Archiv für die Kategorie ‘Übungen’

Jahreshauptübung in Möhn

Sonntag, 16. November 2014

Die diesjährige Jahreshauptübung der Feuerwehren aus der Gemeinde Welschbillig fand unlängst in Möhn statt.

Ein Feuer ist im Schulungsraum der Feuerwehr Möhn im 1. OG des Gemeindehauses ausgebrochen. Der Flur und das Treppenhaus sind stark verraucht. Im Gemeindehaus werden mehrere Personen vermisst. So lautete das Szenario.

Die Feuerwehr Möhn, die als erste Wehr an der „Einsatzstelle“ eintraf, begann sofort mit der Erkundung und der Verkehrsabsicherung sowie der Wasserversorgung für den Innenangriff. Kurz danach trafen die Einheiten aus Welschbillig, Ittel und Hofweiler ein.

Mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr Welschbillig übernahmen die Menschenrettung und die Brandbekämpfung im Gebäudeinneren.
Des Weiteren stellten sie die Sicherungstrupps und begannen mit der Überdruckbelüftung.

Die Feuerwehr aus Ittel stellte die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten unterhalb des Gemeindehauses sicher und übernahm die Abschirmung zu den nicht betroffenen Gebäudeteilen.
Die Feuerwehr aus Hofweiler unterstützte die Möhner Kollegen um eine weitere Stelle des Gebäudes von außen abzuschirmen, sowie die Kühlung des Gastanks an der Gebäuderückseite.

20141019_JHUeWelschbillig

Im weiteren Verlauf rettete ein Atemschutztrupp je eine Person aus dem 1. OG über die Steckleiter, sowie durch das Treppenhaus.

Als alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht war, wurde die Übung erfolgreich beendet. Bei der anschließenden Besprechung im Gemeindesaal, sprach der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Oswald Disch, ein großes Lob an die Feuerwehrleute aus. Der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier- Land, Andreas Bauer, lobte ebenfalls die Arbeit der Feuerwehrmänner und dankte ihnen für die geleistete Arbeit im ganzen Jahr.

Jahreshauptübung der Feuerwehren der Gemeinde Zemmer

Samstag, 08. November 2014

Am Johanneshof zwischen Schleidweiler und Rodt ist ein Feuer ausgebrochen, mehrere Menschen befinden sich noch im stark verqualmten Gebäude, so erläuterte der Wehrführer der Feuerwehr Schleidweiler, Fredi Mick, das Szenario der diesjährigen Jahreshauptübung der Feuerwehren aus der Gemeinde Zemmer mit der DRK Ortsgruppe Zemmer, den zahlreichen Zuschauern und politischen Vertretern.

Schon kurze Zeit später rückten rund 50 Einsatzkräfte zur „Einsatzstelle“ an. Die Feuerwehren aus Rodt und Schleidweiler rüsteten sofort mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten aus um die Menschen aus dem Gebäude zu retten.

Auf der Rückseite des Gebäudes brachte die Feuerwehr Zemmer eine Anhängeleiter in Stellung um das Feuer im Dachgeschoss zu bekämpfen. Außerdem musste eine Person mit Hilfe eines sogenannten „Leiterhebels“ aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden.
Nachdem alle Menschen gerettet und vom Rettungsdienst versorgt wurden, konnte man zum zweiten Teil der Übung übergehen. In der Scheune ist ein Gefahrstoff aus einem Behälter ausgetreten.
Hier kam die Dekon-Gruppe der Feuerwehr Rodt zum Einsatz, die speziell für Gefahrstoffeinsätze ausgebildet und ausgerüstet ist. Um den Gefahrstoff zu ermitteln, ging zunächst ein Messtrupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und Schutzanzügen, in das Gebäude vor. Ein weiterer Trupp rüstete sich mit schweren Chemikalienschutzanzügen aus, um den Gefahrstoff aus der Scheune zu bergen.

Ein Trupp bringt den Gefahrstoff aus der Scheune

Ein Trupp bringt den Gefahrstoff aus der Scheune

Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung gab es für die Teilnehmer viel Lob. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland, dankte den Feuerwehrfrauen und –männern für die geleistete Arbeit, vor allem lobte er die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren mit dem DRK. Der Wehrleiter der VG, Jürgen Cordie, stellte fest, dass die Übung gut verlaufen sei. Werner Gouverneur, der 1. Beigeordnete der Gemeinde Zemmer, dankte für gute Arbeit innerhalb der Gemeinde.

Jahreshauptübung auf dem Wehrborn

Dienstag, 04. November 2014

Die gemeinsame Jahreshauptübung der Feuerwehren Aach, Beßlich, Butzweiler, Lorich, Newel und Olk fand in diesem Jahr auf dem Gelände der CTT-Einrichtung „Haus auf dem Wehrborn“ statt.

Angenommen wurde ein Feuer im Wohnbereich, bei dem mehrere Menschen eingeschlossen wurden. Außerdem kam es auf dem Gelände zu einem Verkehrsunfall zwischen einen PKW und einem Bagger. Die rund 70 Einsatzkräfte rückten nach und nach zur „Einsatzstelle“ an. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer rüsteten sich sofort mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten aus und gingen zur Menschenrettung in die stark verqualmten Gebäude vor. Die geretteten Menschen wurden den Mitgliedern des Rettungsdienstes, gestellt von der Ortsgruppe Butzweiler des Deutschen Roten Kreuzes, übergeben und von ihnen versorgt. Da eine Person nur liegend gerettet werden konnte, kam hier ein sogenannter Leiterhebel zum Einsatz, mit dem eine Person sicher aus dem Obergeschoss ins Freie transportiert werden kann.

Eine Person wird mittels Leiterhebel gerettet

Eine Person wird mittels Leiterhebel gerettet

Im zweiten Teil der Übung wurde ein Verkehrsunfall auf dem Gelände angenommen. Ein Bagger hat einen PKW gerammt. Der PKW kippte dabei auf die Seite und ein Insasse konnte sich nicht mehr selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Außerdem wurde eine Personen und dem Bagger eingeklemmt. Von der Feuerwehr Newel wurden hierzu zwei Gruppen gestellt. Während sich eine Gruppe um die Rettung des Verletzten im PKW kümmerte, wurde von der zweiten Gruppe zunächst die Person unter dem Bagger gerettet. Hier kamen spezielle Hebegeräte zum Einsatz. Um den Insassen aus dem PKW zu retten, musste dann der Bagger mit einem Mehrzweckzug vom PKW entfernt werden. Dann konnte der Verletzte mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung dankte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland, den Mitgliedern der Feuerwehr und des DRK für ihr Engagement bei dieser Übung wie auch im vergangenen Jahr. Der Wehrleiter der VG, Jürgen Cordie, sowie seine beiden Stellvertreter Andreas Bauer und Ralf Kinzig, analysierten die Übung. Die Ortsbürgermeister aus dem Gemeinden Aach und Newel, Ralf Kierspel und Willy Arnoldy, dankten die Wehren im Namen der Ortsgemeinden für die geleistete Arbeit.

Jahreshauptübung in Grewenich

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die diesjährige Jahreshauptübung der Feuerwehren aus der Gemeinde Langsur fand unlängst in Grewenich statt.

Ein PKW ist von der Straße abgekommen und gegen eine Scheune geprallt. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Durch den Aufprall kam es ebenfalls zu einem Brand in der Scheune, in der sich noch Personen befanden. So das Szenario.

Die als erste an der „Einsatzstelle“ eintreffende Feuerwehr aus Grewenich begann sofort mit der Abschirmung der angrenzenden Gebäude, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Nacheinander trafen dann die Feuerwehren aus Langsur, Mesenich, Metzdorf, sowie die Feuerwehr aus Born/Moersdorf aus dem benachbarten Luxemburg ein. Die Feuerwehr Langsur begann sofort mit der Rettung der sich in der Scheune befindlichen Personen. Unterstützt wurden sie dabei von den Kollegen aus Mesenich und Born/Moersdorf. Außerdem wurde das Gebäude belüftet. Ebenfalls führten Mitglieder der Langsurer Wehr die Rettung des eingeklemmten PKW-Fahrers durch. Hierzu kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Die Feuerwehr Metzdorf bekämpfte das Feuer auf der Gebäuderückseite.

Ein Angriffstrupp rettet eine Person

Ein Angriffstrupp rettet eine Person

Nachdem alle Menschen gerettet und das Feuer gelöscht wurde, gab es für die Arbeit der Feuerwehrleute bei der anschließenden Nachbesprechung viel Lob. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land, Wolfgang Reiland, lobte vor allem die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren sowie mit den Kollegen aus Luxemburg. Der stellvertretende Wehrleiter aus Trier-Land, Andreas Bauer, dankte den Feuerwehrfrauen und –männern für die geleistete Arbeit im ganzen Jahr. Auch die Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Langsur, Maria Braun, sprach den Anwesenden ein großes Kompliment aus.