Starkregen fordert den Einsatz zahlreicher Feuerwehren

Am Freitag, 23. Januar 2009 forderte der Durchzug einer Regenfront mit Starkregen den Einsatz zahlreicher Feuerwehren.

Die überwiegend noch nassen, gesättigten Böden und der starke Regen sorgten in der Verbandsgemeinde Trier-Land für Überschwemmungen.

Als Erste wurden die Kameraden der Feuerwehr in Zemmer tätig. Bereits am Morgen fiel hier sehr ergiebiger Regen, der die Bacheinläufe zum Überlaufen brachte.

Gegen 14.00 Uhr kam es dann während weiterer starker Niederschläge zu einer Serie weiterer Feuerwehreinsätze.

In Aach lief infolge des starken Regens und eines verstopften Rohres die Kläranlage über – Die erst kürzlich wieder freigegebene Bundesstraße B422 zwischen Kordel und Welschbillig wurde überflutet und teilweise mit Schlamm und Geröll blockiert – Zahlreiche Kreis- und Landesstraßen waren wegen der reißenden Wassermassen, die sich ihren Weg bahnten vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt passierbar.

Einsatz auf der L44 (Aach-Trier)

Einsatz auf der L44 (Aach-Trier)

Besonders schlimm traf es die Gemeinde Zemmer mit ihren Ortsteilen Zemmer, Schleidweiler und Rodt. Thomas Ensch, Wehrführer der Feuerwehr Zemmer hierzu: „Wir sind nun schon seit dem Morgen immer wieder im Einsatz – Insgesamt haben wir rund 20 Einsatzstellen abgearbeitet – Darunter auch einige Keller, die bis zu einem halben Meter unter Wasser standen“

Die Feuerwehren Aach und Kordel führten an gefährdeten Objekten Sicherungsmaßnahmen mit Sandsäcken durch.

Schutzwall aus Sandsäcken in Aach

Schutzwall aus Sandsäcken in Aach

Zehn Feuerwehren mit insgesamt rund 110 Einsatzkräften waren im Einsatz. Die Wehren im Einzelnen:

Aach, Edingen, Igel, Kordel, Newel, Rodt, Trierweiler, Schleidweiler, Welschbillig und Zemmer.

Ferner im Einsatz: Gemeindearbeiter, Verbandsgemeindewerke, Polizei, Straßenmeisterei

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