Archiv für Oktober 2009

Brand in Müllwagen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Igel – In der Igeler Bahnhofstraße geriet aus noch ungeklärter Ursache die Ladung eines Müllwagens der A.R.T. in Brand. Das Fahrzeug leerte die Blauen Tonnen in der Ortslage Igel und hatte dementsprechende Mengen Altpapier geladen.

Das entladene Altpapier wird von der Feuerwehr gelöscht

Das entladene Altpapier wird von der Feuerwehr gelöscht

Als dem Personal des Fahrzeuges ein Brandgeruch auffiel, alarmierten die Männer die Feuerwehr und begannen mit der teilweisen Entladung des Papiermülls in der Igeler Bahnhofstraße.

Die Feuerwehr Igel rückte zur Einsatzstelle an und brachte den Kleinbrand unter Kontrolle. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Langsur musste nicht mehr zur Einsatzstelle ausrücken.

Es entstand kein Sachschaden

Jahresabschlußübung der Feuerwehr Welschbillig

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Welschbillig – Die gerade erst frisch sanierte Brücke über den Möhnerbach war Schauplatz der diesjährigen Jahresabschlußübung der Feuerwehr Welschbillig. Eine anspruchsvolle technische Rettung nach einem Verkehrsunfall wurde den rund 50 interessierten Zuschauern dargeboten.

Ein Verkehrsunfall mit Frontalzusammenstoß war die angenommene Übungslage. Die beiden beteiligten PKW – jeweils mit 2 Personen besetzt – befanden sich beim Eintreffen der Rettungskräfte in außergewöhnlichen Lagen. Ein PKW lag umgestürzt auf der Seite, während das andere Fahrzeug die Böschung neben der Brücke hinuntergestürzt war und weiter abzustürzen drohte.

Das "abgestürzte" Fahrzeug wird gesichert

Sowohl die Existenz von zwei Einsatzschwerpunkten, als auch das abschüssige Gelände stellten die Retter vor einige Herausforderungen. Während Wehrführer Frank Baustert den anwesenden Zuschauern den Einsatzverlauf erläuterte, leitete sein Stellvertreter Dieter Bretz den Rettungseinsatz.

Mit der Rettungsschere werden die Verletzten befreit

Mit der Rettungsschere werden die Verletzten befreit

Das abgestürzte Fahrzeug wurde mit einem Mehrzweckzug gegen den weiteren Absturz gesichert, während eine zweite Gruppe mittels Rettungsschere und Spreizer die Verletzen Personen aus dem auf der Seite liegenden gegnerischen Unfallfahrzeug befreite.

Sicherung mit Greifzug

In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst Welschbillig wurden schließlich alle vier Verletzten aus den Fahrzeugwracks gerettet.

Verantwortliche aus Politik und Feuerwehr nutzten die anschließende Übungskritik im Feuerwehrgerätehaus Welschbillig, um sich bei den Einsatzkräften für ihr Engagement im vergangenen Jahr zu bedanken.

Brand eines Wochenendhauses bei Aach

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Aach Am Dienstag, 20. Oktober kam es gegen 18.30 Uhr zum Brand eines Wochenendhauses zwischen Aach und dem Stadtgebiet Trier.
Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einem Feuer in dem rund 50 Quadratmeter großen Blockhaus im Wald.

Gartenhaus in Vollbrand

Gartenhaus in Vollbrand

Die Berufsfeuerwehr aus Trier und die Freiwillige Feuerwehr aus Aach trafen fast zeitgleich an der Einsatzstelle ein.
Das Wochenendhaus stand beim Eintreffen der Hilfskräfte bereits in Vollbrand.

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Da an dieser Stelle keine Wasserversorgungsleitungen und auch keine Hydranten zu finden waren, kam es im weiteren Einsatzverlauf zum Einsatz von Tanklöschfahrzeugen
der Feuerwehren Newel, Welschbillig und Trier.

In der Nähe des Sportplatz Aach wurde eine Wasserentnahme hergestellt, um den Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zu ermöglichen.
Der Brand wurde im Innenangriff durch Atemschutzgeräteträger, sowie im Außenangriff mit insgesamt 4 Strahlrohren bekämpft.

Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrleute aus Aach, Newel, Welschbillig sowie von der Berufsfeuerwehr Trier. Ein Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes aus Welschbillig wurde zum Eigenschutz der Einsatzkräfte an die Einsatzstelle beordert.
Das Wochenendhaus wurde völlig zerstört.

Feuer in Schreinerei – Jahresabschlußübung der Fidei-Feuerwehren

Montag, 19. Oktober 2009

Zemmer – “Brand einer Schreinerei” – lautete das Alarmstichwort als am Samstag, 17. Oktober gegen 18.30 Uhr die Sirenen heulten und die Piepser der Feuerwehrangehörigen Alarm meldeten. Glücklicherweise handelte es sich um eine geplante Übung – In Zemmer fand die gemeinsame Abschlußübung der Fidei-Feuerwehren aus Rodt, Schleidweiler und Zemmer statt.

Wehrführer Thomas Ensch und sein Führungsteam stellten die beteiligten Wehren vor eine schwierige Aufgabe. Bei einem angenommenen Brand im Gebäude der Fa. Jacoby und Kilburg – HOLZART in Zemmer – Auf dem Hübel – galt es zahlreiche Strahlrohre vorzunehmen und insgesamt sechs Verletzte aus den verschiedenen verqualmten Räumen zu retten.

Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren von außen

Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren von außen

Anspruchsvoll war die Übung auch für die teilnehmenden Sanitätskräfte des DRK. Realitätsnah wie noch nie wurden die Verletzten geschminkt. Von Brandverletzungen über Knochenbrüche bis hin zur Amputationsverletzung an einer Hand reichte das Spektrum der filmreif dargestellten Verletzungen.

Die Verletzten werden geschminkt

Die Verletzten werden geschminkt

Eine weitere Herausforderung für die Einsatzkräfte ergab sich aus der hereinbrechenden Dunkelheit. Die Einsatzstelle musste von mehreren Seiten ausgeleuchtet werden. Hier leisteten der Beleuchtungssatz der Feuerwehr Zemmer und der Lichtmast am Rodter Mehrzweckfahrzeug gute Dienste.

Ein Verletzter wird von einem Trupp unter Atemschutz gerettet

Ein Verletzter wird von einem Trupp unter Atemschutz gerettet

In der abschließenden Übungskritik im Feuerwehrgerätehaus Zemmer zeigten sich die Vertreter von Feuerwehr und Politik zufrieden mit den Leistungen der Wehren.