Archiv für Mai 2010

Neue Truppführer ausgebildet

Donnerstag, 13. Mai 2010

In den Feuerwehren gibt es ein streng hierachisch organisiertes Führungssystem, bestehend aus Zug-, Gruppen- und Truppführern. In allen Feuerwehreinheiten besteht daher Bedarf an Führungskräften, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Auf der untersten Führungsebene findet sich der Truppführer wieder. Er trägt im Einsatzfall die Verantwortung für seinen Trupp. Unlängst ging in Schweich ein Ausbildungslehrgang für Truppführer zu Ende.

In einem 35 Stunden dauernden Lehrgang, dessen Teilnehmer sich aus Feuerwehren der Verbandsgemeinden Trier-Land und Schweich rekrutierten, vermittelten die Kreisausbilder verschiedenste Ausbildungsinhalte. Neben Rechtsgrundlagen und Einsatztaktik standen zahlreiche praktische Übungen auf dem Stundenplan.

Die Ausbilder betonten, daß auf die angehenden Truppführer möglicherweise besondere Verantwortung zukommen kann. Möglicherweise könnten Sie tagsüber mit der Situation konfrontiert sein, im Einsatzfall als der Feuerwehrmann mit der
hochwertigsten Ausbildung mit ihrer Mannschaft ausrücken zu müssen, und diese auch führen zu müssen.

Schließlich ist in den Feuerwehrdienstvorschriften klar geregelt, daß der Angriffstruppführer beim Ausfall des Gruppenführers die Verantwortung für die ganze eingesetzte Gruppe übernehmen muss.

Um den angehenden Truppführern auch für diesen Fall etwas Basiswissen zu vermitteln, gehörte zum diesjährigen Lehrgang erstmals auch ein sogenanntes “Planspiel”. Gemeinsam erarbeitete Kreisausbilder Dieter Schellen mit den überwiegend jungen Lehrgangsteilnehmen am Beispiel eines Wohnungsbrandes ein Lagebild.

Bernd Bamberg (FF Metzdorf) bespricht mit Kreisausbilder Dieter Schellen den Einsatzbefehl

Am Modell – einer sogenannten Planübungsplatte – konnten die Lehrgangsteilnehmer neben den Angriffswegen auch die Aufstellorte der Fahrzeuge und die Lage der Wasserentnahmestellen diskutieren. Schnell wurde klar, daß dies “kein lustiges Spiel mit Modellautos in einer Modellbahnwelt” werden würde, sondern ein knallharter Ernstfall – ein Wohnungsbrand mit Menschen in Lebensgefahr – bei dem zahlreiche Details zu beachten sein würden.

Souverän meisterte die Gruppe die Menschenrettung mit anschließender Brandbekämpfung in der Theorie. Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander sowie die Vertreter der Wehrleitungen Trier-Land und Schweich zeigten sich mit dem Lehrgangsverlauf und den Ergebnissen der Prüfungen zufrieden.

Die neuen Truppführer der VG Trier-Land sind:
Erik Kierspel (FF Aach), René Kammers (FF Butzweiler), Thorsten Müller (FF Kordel), Hannelore Konz, Thomas Mayer (FF Langsur), Bernd Bamberg, Jörg Schu (FF Metzdorf), Marcel Cordie, Sebastian Hansen, Dominik Schuh (FF Rodt), Benedikt Ney (FF Schleidweiler), Jonathan Backes (FF Welschbillig), André Dose, Karina Mick (FF Zemmer)

Aus der VG Schweich bestanden die Prüfung:
Elke Theisen (FF Bekond), Mario Kollmann (FF Detzem), Benjamin Kihm (FF Ensch), David Schneider (FF Föhren), Markus Denzer, Dieter Thul (FF Klüsserath), Claus Junk (FF Leiwen), Maximilian Born (FF Longuich), Alexander Pull (FF Naurath/Eifel), Ralf Löschner (FF Schleich), Christine Lentes (FF Schweich), Harald Ludwig (FF Thörnich)

Beförderungen bei der Feuerwehr Hockweiler

Donnerstag, 13. Mai 2010

Beförderungen stellen im Feuerwehrwesen von je her ein besonderes Ereignis dar – sagen sie doch etwas über den einzelnen Feuerwehrman aus. In Hockweiler wurden sechs Feuerwehrleute befördert.

Die Verbandsgemeinde Trier-Land setzt die Richtlinien der Feuerwehrverordnung sowie die kreisweit vereinbarten Festlegungen zu Beförderungen um. Der Dienstgrad von Feuerwehrleuten orientiert sich nicht mehr länger, wie es in der Vergangenheit oft gängige Praxis war, am Dienstalter der Wehrleute sondern alleine an der Ausbildung.

Nach erfolgreichem Absolvieren von Ausbildungslehrgängen wurden von der FF Hockweiler im Rahmen einer kleinen Feier Feuerwehrmitglieder befördert.

Die beförderten Feuerwehrleute mit Wehrführer Jürgen Hecker (links), stellv. Wehrleiter Jürgen Cordie und Ortsbürgermeisterin Gertrud Kiesmann (rechts)

Die beförderten Feuerwehrleute mit Wehrführer Jürgen Hecker (links), stellv. Wehrleiter Jürgen Cordie und Ortsbürgermeisterin Gertrud Kiesmann (rechts)

Befördert wurden: Christopher Franzen, Manuel Hecker, Markus Müller und Marc Quenteux (zum Feuerwehrmann), Patrick Nilles (zum Oberfeuerwehrmann) sowie Christof Zonker (zum Hauptfeuerwehrmann)

Hohe Auszeichnung für Peter Heinz und Günter Müller

Dienstag, 04. Mai 2010

Wehrleiter Peter Heinz und sein Stellvertreter Günter Müller wurden unlängst mit einer hohen Auszeichnung bedacht.

Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Kreisverwaltung Trier-Saarburg wurde beiden Feuerwehrleuten für Ihren langjährigen Einsatz um das Feuerwehrwesen das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande verliehen.

Gruppenbild mit den Geehrten vor dem Eingang der Kreisverwaltung

Zu den Gratulanten gehörten unter anderem auch Kreisfeuerwehrinspekteur Ortin Neuschwander, Landrat Günther Schartz, VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes – Frank Zühlke.

Möhn: PKW kracht in Wohnzimmer

Sonntag, 02. Mai 2010

Möhn – Im Welschbilliger Ortsteil Möhn kam es am 02. Mai in den frühen Morgenstunden zu einem spektakulären Unfall, der für alle Beteiligten recht glimpflich ausgegangen ist.

Auf der Verbindungsstraße zwischen Möhn und Kimmlingen verlor der 19jährige Fahrer eines Kleinwagens in Höhe der Ortseinfahrt Möhn die Kontrolle über sein Gefährt. Er durchbrach eine Hecke, raste durch einen Garten und über eine Terasse, bis er schließlich mit seinem vollbesetzten Fahrzeug in die Terassentür eines freistehenden Einfamilienhauses krachte.

Der PKW hat die Wand zum Wohnzimmer durchbrochen

Beim Zusammenstoß durchbrach das Auto eine ca. 30cm dicke Mauer und blieb in der Wand zum Wohnzimmer des Hauses stecken.

Blick in das verwüstete Wohnzimmer

Der Hauseigentümer gab an, zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Couch nur wenige Zentimeter neben der nun durchbrochenen Wand gesessen zu haben. Mauerteile wurden meterweit ins Gebäuse geschleudert. Wie durch ein Wunder wurde der Mann nicht verletzt.

Blick vom Flur ins Wohnzimmer

Der Fahrer blieb ebenfalls unverletzt. Vier Mitfahrer des Kleinwagens hatten zwar weniger Glück, aber auch sie kamen mit nur leichten Verletzungen davon.

Das Gebäude wurde von der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümer mit Baustützen gesichert.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Welschbillig, Rettungswagen aus Welschbillig und Trier sowie die Polizei.