Archiv für die Kategorie ‘Übungen’

Abschlußübung der Feuerwehren Sirzenich, Trierweiler und Udelfangen

Dienstag, 16. November 2010

Sirzenich. Das Vereinshaus am Sportplatz in Sirzenich wurde am Wochenende zum Schauplatz einer groß angelegten Feuerwehrübung. Die Wehren der Gemeinde Trierweiler probten gemeinsam den Ernstfall.

Ein Feuer im Gebäude mit mehreren vermissten Personen war das Szenario der diesjährigen Gemeinschaftsübung. Schon kurz nachdem die Feuersirenen verstummt waren, traf die Feuerwehr Sirzenich am Sportplatz ein. Schläuche wurden ausgelegt – Trupps mit Atemschutzgeräten bereiteten sich auf Ihren Einsatz vor.

“Die Löschwasserversorgung erfolgt zunächst aus einer Zisterne auf dem Sportplatzgelände” erläutert Martin Lambach von der Feuerwehr Sirzenich die Arbeiten der Feuerwehrleute. “Da der nächste Hydrant sich in der Feldstraße befindet, benötigen wir die Unterstützung der Feuerwehren aus Trierweiler und Udelfangen” kommentierte er weiter.

Nach und Nach trafen weitere Einsatzkräfte der benachbarten Wehren ein. Gemeinsam wurde eine lange Wasserleitung vom Dorf aus bis zum Sportplatzgelände verlegt – Zahlreiche Schläuche wurden aneinander gekuppelt um die rund 200m lange Strecke zu überbrücken.

Die Atemschutzgeräteträger aus Trierweiler unterstützten Ihre Sirzenicher Kollegen bei der Personensuche im Gebäude.

Ein Trupp der Feuerwehr Sirzenich bereitet sich für den Innenangriff vor

Ein Trupp der Feuerwehr Sirzenich bereitet sich für den Innenangriff vor

Die abschließende Übungskritik durch die Wehrleitung zeigte nur ein paar kleinere “Schönheitsfehler” in der Behandlung der Verletzten auf – Ein Umstand, der sicherlich auch der Übungssituation geschuldet war.

Insgesamt zeigten sich die Wehrleitung und der Trierweilerer Ortsbürgermeister Matthias Daleiden mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Michael Holstein, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Trier-Land dankte den Wehrleuten für Ihr Engagement und überbrachte die Grüße von Bürgermeister und Verbandsgemeinderat.

„Wie im wahren Leben“ – Abschlußübung der Feuerwehren der Gemeinde Aach/Newel

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Lorich. Unlängst fand im Neweler Ortsteil Lorich eine groß angelegte Feuerwehrübung statt. Gemeinsam probten die Wehren aus Aach, Beßlich, Butzweiler, Lorich und Newel den Ernstfall. Unterstützt wurden die Brandbekämpfer von der DRK Ortsgruppe Butzweiler, die sich um die „Verletzten“ kümmerte.

Das Übungsszenario war so einfach wie realistisch: „Kinder hatten in einer Scheune mit offenem Feuer gespielt – Dabei geriet der gelagerte Bestand an Stroh und Maschinen in Brand. Aus Angst flüchteten die „fahrlässigen Brandstifter“ fatalerweise ins Innere der brennenden Scheune und versteckten sich dort.“ erläutert Norbert Funk, Wehrführer der FF Lorich das Szenario.

Trupps der Feuerwehr Beßlich im Außenangriff

Trupps der Feuerwehr Beßlich im Außenangriff

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Routiniert gingen die nacheinander eintreffenden Wehrleute ans Werk. Die örtlich ansässige Loricher Wehr beschränkte sich auf einen Außenangriff, da Ihre Feuerwehreinheit nicht über Atemschutzgeräte verfügt. Dieser Mangel wurde jedoch rasch durch die Nachbarfeuerwehren Aach, Butzweiler und Newel behoben. Truppweise gingen die Aacher, Butzweilerer und Neweler Feuerwehrleute zur Personensuche in das stark verqualmte Gebäude vor.

Ein Trupp der Feuerwehr Aach bereitet sich auf seinen Einsatz vor

Ein Trupp der Feuerwehr Aach bereitet sich auf seinen Einsatz vor

Insgesamt 3 vermisste Kinder wurden von den Männern gerettet. Um eine simulierte Einsturzgefahr der „angeschlagenen Scheune“ während der Nachlöscharbeiten abzuwenden, sicherte die Stützpunktfeuerwehr Newel die Scheune mit einem Greifzug und Zurrgurten.

Eines der vermissten Kinder wird gerettet

Eines der vermissten Kinder wird gerettet

In der abschließenden Übungskritik dankte Trier Lands Bürgermeister Wolfgang Reiland den Feuerwehrleuten für Ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Er lobte das Konzept der Übung. Rückblickend auf einen ähnlich verursachten Scheunenbrand im Aacher Ortsteil Hohensonne merkte er an: „Das war ein Einsatz wie im wahren Leben“

Alarmübung am Schönfelderhof

Montag, 25. Oktober 2010

Kaum ein Feuerwehrmann in Trier-Land wusste bescheid, dass eine größere Übung am Schönfelderhof in Zemmer, einer Einrichtung an der Menschen mit psychiatrischen Beeinträchtigungen betreut werden, stattfinden soll. Und so war es dann auch eine Überraschung, als um 17:00 Uhr an einem Freitagnachmittag die Sirenen heulten und die Meldeempfänger piepsten.

In einer Werkstatt ist ein Feuer im Dachgeschoss ausgebrochen, mehrere Menschen werden in dem verqualmten Gebäude noch vermisst. So stellte sich die Situation für die zuerst am „Einsatzort“ eintreffende Feuerwehr aus Zemmer dar.

Schnell war klar, dass man die Situation alleine nicht in den Griff bekommen würde, also ließ der Einsatzleiter, der stellvertretende Wehrleiter der Feuerwehr Trier-Land, Jürgen Cordie,  umgehend die Feuerwehren aus Orenhofen und Speicher (Landkreis Bitburg-Prüm) nachalarmieren. Sofort begannen mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, die Personen aus dem verqualmten Gebäude zu retten und das Feuer zu löschen.

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Da sich der Brand zwischenzeitlich aber auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet hat, wurden die Feuerwehren aus Rodt, Schleidweiler, Kordel und Welschbillig zur Einsatzstelle beordert um die Kollegen zu unterstützen. Aufgrund der Größe des „Einsatzes“ wurde nun auch die Führungsstaffel der Feuerwehr Trier-Land angefordert, die den Einsatzleiter an der Einsatzstelle unterstützt.

Nachdem alle Personen aus dem Gebäude gerettet und von der DRK Ortsgruppe Zemmer versorgt wurden, und das Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden und man traf sich zur anschließenden „Übungsnachbesprechung“. Dort gab es für die anwesenden Feuerwehrmänner und –frauen vor allem viel Lob vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland, sowie vom Wehrleiter der VG Trier-Land, Peter Heinz, und seinem Stellvertreter Günter Müller, die der Übung als Beobachter beiwohnten.

Rettung aus der Tiefe – Jahreshauptübung der Feuerwehren der Gemeinde Zemmer

Sonntag, 17. Oktober 2010

Schleidweiler – Daufenbach Die Jahreshauptübung der Fidei-Feuerwehren Schleidweiler, Rodt und Zemmer der Verbandsgemeinde Trier-Land fand am Wochenende bei der Daimlinger Mühle im Ortsteil Daufenbach statt.

Ein ausgedehnter Brand eines Gebäudes zwischen Kyll und der Eisenbahnlinie Trier-Gerolstein war Ausgangsszenario der diesjährigen Übung. Da sich der nächste Hydrant weit entfernt im Neubaugebiet jenseits der Gleise befand, wurde das Löschwasser aus der Kyll entnommen. Die Feuerwehren Schleidweiler und Rodt setzten hierzu ihre Tragkraftspritzen ein.

Die FF Schleidweiler bei der Wasserentnahme aus dem Mühlenbach einem Nebenarm der Kyll

Unzählige Schlauchleitungen wurden verlegt, “Verletzte” von Feuerwehrleuten unter schwerem Atemschutz gerettet und die Wasserstrahlen aus den zahlreichen Strahlrohren, welche von den Wehrleuten gen Himmel gerichtet wurden, zeugten weithin sichtbar vom “Löscherfolg”.

Trotzdem es sich bei dem Anwesen um ein abgelegenes Einzelobjekt handelt, waren zahlreiche Zuschauer zugegen, die sich gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Feuerwehrführung die Großübung ansahen.

Atemschutz-Trupps rücken an - Ein Lüfter wird in vorgenommen

Traditionell folgte auf den Brandeinsatz eine Vorführung aus dem Bereich der technischen Hilfeleistungen. An der nahegelegenen Kyllbrücke, über die auch der Eifelsteig seinen Verlauf nimmt, galt es eine abgestürzte Person von einer Insel zu retten.

Fachkundig und sicher ging hierbei die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehrwehr Zemmer zu Werke. Ein Rettungsassistent und zwei Feuerwehrleute seilten sich von der Brücke zur verletzten Person ab.

Die Person wird mit der Schleifkorbtrage über die Leiter gerettet
Die Rettung erfolgte schließlich mittels einer Schleifkorbtrage und einer Steckleiter, über die die Person hinauf zum wartenden Rettungsdienst befördert wurde.

Insgesamt rund 80 Einsatzkräfte, darunter 13 Kräfte der DRK Ortsgruppe Zemmer zeigten den anwesenden Zuschauern eine kurzweilige Einsatzübung.

In der abschließenden Übungskritik dankten Vertreter von Ortsgemeinde und Ortsteilen den ehrenamtlichen Helfern für Ihr Engagement.

VG-Wehrleiter Peter Heinz stellte fest: “Die Anzahl der heute hier erschienenen Kommunalpolitiker spricht für den großen Stellenwert, den man den Feuerwehren in der Gemeinde Zemmer und ihren Ortsteilen beimisst” – Er dankte besonders den Planern der Übung für die geleistete Vorarbeit.

Bürgermeister Wolfgang Reiland fiel insbesondere die gute Zusammenarbeit der Wehren im Bereich Atemschutz ins Auge – Augenzwinkernd merkte er an: “Schon lange habe ich keine Übung mehr gesehen, bei der so viel Wasser gespritzt wurde”