Ralingen / Rosport – Ein PKW in der Sauer führt zu Großeinsatz der Feuerwehren

Ralingen / Rosport – Am Samstag, 28. April kam es in Ralingen am Grenzfluß Sauer zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte.

Ein PKW war in die Sauer gerollt und von der starken Strömung mitgerissen worden.

Das Fahrzeug wird an Land gezogen

Das Fahrzeug wird an Land gezogen

Zeugen aus Ralingen beobachteten gegen 11.30 Uhr, daß unweit des Stauwehrs Rosport/Ralingen ein roter Kleinwagen die Böschung hinab rollte und in die Sauer fiel. Beiderseits der Grenze gingen Notrufe bei den Rettungsleitstellen ein.

Die ersten eintreffenden Hilfskräfte konnten sowohl vom Deutschen als auch vom Luxemburgischen Ufer nichts entdecken. Man ging zunächst vom schlimmsten anzunehmenden Fall aus, da nicht bekannt war, ob sich eventuell eine oder mehrere Personen in dem Fahrzeug befunden haben sollen.

Der Grenzfluß wurde von Einsatzkräften von den Ufern, vom Wasser und auch aus der Luft mit dem Hubschrauber abgesucht. Dies blieb jedoch zunächst ohne Erfolg, da das ohnehin hoch aufbrausende Wasser durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage eher an eine braune, undurchsichtige Brühe erinnerte.

Eine vorübergehende Anhebung des Stauwehres führte zu einer Beruhigung des Wassers und zu einer Absenkung des Wasserstandes am Unterstau, wodurch das Fahrzeug lokalisiert werden konnte.

Taucher der Feuerwehr Luxemburg sicherten das Fahrzeug und bereiteten die Bergung vor.

Wie sich im weiteren Verlauf des Einsatzes herausstellte, ist glücklicherweise kein Mensch bei dem Unfall zu Schaden gekommen. Eine Frau, welche ihren roten Peugeot auf dem Parkplatz hinter dem Stauwehr abgestellt hatte, bemerkte bei der Rückkehr zum Parkplatz, daß der Wagen nicht mehr an der Stelle stand, an der sie ihn zuvor abgestellt hatte.

Boote wurden zur Suche nach dem Fahrzeug eingesetzt

Boote wurden zur Suche nach dem Fahrzeug eingesetzt

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ralingen, Welschbillig, Irrel Rosport, Steinheim, Echternach und Mertert, die Protection Civile mit einem Rettungswagen, die Taucherstaffel der Feuerwehr Luxemburg sowie die Polizeien aus Rheinland-Pfalz und Luxemburg.

Zeitweise waren bis zu 80 Einsatzkräfte vor Ort.
Luftunterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch den Rettungshubschrauber Air-Rescue 3 und den Polizeihubschrauber aus Luxemburg.

Hinterlasse eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu erstellen.