Archiv für die Kategorie ‘Übungen’

Hier wird Europa gelebt ! – Grenzüberschreitende Abschlußübung der Feuerwehren Langsur mit Born/Moersdorf und Herborn

Samstag, 29. Oktober 2011

Im Sauertal wird “Europa” schon seit je her aktiv gelebt. Dies zeigt sich besonders eindrucksvoll auch im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes. Am Samstag, 29. Oktober fand in Langsur eine gemeinsame, grenzüberschreitende Feuerwehrübung statt.

Die Wasserversorgung aus einem Hydranten wird hergerichtet

Die Wasserversorgung aus einem Hydranten wird hergerichtet

Bei einem angenommenen Brand in einem leer stehenden Haus in der Wasserbilliger Straße in Langsur bedienten sich die Deutschen Feuerwehren wieder der Unterstützung durch ihre Luxemburgischen Kollegen.

Feuerwehrleute aus Langsur, Mesenich, Grewenich und Metzdorf arbeiteten wieder routiniert mit den “Letzebuerger Pompjeen” aus Born/Moersdorf und Herborn zusammen.

Hannelore Konz von der FF Langsur erfasst Luxemburgische Atemschutzgeräteträger im Rahmen der Atemschutzüberwachung

Hannelore Konz von der FF Langsur erfasst Luxemburgische Atemschutzgeräteträger im Rahmen der Atemschutzüberwachung

Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Aktivitäten der multinationalen Rettungstruppe. Die Feuerwehr Langsur rettete eine eingeschlossene Person aus dem verqualmten Gebäude während die Feuerwehren Mesenich und Grewenich eine Wasserversorgung aus der Sauer aufbauten.

Die Kameraden aus Herborn und Born/Moersdorf unterstützten die Feuerwehren Langsur und Metzdorf im Innen- und Außenangriff.

Bürgermeister Wolfgang Reiland, Ortsbürgermeister Rüdiger Artz sowie Kantonalinpekteur Jean Bartz zeigten sich zufrieden mit den Leistungen der eingesetzten Feuerwehren.

Feuerwehren beweisen hohen Leistungsstand beim Feuerwehrleistungsabzeichen

Samstag, 22. Oktober 2011

Unlängst fand die Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens des Landesfeuerwehrverbandes in Trier-Olewig statt – Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Trier-Land stellten sich den Prüfungen in den Stufen “Bronze” und “Silber”.

Mitglieder der Feuerwehren Beßlich und Kordel bildeten eine gemeinsame Teilnehmergruppe für die Prüfungen “Bronze” sowie “Silber“. Bei der Prüfung der Kategorie “Bronze” wurde ein Löscheinsatz (Staffel) mit zwei Strahlrohren, das Schnellkuppeln einer Saugleitung, die Vorführung von Knoten und Erste Hilfe gefordert.

Für alle Übungsbereiche galt es eine gesetzte Zeitobergrenze einzuhalten. Fragen aus der Feuerwehrtechnik und Unfallverhütung mussten beantwortet werden.

Team "Bronze" der VG Trier-Land

Team "Bronze"


v.l. Peter Klassen, Julian Grochowski, Andreas Gotthard, Christian Otto, Harald Görgen, Christoph Siemer

Bei der anspruchsvolleren “Silber” Prüfung mussten die Kameraden aus Beßlich und Kordel eine Wasserentnahme von einem offenen Gewässer ( Kuppeln von 4 Saugschläuchen ) herrichten, einen ersten Löschangriff unter Atemschutz sowie eine weiteren Löschangriff mittels B-Strahlrohr über ein ca. 4 m hohes Hindernis (je zwei Steckleiterteilen) vornehmen.

Für diese Übung galt es, das Zeitlimit von 12 Minuten nicht zu überschreiten.

Als nächstes galt es eine verunfallte Person unter einem Fahrzeug zu bergen und dem Rettungsdienst zu übergeben. Auch hier galt es ein gesetztes Zeitlimit von 6 Minuten einzuhalten. Nach dem praktischen Teil mussten die Kameraden auch hier Fragen aus der Feuerwehrtechnik und Unfallverhütung beantworten.

Die Gruppe der Stufe "Silber"

Die Gruppe der Stufe "Silber"

v.l. Peter Klassen, Oswald Otto, Harald Görgen, Michael Zender, Gerhard Grochowski, Markus Klassen, Christian Otto, Alexander Plein, Julian Grochowski

“Früh übt sich…” – Gemeinsame Abschlußübung von Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Welschbillig

Sonntag, 16. Oktober 2011

In Welschbillig fand am Sonntag, 16. Oktober die Abschlußübung von Feuerwehr und Jugendfeuerwehr statt.

Zahlreiche Zuschauer aus Politk, Bevölkerung und Feuerwehrführung kamen bei “Kaiserwetter” an der Turnhalle Welschbillig zusammen, um eine eindrucksvolle Demonstration der Leistungsfähigkeit der örtlichen Feuerwehr zu erleben.

Erstmals wurden in diesem Jahr auch die Nachwuchskräfte der Jugendabteilung vollwertig in das Übungsgeschehen eingebunden. Die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr bewältigten in vorbildlicher Art und Weise eine anspruchsvolle Rettung einer eingeklemmten Person unter einem Anhänger.

Abtransport des Verletzten

Abtransport des Verletzten

Unter den kritischen Augen von Jugendfeuerwehrwart Helmut Brommenschenkel sowie der Betreuer Jonathan Backes und Johannes Olk, meisterten die ´Kids´ souverän ihre Aufgabe. Rasch war der Anhänger mit dem Mehrzweckzug gesichert, mit Rüsthölzern unterbaut und mit die eingeklemmte Person mit pneumatischen Hebekissen befreit.

Im Anschluß führte die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Welschbillig ebenfalls eine technische Rettung vor.
Dargestellt wurde ein Verkehrsunfall mit 2 PKW – Eigentlich “Business as usual” für die gut ausgebildete Schwerpunktfeuerwehr, wären da nicht noch zwei Besonderheiten, welche den Einsatzkräften die Rettung etwas erschwerten: Ein PKW lag auf der Seite – Der zweite PKW stand beschädigt quer in einem Abhang. Beide Fahrzeuge mussten zunächst aufwändig gesichert werden.

PKW wird gesichert

PKW wird gesichert

Wehrführer Frank Baustert kommentierte die Übung für die anwesenden Gäste über Lautsprecher. Übungsleiter und stellv. Wehrführer Dieter Bretz merkte an: “Solche Übungen zeigen der Bevölkerung, wozu wir die teuren Feuerwehrfahrzeuge und Gerätschaften benötigen”.

Bürgermeister Wolfgang Reiland und VG-Wehrleiter Peter Heinz zeigten sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden und dankten den Ehrenamtlichen Helfern der Welschbilliger Wehr für Ihr Engagement im vergangenen Jahr. Ein besonderer Dank ging auch wieder an den Malteser-Hilfsdienst Welschbillig, mit dem die Feuerwehr vertrauensvoll und gut zusammenarbeitet.

Großübung auf ehemaligem Bundeswehrgelände bei Heidweiler

Dienstag, 28. Juni 2011

Am Freitag, den 17. Juni fand auf dem ehemaligen Bundeswehr Mob.-Stützpunkt Heidweiler eine kreisübergreifende Übung mit 5 Wehren aus 2 Landkreisen und insgesamt rund 90 Einsatzkräften statt.

Angenommen wurde ein Lagerhallenbrand auf dem Gelände, das mittlerweile durch die MOREKO GmbH genutzt wird.

Durch Schweißarbeiten kam es in einem Hallentrakt zu einem Brand, der sich schnell ausbreitete und auch auf den angrenzenden Waldbestand überzugreifen drohte. Es kam zu mehreren Verletzten. Ein Mitarbeiter konnte sich verletzt aus der Halle retten und setzte den Notruf ab.

Übung im ehem. Mob.Stützpunkt Heidweiler

Die Leitstelle alarmierte umgehend die zuständige Ortsfeuerwehr aus Heidweiler, sowie die FEZ der FF Hetzerath (Kreis Bernkastel-Wittlich). Da es sich um eine größere Schadenslage handelte wurde zudem die Feuerwehr Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) alarmiert, die in unmittelbarer Nachbarschaft stationiert ist. Desweiteren wurden noch die FF Naurath und die FF Dierscheid, sowie die Stützpunktwehr aus Hetzerath hinzugezogen. Die eintreffenden Wehren setzten jeweils mehrere Atemschutztrupps und Reservetrupps ein, um die verletzten Personen zu retten und einen Innenangriff vorzunehmen. Als weiterer Schwerpunkt wurde die Abriegelung der Lagerhallen, die Waldbrandbekämpfung, sowie die Wasserversorgung von dem auf dem Gelände befindlichen 300 000 ltr. fassenden Löschwasserbehälter geübt. Auch die Kommunikation per Funk, der auf verschiedenen Kanälen fahrenden Einsatzkräften war ein Teil der Übung.

Ein Übungsschwerpunkt war die Wasserversorgung

Die Feuerwehr Hetzerath setzte hierzu auch Ihren Einsatzleitwagen ein, der vor Ort zusammen mit der FEZ die Kommunikation und das weitere Vorgehen übernahm.

Thomas Recktenwald, der neue Eigentümer der Liegenschaft, zeigte sich mit der Übung sichtlich zufrieden und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus.
Er sieht in den Rettungsorganisationen und den Feuerwehren eine tragende Säule unserer Gesellschaft.

Das größtenteils ehrenamtliche Engagement der Helfer sei unverzichtbar für unser Land und müsste stärker gefördert werden.