten von der Feuerwehr noch an der Unfallstelle aufgefangen bzw. mit Ölsperren im Bach gebunden werden.

[photopress:VU_Tanklastzug_Kl__rschlamm_Rodt3.jpg,full,pp_image]

Der Eigentümer des Fahrzeuges, eine Fachfirma aus Salmtal, die auf die Entsorgung und den Transport von Klärschlamm sowie die Vermietung von Chemietoiletten spezialisiert ist, war rasch mit mehreren Spezialfahrzeugen zur Stelle um den Umweltschaden möglichst gering zu halten.

[photopress:VU_Tanklastzug_Kl__rschlamm_Rodt4.jpg,full,pp_image]
Vor der Bergung wurde mit einem Saugfahrzeug ein Teil der Ladung umgepumpt – Die beiden mit Bio-Diesel gefüllten Treibstofftanks des LKW wurden ebenfalls von den Kräften der Firma vorsorglich entleert.

Zur Bergung des Sattelzuges wurde eine Trierer Fachfirma beauftragt, die mit einem schweren Autokran und zwei weiteren Spezialfahrzeugen den Havaristen aus dem Bach hob und abtransportierte. An Auflieger und Zugmaschine entstand Totalschaden.

[photopress:VU_Tanklastzug_Kl__rschlamm_Rodt2_1.jpg,full,pp_image]

Die Kreisstraße K34 blieb bis in die frühen Nachmittagsstunden voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Zemmer, Feuerwehr Rodt, Berufsfeuerwehr Trier, Feuerwehr Trier-Ehrang, Kreisfeuerwehrinspekteur Trier-Saarburg, Rettungswagen Trier-Ehrang, Polizei Schweich, Untere Wasserbehörde Trier-Saarburg.

kostenloser Counter

Weblog counter


Einsatz: Betrunkener LKW Fahrer verursacht Chaos auf der A64 Luxemburg-Trier – Sattelzug steht quer

Montag, 09. April 2007

In der Nacht zum Ostermontag sorgte gegen 01.20 Uhr ein stark alkoholisierter Fahrer eines Sattelzuges für ein Verkehrschaos und einen großen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Ein erster Versuch der Rekonstruktion der Geschehnisse ergab folgendes:

Offensichtlich ist der LKW-Fahrer vom Rastplatz “Aire de Wasserbillig” auf der ehemaligen Grenzstation Mesenich in Richtung Deutschland gestartet. Etwa einen Kilometer hinter der Sauertalbrücke schlief er hinter dem Steuer ein und der Sattelzug kam aus noch nicht ganz geklärter Ursache quer auf der Richtungsfahrbahn Trier zum Stillstand.

Mehrere Anrufer gingen wegen dem quer stehenden Gespann von einem schweren Verkehrsunfall mit Beteiligung eines LKW aus und alarmierten Feuerwehr und Rettungsdienst.

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst zeigte sich der stark alkoholisierte LKW-Fahrer sehr aggressiv. Von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst musste der Mann beruhigt und unter Kontrolle gebracht werden.

Der LKW nahm bei dem nächtlichen Ausflug nur leichten Schaden. Er wurde von Feuerwehr und Polizei auf den nahe gelegenen Rastplatz Markusberg gebracht und dort abgestellt. Glücklicherweise kam aufgrund des geringen nächtlichen Verkehrs niemand zu Schaden.