Wohnhausbrand in Welschbillig
Samstag, 22. Dezember 2007Zu einem Wohnhausbrand kam es am Freitag, 21. Dezember in der Welschbilliger Kapellenstraße. Als gegen 21.30 Uhr die Feuerwehr Welschbillig alarmiert wurde, ging man auf Grund der Meldungen zunächst von einem Brand in einer Halle eines Betriebes in der Kapellenstraße aus.
Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte einen deutlichen Feuerschein ausmachen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, daß es im Kellergeschoss eines eingeschossigen Gebäudes brannte. Die Flammen schlugen aus einem Garagentor und hatten bereits auf ein Zimmer im Erdgeschoss sowie den Dachüberstand übergegriffen. Im Gebäude, welches als Wohnung genutzt wurde, befanden sich keine Personen mehr.

Löscharbeiten wurden unter Atemschutz durchgeführt
Der Einsatzleiter der Feuerwehr Welschbillig ließ vorsorglich eine Riegelstellung zu einer angebauten Halle errichten. Noch auf der Anfahrt ließ der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land zur Unterstützung die Feuerwehr Newel nachalarmieren.

Sicherheitstrupp vor dem Gebäude in Bereitschaft
Mehrere Trupps wurden zur Brandbekämpfung, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz in das Gebäude geschickt. Eine 11kg Gasflasche wurde aus dem brennenden Keller geborgen – Sie war jedoch durch die Einwirkung des Feuers bereits geborsten.

Geborstene Propangasflasche
Mit vereinten Kräften war der Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Das Gebäude wurde bei dem Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl das Haus über massive Betondecken verfügt, kann eine Einstutzgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr brachte Stahlstützen im Kellergeschoss zur Abstützung der Decke an.
Mit einem Überdruck-Belüftungsgerät wurden die verschiedenen Geschosse des Gebäudes vom Rauch befreit. Qualmender Brandschutt wurde aus dem Kellergeschoss zum Ablöschen ins Freie gebracht. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin.
Die Bewohner des Hauses waren beim Brandausbruch nicht zu Hause. Da sie angaben, daß ihr Wäschetrockner eingeschaltet gewesen sei, kommt ein Defekt an diesem Gerät möglicherweise als Brandursache in Betracht. Beamte der Polizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Atemschutz-Werkstatt der Verbandsgemeinde Trier-Land und der Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Trier-Saarburg zur Einsatzstelle alarmiert. Ein Rettungswagen der Malteser aus Welschbillig ging zur Eigensicherung in Stellung.
VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland machte sich vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Schadens.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Welschbillig, Newel und Kordel mit insgesamt rund 45 Mann, der Malteser Hilfsdienst, die Polizei, der KFI Trier-Saarburg sowie der Wehrleiter und die Feuerwehr-Einsatzzentrale Trier-Land.
