Schwerer Verkehrsunfall B51

B51 zwischen Trier und Bitburg: Am Donnerstagmittag ist bei einem schweren Unfall auf der B51 ein Mensch gestorben, zwei weitere wurden leicht verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B51, zwischen der Anschlussstelle Helenenberg (Verbandsgemeinde Trier-Land) und Meilbrück (Verbandsgemeinde Bitburg-Land), ist am Donnerstag den 01.09.2016 gegen 16:40 Uhr ein zweifacher Familienvater ums Leben gekommen, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand ein Sattelzug mit Auflieger bereits in Vollbrand. Die Rauchwolke war auf der Anfahrt der Einsatzkräfte weithin sichtbar. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und alarmierten weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen nach. Ebenfalls rückten eine große Zahl an Einsatzkräften aus der Verbandsgemeinde Bitburg-Land sowie der Stadt Bitburg an. Von zwei Seiten wurde eine massive Brandbekämpfung unter PA (Pressluftatmer) mit Wasser und Schaum vorgenommen.

An dem Unfall waren ebenfalls ein PKW sowie ein weiterer LKW beteiligt. Aus Richtung Trier war die Unfallstelle durch die riesige Flammen- und Rauchwand nicht einsehbar. Auf der anderen Seite zeigte sich ein massives, weitläufiges Trümmerfeld auf der B51. Ein PKW stand dort völlig deformiert, der Motor lag mehrere Meter entfernt. Der Rettungsdienst mit Notärztin traf bereits kurz nach dem Unglück ein und konnte die Erstbehandlung des verunfallten PKW Fahrers vornehmen. Ebenfalls traf der Air Rescue 3 aus Luxemburg mit einem weiteren Notarzt an der Einsatzstelle ein. 2 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Beßlich (Trier-Land) befanden sich zufällig kurz hinter der Unfallstelle und leiteten umgehend, bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr Erstmaßnahmen in Erste Hilfe sowie in Lageerkundung und Lagemeldung ein.

Die Brandbekämpfung zog sich über einen längeren Zeitraum hin, da die Löschmaßnahmen nur über Tanklöschfahrzeuge durchgeführt werden konnten und diese an einer Wasserentnahmestelle betankt werden mussten. Da sich die Einsatzstelle im Grenzbereich von zwei Verbandsgemeinden befand, koordinierten der Wehrleiter Verbandsgemeinde Trier-Land Jürgen Cordie und der stellvertretende Wehrleiter Verbandsgemeinde Bitburg-Land Willi Schlöder den Einsatz gemeinsam.

Zum Unfallhergang teilte die Polizei folgendes mit:

„Auf dem in Richtung Bitburg zweispurigen Abschnitt der B 51 setzte ein LKW zum Überholen eines vorausfahrenden anderen LKW an und übersah beim Ausscheren nach links, dass sich ein Mercedes-PKW bereits auf der Überholspur befand. Es kam zur seitlichen Kollision des LKW und des PKW. Dadurch wurde der PKW auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs gedrängt und kollidierte dort frontal mit einem in Richtung Trier fahrenden Sattelzug. Durch den Zusammenprall geriet der mit Reifen beladene Sattelzug in Brand.“ Auszug aus der Pressemitteilung Polizeipräsidium Trier vom 02.09.2016

Die Bundesstraße war zwischen der Anschlussstelle Helenenberg und Meilbrück voll gesperrt. Durch den Brand wurde die Asphaltdecke massiv beschädigt, so dass nach Bergung des LKW und PKW die Asphaltdecke abgefräst und erneuert werden musste.

Im Einsatz waren aus der Verbandsgemeinde Trier-Land die Feuerwehren Welschbillig, Newel, Rodt, Kordel und Langsur, der Wehrleiter Trier-Land und die Funkeinsatzzentrale Trier-Land.

Aus der Verbandsgemeinde Bitburg-Land waren die Feuerwehren Masholder, Stedem, Meckel, Wolfsfeld, Sülm sowie der Wehrleiter Bitburg-Land im Einsatz. Weiter waren Feuerwehrkräfte mit Fahrzeugen der Stadt Bitburg im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 6 Rettungswagen, dem Air Rescue 3 aus Luxemburg sowie dem Leitenden Notarzt und OrgLeiter an der Einsatzstelle. Die Polizei mit 7 Einsatzfahrzeugen.

Insgesamt waren mehr als 20 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle.

 

 

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