Archiv für April 2008

Neue Funker(innen) für Trier-Land´s Feuerwehren

Samstag, 26. April 2008

Welschbillig – In einem Kreisausbildungslehrgang wurden 16 Feuerwehrleute, darunter auch vier Feuerwehrfrauen aus der Verbandsgemeinde Trier-Land zu Feuerwehr-Sprechfunkern ausgebildet.

Funker 1 2008
Die frischgebackenen Feuerwehrfunker mit Ausbildern und Wehrleitung

Mit der mindestens 16 Stunden dauernden Sprechfunkerausbildung legten diese Feuerwehrmitglieder den Grundstein für eine spätere Ausbildung zum Maschinisten oder zum Atemschutz-Geräteträger.

Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die Teilnehmer ihre praktischen Abschlußprüfungen – Hierbei galt es, mit Feuerwehrfahrzeugen und Kartenmaterial verschiedene Koordinaten anzufahren und von dort aus Funkverbindungen zum Feuerwehrgerätehaus in Welschbillig aufzubauen.

Neben komplexen Rück- und Lagemeldungen von den aufgesuchten Objekten mussten die Prüflinge auch unter Beweis stellen, daß sie das amtliche Buchstabieralphabet beherrschen. Einer der Ausbilder hierzu: “Im ´Eifer des Gefechts´ und im ´Prüfungsstress´ kann es dann schon mal passieren, daß ein Prüfling beim Buchstabieren seines eigenen Namens einen Buchstaben vergisst.

Die neu ausgebildeten Sprechfunker der Feuerwehr Trier-Land

Erik Kierspel, Markus Roa (beide Aach), Gerd Keil (Butzweiler), Werner Seiwert (Hofweiler), Ralf Esser (Mesenich), Jessica Müller, Jasmin Wagner (beide Ralingen), Marcel Cordie, Manfred Konder, Dominik Schuh (alle Rodt), Thomas Müsch (Sirzenich), Leo Ziewers (Udelfangen), Markus Recht, Christoph Premm (beide Wintersdorf), Claudia Krütten, Lisa Schabio (beide Zemmer)

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Edingen – Phosphorgranate aus dem 2. Weltkrieg versetzt Dorf in Aufregung

Freitag, 25. April 2008

Im Ralinger Ortsteil Edingen wurde am Freitag, 25.04. gegen 9.30 Uhr bei Baggerarbeiten eine Relikt des 2. Weltkrieges zu Tage gefördert. Eine ca. 60cm lange Phosphorgranate des Kalibers 155mm wurde freigelegt und geriet in Brand.

Die sofort alarmierten Feuerwehren aus Edingen und Welschbillig sperrten die Fundstelle ab. Auf Anraten der Experten des Kampfmittelräumdienstes mussten einige Häuser in der Edinger St. Lambertusstraße geräumt werden.

Die Munitionsexperten konnten bereits kurze Zeit nach ihrem Eintreffen Entwarnung gegeben werden. Von der, im Originalzustand 60 bis 70cm langen Granate des Kalibers 155mm, war die gefährliche Explosivladung, die normalerweise für eine weiträumige Verteilung des Phosphor sorgt, nicht mehr vorhanden.

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In einem Plastikfaß wird das Artilleriegeschoß geborgen

“Besonders heimtückisch an diesen Brandgrananten ist die Tatsache, daß der im Umkreis von rund 20m verpritze Phosphor sobald er einmal mit Luftsauerstoff in Kontakt geraten ist, nicht mehr zu löschen ist. Alleine durch Sauerstoffentzug, also z.b. durch Abdecken mit Erde lässt sich das Feuer löschen.” erklärt ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes.

Die noch in Fragmenten erhaltene Granate wurde schließlich mit Erde abgedeckt und in einem Fass abtransportiert.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Edingen und Welschbillig, der Kampfmittelräumdienst, die Polizei sowie der Malteser-Hilfsdienst.

Wechsel im Führungsteam – Neuer 2. Mann bei der Feuerwehr Butzweiler

Sonntag, 20. April 2008

Newel – Butzweiler. Die Freiwillige Feuerwehr Butzweiler hat einen neuen stellvertretenden Wehrführer. Marco Bamberg, Jugendfeuerwehrwart der Butzweilerer Wehr wurde von seinen Feuerwehrkameraden in das Amt des Stellvertretenden Wehrführers gewählt.

Unlängst fand in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land die offizielle Vereidigung statt.

Diensteidklein
v.l: Wehrführer Peter Simmer, Marco Bamberg, Bürgermeister Wolfgang Reiland

Bamberg leistete im Beisein zahlreicher Feuerwehrkameraden aus der VG Trier-Land seinen Diensteid auf Grundgesetz und Landesverfassung Rheinland-Pfalz. Der 22-Jährige übernimmt das Amt von seinem 10 Jahre älteren Feuerwehrkameraden Thomas Laudor.

Er hat bereits die für dieses Amt vorgeschriebene Ausbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz mit Erfolg absolviert.

Neuer Stellvertreter klein
v.l: Thomas Laudor, Wehrführer Peter Simmer, VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland, Marco Bamberg, Wehrleiter Peter Heinz, Ortsbürgermeister Matthias Mohn, stv. Wehrleiter Günter Müller

Einsatz: Brand in Türenwerk

Freitag, 18. April 2008

Trierweiler-Sirzenich. Zu einem Brand in einem Holz verarbeitenden Betrieb kam es am Freitagnachmittag im Trierweilerer Ortsteil Sirzenich. Gegen 15.15 Uhr wurde Großalarm für die umliegenden Feuerwehren ausgelöst – Grund hierfür war ein offenes Feuer mit sichtbaren Flammen, welches vom Personal des Betriebes gemeldet wurde.

Mitarbeiter stellten zunächst einen deutlich wahrnehmbaren Brandgeruch fest. Sie stellten eigene Löschmittel bereit und suchten nach der Ursache für den Geruch. Techniker des Werkes machten als Brandherd schließlich die Schredderanlage für Holzreste aus, von der auch das werkseigene Kraftwerk mit Brennstoff versorgt wird. Sie stellten offene Flammenbildung im Bereich des Schredders und der zugehörigen Rohrleitungen fest und alarmierten die Feuerwehr.

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Foto: Archiv

Sofort wurden die Feuerwehreinheiten aus Sirzenich, Trierweiler, Newel und Welschbillig alarmiert. Das Feuer hatte sich beim Eintreffen bereits den Weg durch die Rohrleitungen in einen anderen Betriebsteil auf der gegenüberliegenden Straßenseite gebahnt.

Durch das beherzte, schnelle Eingreifen der Feuerwehren und die umsichtige Reaktion des Personals konnte die weitere Ausbreitung des Feuers – insbesondere in den riesigen Spänesilo des Kraftwerkes verhindert werden. Ein nennenswerter Schaden ist dank der sofortigen Hinzuziehung der Feuerwehr nicht entstanden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Sirzenich, Trierweiler, Welschbillig, die Stützpunktfeuerwehr Newel, die Feuerwehr-Einsatzzentrale, Wehrleitung und die Pressestelle der Feuerwehr Trier-Land, der Kreisfeuerwehrinspekteur sowie die Polizei mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften.