Feuer in Schreinerei – Jahresabschlußübung der Fidei-Feuerwehren

Zemmer – „Brand einer Schreinerei“ – lautete das Alarmstichwort als am Samstag, 17. Oktober gegen 18.30 Uhr die Sirenen heulten und die Piepser der Feuerwehrangehörigen Alarm meldeten. Glücklicherweise handelte es sich um eine geplante Übung – In Zemmer fand die gemeinsame Abschlußübung der Fidei-Feuerwehren aus Rodt, Schleidweiler und Zemmer statt.

Wehrführer Thomas Ensch und sein Führungsteam stellten die beteiligten Wehren vor eine schwierige Aufgabe. Bei einem angenommenen Brand im Gebäude der Fa. Jacoby und Kilburg – HOLZART in Zemmer – Auf dem Hübel – galt es zahlreiche Strahlrohre vorzunehmen und insgesamt sechs Verletzte aus den verschiedenen verqualmten Räumen zu retten.

Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren von außen

Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren von außen

Anspruchsvoll war die Übung auch für die teilnehmenden Sanitätskräfte des DRK. Realitätsnah wie noch nie wurden die Verletzten geschminkt. Von Brandverletzungen über Knochenbrüche bis hin zur Amputationsverletzung an einer Hand reichte das Spektrum der filmreif dargestellten Verletzungen.

Die Verletzten werden geschminkt

Die Verletzten werden geschminkt

Eine weitere Herausforderung für die Einsatzkräfte ergab sich aus der hereinbrechenden Dunkelheit. Die Einsatzstelle musste von mehreren Seiten ausgeleuchtet werden. Hier leisteten der Beleuchtungssatz der Feuerwehr Zemmer und der Lichtmast am Rodter Mehrzweckfahrzeug gute Dienste.

Ein Verletzter wird von einem Trupp unter Atemschutz gerettet

Ein Verletzter wird von einem Trupp unter Atemschutz gerettet

In der abschließenden Übungskritik im Feuerwehrgerätehaus Zemmer zeigten sich die Vertreter von Feuerwehr und Politik zufrieden mit den Leistungen der Wehren.

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