Archiv für Oktober 2008

Abschlußübung der Feuerwehren der Gemeinde Langsur mit Mertert/Lux in Mesenich

Sonntag, 26. Oktober 2008

Langsur-Mesenich

Samstagnachmittag; strahlender Sonnenschein – Sirenengeheul lässt das Sauertal aufschrecken. Um 14.00 Uhr heulten zeitgleich die Feuersirenen in Langsur und den Ortsteilen Mesenich, Metzdorf und Grewenich.

Glücklicherweise handelt es sich bei dem folgenden Großeinsatz der Feuerwehren nur um eine Übung. Mesenichs Wehrführer Hans Thull hatte in diesem Jahr den Planungsauftrag für die Abschlußübung der Großgemeinde erhalten.

Während die ersten Kräfte seiner Feuerwehr eintreffen erörtert Wehrführer Thull die Ausgangslage: “In einer Hobbywerkstatt in der Schulstraße ist es zu einem unbemerkten Kabelbrand gekommen, inzwischen haben die Flammen auf das Haus übergegriffen – Wir vermuten, daß noch Personen im Gebäude sind”.

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Der Tragkraftspritzenanhänger der FF Mesenich rückt an – Die Mannschaft kommt zu Fuß nach.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Mesenicher Wehr sind motiviert. Der Traktor mit dem Tragkraftspritzenanhänger fährt vor – Rasch wird eine Wasserversorgung von einem Hydranten hergestellt. Die Wehr verlegt rund 100m Schlauchleitung und spritzt dann neben dem Gebäude in eine Wiese.

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Außenengriff der Feuerwehr Mesenich

Thull erläutert den Einsatz seiner Männer: “Wir müssen uns hier, wie in der Realität auch, auf den Außenangriff beschränken. Für die Menschenrettung im Gebäude werden Atemschutzgeräte benötigt, die wir nicht haben – Die Feuerwehr Langsur verfügt über solche Geräte.”

Kurze Zeit später trifft die Feuerwehr Langsur an der Einsatzstelle ein. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz und einem Strahlrohr betritt ein Trupp das verqualmte Gebäude während ein weiterer Trupp draußen ein Überdruckbelüftungsgerät in Stellung bringt.

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Die Feuerwehr Metzdorf richtet derweil an der rund 500m entfernten Sauer eine Wasserentnahmestelle her und verlegt gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehren aus dem luxemburgischen Born/Moersdorf und der Feuerwehr Grewenich eine Leitung bergauf bis zum Brandobjekt.

An der Schulstraße / Ecke Kreuzweg sind die Lösch- und Rettungsarbeiten inzwischen in vollem Gange. Unter den kritischen Augen der lokalen Politprominenz und des Wehrleiters gelangt inzwischen auch erstes Wasser von der Sauer bis zum Brandort.

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Außenengriff der Feuerwehr Grewenich

Nachdem die Funktionsfähigkeit dieser “langen Leitung” durch die Abgabe mehrerer tausend Liter Wasser unter Beweis gestellt war, hieß es hier schließlich: “Feuer aus !”

Bei der gemeinsamen Nachbesprechung der Übung im Bürgerhaus Mesenich dankte VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland den Feuerwehrleuten für ihr Engagement.

Gemeinsam mit Wehrleiter Peter Heinz und Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth äußerte er den Wunsch, daß künftig eine gezieltere Nachwuchsförderung durch Jugendfeuerwehren auch im Bereich der Gemeinde Langsur stattfinden solle.

Wehrleiter Peter Heinz apellierte an die “kleineren Wehren” in der Gemeinde Langsur, trotz fehlender Geräte künftig auch ihre Einsatzkräfte zu Atemschutzgeräteträgern ausbilden zu lassen. “Wenn eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräteträgern in einer Wehr vorhanden ist, statten wir diese Wehr auch mit Atemschutzgeräten aus” versprach Heinz.

In das selbe Horn stieß Langsurs Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth. Er forderte, die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger “mit sportlichem Ehrgeiz” zu sehen: “Man muß kein Experte sein um zu verstehen, daß heutzutage bei jedem Wohnhausbrand Atemschutzgeräte benötigt werden”

Ferner forderte Orth die Verantwortlichen Entscheidungsträger dazu auf, die Feuerwehr Mesenich schnellstmöglich mit einem Fahrzeug auszustatten. “Es schmerzt mich, zu sehen mit welch erbärmlicher Ausstattung – nämlich einem Tragkraftspritzenanhänger – unsere Wehren zum Einsatz fahren müssen !” schloß Orth seine Ausführungen.

Feuerwehrleute aus Trier-Land in Absturzsicherung ausgebildet

Freitag, 10. Oktober 2008

Unlängst absolvierten elf Feuerwehrleute aus Trier-Land den Lehrgang „Technische Hilfe – Absturzsicherung“. Dieser Lehrgang, welcher erstmals in der VG Trier-Land durchgeführt wurde, berechtigt die Teilnehmer nun die neu beschafften Gerätesätze „Absturzsicherung“ einsetzten zu dürfen.

Diese Gerätesätze werden zurzeit bei den Feuerwehren aus Kordel, Newel, Welschbillig und Zemmer vorgehalten.

In dem 24-Stündigen Lehrgang, welcher von Mitgliedern der Höhenrettungsgruppe der VG Saarburg durchgeführt wurde, erlernten die Teilnehmer den praktischen Umgang mit dem Gerätesatz, sowie die hierfür notwendigen Tätigkeiten wie etwa das Anlegen der richtigen Knoten und Stiche.

Aber auch die Schulbank mussten die Teilnehmer „drücken“. In den theoretischen Teilen wurden etwa die Aufgaben, die Gefahren und die zugehörigen Unfallverhütungsvorschriften bei der Absturzsicherung vermittelt.

Nach einigen praktischen Übungen am Abschlusstag, dem Selbstretten von einem Aussichtsturm und dem Besteigen eines Baukrans, konnte der stellvertretende Wehrleiter Günter Müller schließlich die Bescheinigungen für die Lehrgangsteilnehmer aushändigen.

Absturzsicherung

Feuerwehr Olk löst Versprechen ein – Spendenübergabe an Villa Kunterbunt

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Die Freiwillige Feuerwehr Olk feierte in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen zusammen mit den Feuerwehrtagen der VG Trier-Land.

Am 03. Oktober 2008 löste sie ihr Versprechen ein, statt Gastgeschenke an die geladenen Wehren zu verteilen, Geld an eine gemeinnützige Institution zu spenden.

Hierzu überreichten der Wehrführer Wolfgang Schwarz und der Vorsitzende des Fördervereins Arnold Schwarz einen Scheck in Höhe von 555 Euro an die Villa Kunterbunt.

Die Spende nahm Dr. Christoph Block entgegen.

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Wolfgang Schwarz und Arnold Schwarz überreichen Scheck an Dr. Christoph Block vom Villa Kunterbunt e.V.

Einsatz: Feuer auf dem Rosenhof bei Zemmer

Dienstag, 07. Oktober 2008

Aus noch ungeklärter Ursache kam es in der Nacht vom 02. auf den 03. Oktober zu einem Brand auf dem Gelände des Rosenhofs bei Zemmer. Eine Halle eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesens stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf einer Länge von ca 25 und einer Breite von 10 Metern in Vollbrand.

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Dank dem raschen Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf noch nicht betroffene Gebäude und Gebäudeteile verhindert werden.

Im Einsatz waren die Fidei-Feuerwehren aus Zemmer, Schleidweiler und Rodt, die Feuerwehr Newel, ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Speicher (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Wehrleitung und Feuerwehr-Einsatzzentrale der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Kreisfeuerwehrinspekteur Trier-Saarburg, die Atemschutz-Zentralwerkstatt Trier-Land sowie die DRK Ortsgruppe Zemmer.

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Mit insgesamt 13 Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften konnte das Feuer gegen 02.00 Uhr gelöscht werden. Eine Brandwache verblieb bis in die Morgenstunden des Feiertages vor Ort.