Archiv für Februar 2010

Orkanböen über Trier-Saarburg – Einsätze in Trier-Land

Sonntag, 28. Februar 2010

Orkanartige Böen zogen am Sonntag, 28. Februar über den Südwesten Deutschlands.

Im Kreis Trier-Saarburg führte dies zu hunderten Feuerwehreinsätzen – Auch in der Verbandsgemeinde Trier-Land waren zahlreiche Bäume umgestürzt – Mehrere hundert Feuerwehrleute aus der gesamten Verbandsgemeinde mussten ausrücken.


Foto: Agentur Siko

Folgende Feuerwehren waren im Einsatz:
Aach, Beßlich, Butzweiler, Igel, Ittel, Kordel, Langsur, Liersberg, Mesenich, Metzdorf, Newel, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Trierweiler, Udelfangen, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer
Die Feuerwehr-Einsatzzentrale “Florian Trier-Land” in Welschbillig koordinierte die Einsätze in Trier-Land.

Besonders zu erwähnende Einsätze:
Einsturz einer kompletten Scheune in Newel-Lorich

In Lorich stürzte diese Scheune samt Grundmauern ein


Foto: Feuerwehr Trier-Land

Umgestürzte Bäume auf der B51 bei Windmühle

Ein häufiges Bild an diesem Tag - Bäume blockieren eine Straße


Foto: Agentur Siko

Blockierte Bundes- Landes und Kreisstraßen
Abgedeckte Dächer
Bäume auf PKW gestürzt.
Bäume auf Eisenbahnstrecke Trier-Köln


In Udelfangen stürzte ein Baum in eine Leitung
Foto: Agentur Siko

Aach – Zwei Verkehrsunfälle in zwei Stunden

Freitag, 26. Februar 2010

Aach – Zu gleich zwei Verkehrsunfällen innerhalb von nur zwei Stunden rückten die Feuerwehren am Freitag, 26. Februar aus.

Gegen 14.15 Uhr kam es auf der Landesstraße 44 in Höhe der Kläranlage Aach zum Frontalzusammenstoß zweier PKW. Der Fahrer eines Kleinwagens, der in Richtung Aach unterwegs war, kam aus noch ungeklärter Ursache zunächst von der Fahrbahn ab und verlor hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet in den Gegenverkehr und kollidierte hier mit einem PKW Kombi, der noch auszuweichen versuchte, was wegen der steilen Böschung neben der Straße jedoch nicht mehr gelang.

Beide Fahrer wurden beim Zusammenstoß nur leicht verletzt. Die Feuerwehr streute auslaufenden Kraftstoff und Motoröl ab. Die Straße blieb für ca. 45 Minuten voll gesperrt.

Im Einsatz waren hier die Feuerwehren aus Aach, Newel, Butzweiler und Welschbillig.

Während die ersten Einsatzkräfte von der Einsatzstelle abrückten, kam es gegen 15.10 Uhr auf der B51 in Hohensonne zu einem weiteren Verkehrsunfall.

Die Fahrerin eines Kleinwagens geriet aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Es kam zum Frontalzusammenstoß bei dem zwei Menschen schwer und eine Person leicht verletzt wurden. Ein Mann wurde mit einer Rückenverletzung vom Rettungshubschrauber Christoph 10 in ein Krankenhaus gebracht.

Die Wehren rückten teils von der Einsatzstelle in Aach, teils von ihren Standorten zur Hohensonne an. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Aach, Newel und Welschbillig, Notarzt und Rettungswagen aus Trier, der Rettungshubschrauber Christoph 10, Straßenmeisterei und die Polizei.

Die B51 blieb für ca 45 Minuten voll gesperrt.

Nachwuchskräfte für den Ernstfall ausgebildet – Neue Atemschutzgeräteträger für Trier-Land

Montag, 15. Februar 2010

Kordel – Unlängst endete ein Ausbildungslehrgang “Atemschutzgeräteträger” der Feuerwehr Trier-Land.
Im Rahmen der rund 3 Wochen dauernden Spezialausbildung erlernten 14 Mitglieder verschiedener Feuerwehren der Verbandsgemeinde das “heiße Handwerk”. Sie dürfen künftig an “vorderster Front” eingesetzt werden. Aug in Aug mit dem Feuer stellen Sie das Rückgrat der Feuerwehreinheiten indem Sie die Brandbekämpfung oder die Menschenrettung in verrauchten Gebäuden gewährleisten.

Frauen an den (Brand)Herd !

Besonders erfreulich ist für die Wehrleitung der Umstand, daß sich drei Frauen gefunden haben, die sich der Herausforderung dieser kräftezehrenden Ausbildung gestellt haben und nach Bestehen der Prüfung nun Ihre Wehren als Atemschutzgeräteträgerinnen unterstützen dürfen.

Die Kreisausbilder vermittelten ihren 14 Auszubildenden elementare Techniken der Brandbekämpfung und der Personensuche im Innenangriff. Neben dem korrekten Abtasten von Türen und dem systematischen Absuchen von Räumen bei NULL-Sicht wurde unter anderem auch das Retten von verunfallten Kameraden gelehrt.

Ein theoretischer Ausbildungsteil vermittelte neben Themen wie: “Anatomie der Atmungsorgane” und der “Chemischen Zusammensetzung der Atemluft” auch Rechtsvorschriften, Prüffristen und Einsatzgrundsätze.

Höhepunkt der Ausbildung war der Leistungstest in der Atemschutz-Übungsanlage des Landkreises Trier-Saarburg. Hier galt es den „Irrgarten aus Metallgittern und Rohren“ sowie einige Übungen an Fitnessgeräten zu meistern.

Vergangene Brandeinsätze, wie der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Newel haben wiederholt gezeigt, daß die Feuerwehr Trier-Land bei lange andauernden Einsätzen einen großen Bedarf an ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern hat.

Aus diesem Grunde wurden auch in diesem Lehrgang wieder Feuerwehrleute ausgebildet, an deren Standorten keine Atemschutzgeräte stationiert sind. Im Einsatzfall können diese Kräfte gezielt alarmiert werden um die bereits eingesetzten Wehren vor Ort zu verstärken.

Die neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger sind im einzelnen:

Frauen:
Caroline Lauterbach, Lisa Weiland (FF Sirzenich), Jennifer Richstein (FF Rodt)
Männer:
Dominik Roa, Markus Roa (FF Aach), Patric Hecking, Thorsten Müller (FF Kordel), Sebastian Bach (FF Langsur), Sebastian Schüßler (FF Liersberg), Michael Artz (FF Mesenich), Jörg Wagner (FF Ralingen), Tobias Wagner (FF Trierweiler), Michael Kiefer, Markus Recht (FF Wintersdorf)

Zemmer: Straße nach Orenhofen unpassierbar

Mittwoch, 03. Februar 2010

Am Dienstag, 02. Februar wurde um 17.35 Uhr die Feuerwehr Zemmer auf die Kreisstraße K33 (Zemmer-Orenhofen) alarmiert. 10-15 Fahrzeuge blockierten die Fahrbahn teilweise schon seit Stunden. Sie steckten in Schneewehen fest, die teilweise bis 1,20 m hoch waren.

Da ständig weitere Fahrzeuge die Straße passieren wollten und sich dabei ebenfalls festfuhren, wurde diese vorsorglich von den Feuerwehren Zemmer und Orenhofen für den Verkehr gesperrt.

Die FF Zemmer organisierte 3 Schneepflüge (2 Bauern und ein Gemeindetraktor) und befreite die eingeschlossenen Fahrzeuge und Personen aus ihrer misslichen Lage.

Ein schweres Räumfahrzeug der Strassenmeisterei konnte die Straße nicht mehr befahren, da es aufgrund seines Gewichtes auf der spiegelglatten Fahrbahn abzurutschen drohte. Teilweise ware die Straße und die Leitpfosten nicht mehr zu erkennen.

Im Einsatz war: FF Orenhofen; FF Zemmer; Gemeinde Zemmer; Strassenmeisterei; DRK; 2 Landwirte mit Traktoren und Schneepflug

Die K33 ist zur Stunde immer noch voll gesperrt – vorraussichtlich bis morgen