Jahresabschlußübung der Feuerwehr Welschbillig

Welschbillig – Die gerade erst frisch sanierte Brücke über den Möhnerbach war Schauplatz der diesjährigen Jahresabschlußübung der Feuerwehr Welschbillig. Eine anspruchsvolle technische Rettung nach einem Verkehrsunfall wurde den rund 50 interessierten Zuschauern dargeboten.

Ein Verkehrsunfall mit Frontalzusammenstoß war die angenommene Übungslage. Die beiden beteiligten PKW – jeweils mit 2 Personen besetzt – befanden sich beim Eintreffen der Rettungskräfte in außergewöhnlichen Lagen. Ein PKW lag umgestürzt auf der Seite, während das andere Fahrzeug die Böschung neben der Brücke hinuntergestürzt war und weiter abzustürzen drohte.

Das "abgestürzte" Fahrzeug wird gesichert

Sowohl die Existenz von zwei Einsatzschwerpunkten, als auch das abschüssige Gelände stellten die Retter vor einige Herausforderungen. Während Wehrführer Frank Baustert den anwesenden Zuschauern den Einsatzverlauf erläuterte, leitete sein Stellvertreter Dieter Bretz den Rettungseinsatz.

Mit der Rettungsschere werden die Verletzten befreit

Mit der Rettungsschere werden die Verletzten befreit

Das abgestürzte Fahrzeug wurde mit einem Mehrzweckzug gegen den weiteren Absturz gesichert, während eine zweite Gruppe mittels Rettungsschere und Spreizer die Verletzen Personen aus dem auf der Seite liegenden gegnerischen Unfallfahrzeug befreite.

Sicherung mit Greifzug

In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst Welschbillig wurden schließlich alle vier Verletzten aus den Fahrzeugwracks gerettet.

Verantwortliche aus Politik und Feuerwehr nutzten die anschließende Übungskritik im Feuerwehrgerätehaus Welschbillig, um sich bei den Einsatzkräften für ihr Engagement im vergangenen Jahr zu bedanken.

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