Archiv für September 2007

Weltrekord ! Die Jugendfeuerwehr Trier-Land war dabei

Freitag, 21. September 2007

Einen neuen Weltrekord stellten die Jugendfeuerwehren des Landes Rheinland-Pfalz auf. Rund 4.000 Jungen und Mädchen aus allen Teilen des Landes bildeten an der Mosel eine Wasserwand mit knapp 1.400 Strahlrohren.

An der Mosel zwischen Cochem und Senheim ging am 15. September zeitweise nichts mehr. Hunderte Feuerwehrfahrzeuge und ebensoviele Privat-PKW mit Betreuern und Jugendlichen säumten das Moselufer. Auch der Kreis Trier-Saarburg war mit zahlreichen Jugendfeuerwehrleuten vor Ort. 1.200 Meter der insgesamt rund 20km langen Wasserwand wurden von der Jugendfeuerwehr des Kreises in Eigenregie aufgebaut.

Um 13.00 Uhr hieß es “Wasser Marsch” für den Weltrekordversuch. Damit dieser auch in das Guinnes Buch der Rekorde eingetragen werden kann, mussten die Jugendlichen ihre Wasserwand zwanzig Minuten lang in Betrieb halten.

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Die Jugendfeuerwehren der VG Trier-Land waren mit 75 “Mann” dabei. Sascha Heckmann, Marie Balestas, Carolin Roa und Alexander Busch (von links) von der JF Aach freuen sich, beim Rekordversuch mitmachen zu können.

Verbunden mit einer großen Spendenaktion anlässlich der 25jährigen Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit Ruanda, wird die Aktion in die Geschichte des Landes eingehen.

Rund 15 000 Euro an Spenden wurden von den Jugendlichen zuvor gesammelt. Sie werden in den Neubau einer ruandischen Schule investiert.

Innenminister Bruch hatte sich das Ereignis per Polizeihubschrauber angesehen und war beeindruckt: “Mir haben die Worte gefehlt. Sensationelle Bilder waren zu sehen.”

Gefährliches Spiel mit dem Feuer – Abschlußübung der Feuerwehren der Gemeinde Langsur

Dienstag, 18. September 2007

„Von der Neugier getrieben sind zwei Kinder nach dem Schulunterricht nicht direkt nach Hause gegangen, sondern in einen alten Schuppen gegenüber der Langsurer Kulturhalle eingestiegen. Die beiden Jungen wollten eigentlich nur nachsehen, was sich alles in dem alten Schuppen befindet. Da es in dem Gebäude ziemlich dunkel ist, zünden die beiden ein Stück Papier an. Als die Flammen an die Hand des einen Schülers geraten, wirft dieser das noch brennende Papier weg – Das Unheil nimmt seinen Lauf“! – So erklärt Langsurs Wehrführer Heinz Permesang die Ausgangslage der diesjährigen Abschlussübung der Feuerwehren der Gemeinde Langsur.

„Ein Passant sah Rauch aus dem Dach des Schuppens aufsteigen und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr“ fährt er fort. Nur wenige Sekunden später heulen beiderseits der Sauer die Sirenen. Alarmiert sind die Feuerwehren aus Langsur, Mesenich, Metzdorf, Grewenich sowie die Kameraden der luxemburgischen Feuerwehr Born/Moersdorf, die sich mit der Feuerwehr Metzdorf ein gemeinsames Feuerwehrhaus auf luxemburgischer Seite teilen.

Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Langsur begann sofort eine Menschenrettung an der Rückseite des Schuppens. Ein Trupp ging mit schwerem Atemschutz und einem Strahlrohr in das Gebäude vor. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und man brachte einen Überdrucklüfter in Stellung um das Gebäude rauchfrei zu bekommen.

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Den Feuerwehren Mesenich und Grewenich sollte eine wichtige Aufgabe zukommen. Gemeinsam sollte sie mit ihren Pumpen die Wasserversorgung sicherstellen. Mit einer rund 250m langen Schlauchleitung wurde Wasser aus der Sauer bis zur mutmaßlichen „Brandstelle“ gefördert. Ferner übernahmen die Grewenicher Kameraden die Abschirmung der vom Brand noch nicht betroffenen Gebäude.

Die Metzdorfer Wehr richtete ebenfalls eine Wasserentnahmestelle her. Sie entnahm Wasser im Park und sicherte mit zwei Strahlrohren die benachbarte Kulturhalle. Zur Unterstützung der Feuerwehr Langsur wurde schließlich noch die Truppe aus Born/Moersdorf tätig. Die luxemburgischen Kameraden unterstützten die Feuerwehr Langsur bei der Menschenrettung und stellten den „obligatorischen Sicherheitstrupp“.

Bei der anschließenden Übungskritik im Feuerwehrgerätehaus in Langsur zeigten sich Bürgermeister Wolfgang Reiland und Wehrleiter Peter Heinz zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Langsurs Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth dankte den Wehren für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement.

Die Feuerwehr Langsur nahm die Gelegenheit wahr, um drei Feuerwehrkameraden zu befördern. Hannelore Konz wurde zur Feuerwehrfrau, Sebastian Braun zum Feuerwehrmann und Gerhard Reinert zum Oberbrandmeister befördert.

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Von links: Wehrleiter Peter Heinz, Wehrführer Heinz Permesang, VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland, Hannelore Konz, Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth, stellv. Wehrführer Andreas Bauer, Sebastian Braun, Gerhard Reinert

Neues Feuerwehrgerätehaus in Mesenich feierlich eingesegnet

Dienstag, 04. September 2007

Langsur-Mesenich Unlängst gab es im Langsurer Ortsteil Mesenich einen Grund zu feiern. Nach rund 10 Monaten Bauzeit konnte das neue Feuerwehrgerätehaus neben dem Gemeindehaus in Mesenich bezogen werden.

Im Beisein von Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander und VG-Wehrleiter Peter Heinz kam es gleich mehrfach zur Schlüsselübergabe. Zunächst übergab der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Mesenich den Schlüssel des neuen Gerätehauses an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land – Wolfgang Reiland.

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Reiland dankte den Aktiven Mitgliedern von Feuerwehr und Förderverein für die geleistete Arbeit. Er ging auf die „bürokratischen Hürden“ ein, die von der Feuerwehr vor dem Baubeginn im November 2006 genommen werden mussten und erläuterte die Vereinbarung zwischen Verbandsgemeinde und Förderverein, die den Bau letztendlich erst ermöglichte.
Unter dem Beifall der Anwesenden Gäste übergab Reiland schließlich den Schlüssel formal an Wehrführer Hans Thull und somit an die Feuerwehr Mesenich.

Beengte Verhältnisse am alten Standort und Parkplatzprobleme seien ausschlaggebend für die Suche nach einer anderen Lösung gewesen erläuterte der Vorsitzende des Fördervereines Hans-Georg Bast. Langsurs Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth beglückwünschte die Wehr zum neuen Domizil und stellte fest, dass im neuen Feuerwehrhaus nun ja auch ausreichend Platz vorhanden sei, um statt eines Anhängers gegebenenfalls ein Fahrzeug in Mesenich zu stationieren.

Pfarrer Josef Forse erbat schließlich den Göttlichen Segen für das neue Feuerwehrhaus. Für die musikalische Umrahmung der Einweihung sorgte der Spielmannszug aus Edingen.

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Bronze und Gold für Gruppen aus Trier-Land

Montag, 03. September 2007

Bei der diesjährigen Abnahme des Feuerwehr-Leistungsabzeichens, die am Samstag, 01. September in Zerf stattfand, waren die Gruppen aus der VG Trier-Land erfolgreich.

Die Gruppe der Feuerwehr Wintersdorf legte mit Erfolg erstmals in dieser Zusammensetzung das Feuerwehr-Leistungsabzeichen der Stufe Bronze ab. Hierbei galt es innerhalb von nur sechs Minuten nach der Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten einen Löschangriff mit drei Strahlrohren vorzunehmen. Ferner musste innerhalb von 120 Sekunden eine Saugleitung gekuppelt und korrekt eingebunden werden. Anschließend mussten noch theoretische Fragen von den Mitgliedern der Gruppe beantwortet werden.

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Hintere Reihe: Gruppe Bronze (Wintersdorf)
Vordere Reihe: Gruppe Gold2 (Gemischte Gruppe Trier-Land)

In der “Gold-Gruppe” trafen die Wertungsrichter “alten Bekannte” – In den Vorjahren hatte die Gruppe bereits die Abzeichen der Stufen Bronze, Silber und Gold mit Erfolg abgelegt.
Es galt einen komplizierten Werkstattbrand zu bekämpfen, Einen Verletzten zu retten, Gasflaschen zu bergen, und mittels Greifzug einen PKW aus der Werkstatt zu bergen.

In diesem Jahr stand bereits die zweite Wiederholung der Stufe Gold auf dem Plan. Für die dreifache, acht- und zehnfache Wiederholung der Prüfung wird jeweils ein eigenes Abzeichen verliehen.

In die Reihe der Gratulanten reihten sich neben der lokalen Prominenz der gastgebenden VG Kell am See auch der Bürgermeister und Wehrleiter der VG Trier-Land ein, die den Prüfungen beiwohnten.