Heißausbildung in Trier-Land

Um bei der Feuerwehr als Atemschutzgeräteträger eingesetzt zu werden, ist neben einer ärztlichen Untersuchung auch ein mehrwöchiger Lehrgang notwendig. Da bei diesem Lehrgang allerdings nur die Grundlagen gelegt werden können, ist eine weitere Ausbildung für einen erfolgreichen Einsatz unumgänglich. Ein solcher Lehrgang „Atemschutzgeräteträger Teil 2“ fand kürzlich in der Verbandsgemeinde Trier-Land statt.
22 Feuerwehrleute, darunter auch zwei Frauen, stellten sich dieser einwöchigen Herausforderung. In dieser Woche lernten sie neben den Grundtätigkeiten im Innenangriff, wie etwa bei Zimmerbränden, auch spezielle Techniken wie das richtige Öffnen von Türen in einem brennenden Gebäude.
Ein weiterer Themenschwerpunkt war der richtige Umgang mit dem sogenannten „Hohlstrahlrohr“, ein Strahlrohr welches speziell für den Innenangriff konzipiert wurde. Damit können Zimmerbrände sicher und effizient gelöscht werden. Das Highlight der Woche war allerdings die „Heißausbildung“ in einem Brandcontainer. Hier können Brände innerhalb von Gebäuden simuliert werden. So konnten die Teilnehmer verschiedene Einsatzsituationen realistisch üben und Erfahrungen für den echten Einsatz sammeln.
Die drei Ausbilder Michael Jäckel, Marco Müller und Jonathan Backes konnten am Ende ein positives Fazit ziehen, schließlich haben alle Teilnehmer bestanden.

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Die Teilnehmer waren:
Sascha Heckmann, Erik Kierspel, Markus Roa (alle Aach), Fabian Trierweiler (Edingen), Jens Jäckels, Marco Jäckels (beide Franzenheim), Manuel Keiser (Godendorf), Patrick Braun, Sebastian Wagner (beide Kordel), Nico Clemens, Philipp Folz, Frank Metzler (alle Newel), Frank Hastert, Jörg Wagner (beide Ralingen), Jasmin Altmeier, Ramona Nemeth, Volker Röhl (alle Rodt), Daniel Thielen (Udelfangen), Michael Baltes, Marcus Friedrich, Reinhold Petry, Josef Weber (alle Wintersdorf)

Über Matthias Schönhofen

Pressewart der Feuerwehr Trier-Land.
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