Erste Übung der „Staffel Absturzsicherung“

Ein warmer und ruhiger Spätsommerabend in Trier-Land. Doch plötzlich wird die Ruhe gestört. Auf der Kreisstraße 19 zwischen Hofweiler und Kordel ist es zu einem Unfall gekommen. Zwei Radfahrer konnten einem PKW nicht mehr ausweichen und stürzten über die Leitplanken in einen 30 Meter tiefen Graben. So das Szenario der ersten Übung der kürzliche gegründeten „Absturzsicherungsstaffel“ Trier-Land.

Schon kurze Zeit nach der Alarmierung treffen die Einsatzkräfte der Staffel Absturzsicherung  mit Spezialgerät an der Unfallstelle ein. Diese Staffel setzt sich zurzeit aus Feuerwehrleuten mit der Sonderausbildung Absturzsicherung aus den Feuerwehren Kordel, Newel, Welschbillig und Zemmer zusammen.

Nachdem sich der Einsatzleiter zunächst ein Bild von der Lage gemacht hat, befiehlt er insgesamt vier Feuerwehrleuten sich mit Absturzsicherungsgerät auszurüsten, um so sicher zu den Verletzten zu gelangen. Gesichert an einem Seil begeben sich die Feuerwehrleute den steilen und rutschigen Abhang hinunter und begannen sofort die Verletzten zu betreuen und Erste Hilfe zu leisten.

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Routiniert wie alte Hasen gingen die Feuerwehrleute dabei unter den Augen von Wehrleiter Peter Heinz, seinen beiden Stellvertretern Günter Müller und Jürgen Cordie sowie Verbandsgemeinde Bürgermeister Wolfgang Reiland zur Sache. Schon bald waren die beiden Verletzten auf Schleifkorbtragen verbracht und konnten nun aus dem Abhang gerettet werden. „Hierbei muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass Retten aus Höhen und Tiefen in erster Linie Aufgabe der Höhenrettungsgruppen Trier und Saarburg ist“, so Wehrleiter Heinz. Die Absturzsicherung dient hauptsächlich der Eigensicherung der Feuerwehrleute, um zu den verletzen Personen zu gelangen. Nur wenn das Gelände es zulässt, können die Personen auch von der Absturzsicherungsstaffel gerettet werden.

Nachdem die beiden Personen also wieder nach oben gebracht wurden, konnten sie dem Malteser Hilfsdienst Welschbillig übergeben werden.

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In der anschließenden Übungskritik gab es für die Wehrleute hauptsächlich Lob für eine gute Leistung. Auch konnten die anwesenden Kollegen der Höhenrettungsgruppe Saarburg wertvolle Tipps geben. Ein Dank galt ebenfalls den anwesenden Politischen Vertretern neben Bürgermeister Reiland; der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Herbert Feltes, den Beigeordneten Michael Holstein und Hermann Schmitt, dem Ortsbürgermeister von Welschbillig Werner Olk, sowie dem Fraktionssprecher Edgar Schmitt.

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