Archiv für die Kategorie ‘Übungen’

Jahresabschlussübung in Welschbillig

Donnerstag, 14. November 2013

„In der Schreinerei Ernzerhof in Welschbillig ist ein Feuer im Werkstattbereich ausgebrochen, mehrere Menschen werden noch vermisst. Außerdem ist es auf dem Hof zu einem Unfall gekommen, eine Person wurde unter einem Gabelstabler eingeklemmt“, erläuterte Wehrführer Frank Baustert die Lage der diesjährigen Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Welschbillig.

Kurz darauf rückten die Wehrmänner mit drei Einsatzfahrzeugen an. Nach der Lageerkundung begann eine Gruppe sofort mit der Rettung der eingeklemmten Person. Dazu wurde der Gabelstabler mit Lufthebekissen angehoben. Routiniert gingen die Feuerwehrmänner dabei unter den Augen zahlreicher Zuschauer zur Sache. Nach kurzer Zeit konnte die Person unter dem Stabler befreit werden.

Parallel zur Rettung wurde ein Löschangriff aufgebaut und mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, gingen in das stark verqualmte Werkstattgebäude vor um nach den vermissten Personen zu suchen. Ebenfalls wurde ein Belüftungsgerät in Stellung gebracht um die Suche zu erleichtern und Folgeschäden durch den Brandrauch am Gebäude zu verringern. So konnten schließlich mehrere Personen erfolgreich gerettet und ins Freie transportiert werden. Eine in der Werkstatt eingeschlossene Person wurde über eine Leiter gerettet.

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Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung attestierte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland, den Welschbilliger yWehrmännern einen hohen Ausbildungsstand. Außerdem dankte er den Beteiligten für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Dem schloss sich auch der Wehrleiter der VG, Jürgen Cordie, an. Der Ortsbürgermeister der Gemeinde Welschbillig, Werner Olk, stellte heraus, welch wichtiger Faktor die Feuerwehr für die Ortsgemeinde darstellt.

Jahresabschlussübung in Ralingen

Samstag, 02. November 2013

Ein Garagenbrand an einem Wohnhaus mit eingeschlossenen Personen, das Feuer droht auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. So lautete das Szenario der diesjährigen Jahresabschlussübung der Feuerwehren Edingen, Godendorf und Ralingen, welche in diesem Jahr in Ralingen stattfand.

Die als erstes an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr Ralingen leitete sofort nach der Erkundung die Menschenrettung ein. Dazu rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten aus und gingen in die stark verqualmte Garage. Parallel dazu wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Einsatzstelle abgesichert.

Die als nächstes an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr Edingen bekämpfte das Feuer von der Gebäuderückseite. Um die Löschwasserversorgung an der Brandstelle zu sichern, verlegte die Feuerwehr aus Godendorf eine Schlauchleitung und pumpte das Wasser aus der nahe gelegenen Sauer zum Objekt.

Ein weiterer Gefahrenschwerpunkt was das Vorhandensein mehrerer Gasflaschen in der Garage. Sie wurden von den Atemschutztrupps ins Freie transportiert und dort mit Wasser gekühlt.

Ein Trupp bringt die Gasflaschen ins Freie

Ein Trupp bringt die Gasflaschen ins Freie

In der anschließenden Übungsnachbesprechung stellte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland heraus, wie wichtig eine funktionierende Löschwasserversorgung aus der Sauer ist. Dies funktionierte bei der Übung sehr gut. Der Wehrleiter der VG Trier-Land, Jürgen Cordie, lobte ebenfalls den Übungsablauf und dankte den anwesenden Wehrleuten für ihre geleistete Arbeit. Der Ortsbürgermeister der Gemeinde Ralingen, Oswald Disch, dankte den Feuerwehren im Namen der Ortsgemeinde.

Jahreshauptübung der Feuerwehren Franzenheim und Hockweiler

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Dichter Rauch steigt aus dem Umkleidehaus am Sportplatz in Franzenheim hervor, mehrere Menschen werden in dem verqualmten und brennenden Gebäude noch vermisst. So lautet das Szenario der diesjährigen Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Franzenheim und Hockweiler.

Kurz nach dem die Sirenen aufheulten, war die Feuerwehr Franzenheim auch schon vor Ort. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde sofort ein Löschangriff aufgebaut und ein Trupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, ging zur Menschenrettung in das Gebäude vor.

Ein Trupp dringt in das stark verqualmte Gebäude ein

Ein Trupp dringt in das stark verqualmte Gebäude ein

Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr Hockweiler rüstete ebenfalls zwei Trupps mit Atemschutz aus und unterstützte so die Kollegen aus Franzenheim bei den Rettungs- und Löscharbeiten.
Unter den Augen des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Wolfgang Reiland, dem Wehrleiter der VG, Jürgen Cordie sowie den Ortsbürgermeistern aus Franzenheim und Hockweiler, Johann Jäckels und Gertrud Kiesmann, gingen die Wehrleute routiniert zu Werke.

Nachdem alle Menschen gerettet und das Feuer gelöscht wurde, konnte man in der anschließenden Nachbesprechung nur positives hören. Bürgermeister Reiland bewunderte „die Ruhe, Gelassenheit und Professionalität“, mit welcher die Übung abgelaufen ist. Er dankte den Wehrleuten für ihr Engagement über das Jahr. Wehrleiter Jürgen Cordie stellte fest, dass die Feuerwehrmänner und –frauen aus beiden Wehren über einen guten Ausbildungstand verfügen. Der Franzenheimer Ortsbürgermeister Johann Jäckels sah vor allem in der Zusammenarbeit der beiden Wehren ein großes Plus.

Großübung der Feuerwehren in Langsur-Mesenich – Beförderungen für Feuerwehrleute

Montag, 19. November 2012

Anspruchsvolle Übung mit vier verletzten Personen – Darunter zwei Feuerwehrleute

Langsur-Mesenich Unlängst kam es in Langsur-Mesenich zu einer Großübung der Feuerwehren.
In einem Winzerbetrieb hatte sich eine Weinpresse durch einen technischen Defekt entzündet.

Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, welche ein Erntehelfer wahrnahm. Da sich im Gebäude mehrere wertvolle Maschinen befanden, betrat der Erntehelfer das Gebäude.

Bürgermeister Wolfgang Reiland gratuliert Wehrführer Frank Kauhausen zur Beförderung

Ein Nachbar, welcher einen Notruf bei der Feuerwehr absetzte und zur Hilfe eilte, ging ebenfalls in das Gebäude.

Aufgrund der Meldungen des abgesetzten Notrufes verständigte die Einsatzleitstelle Trier alle Feuerwehren der Großgemeinde Langsur. Um 14:00 Uhr die Sirenen in den Ortschaften Langsur, Mesenich, Metzdorf und Grewenich.

Aufgrund der durch die Einsatzleitstelle übermittelten Informationen, rückten die Kräfte der angeforderten Wehren mit dem zur Verfügung stehenden Fahrzeugen und Material aus. Zu diesem Zeitpunkt war die aktuelle Schadenslage noch nicht einzuschätzen.

Als die Feuerwehr Mesenich am Einsatzort eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Gebäude. Frank Kauhausen, Wehrführer der Feuerwehr Mesenich ließ seine Mannschaft eine Wasserversorgung aufbauen und startete einen Erstangriff.

Eine Suche nach den vermissten Personen konnte in den verrauchten Räumen jedoch nicht durchgeführt werden. Die Feuerwehr Mesenich verfügt zwar über ausgebildete Atemschutzgeräteträger, aber eine entsprechende Ausrüstung ist am Standort nicht vorhanden.

Kurze Zeit später traf die Feuerwehr Langsur am Einsatzort ein und leitete weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen ein. Es rüstete sich ein Atemschutztrupp aus und ging in das Gebäude vor.

Nach ca. drei Minuten konnten die Feuerwehrleute den Erntehelfer und den vermissten Nachbarn im Gebäude auffinden.

Die verletzten Personen wurden aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen in dem Gebäude aufhalten, suchten die Feuerwehrleute das Gebäude weiter ab. Hierbei kam es zu einem folgenschweren Unfall.
Ein durchgebrannter Holzträger stürzte auf die Feuerwehrleute.
Es gelang einem der beiden Feuerwehrleute per Funk Hilfe anzufordern.

Sofort setzte sich ein in Bereitschaft stehender Sicherungstrupp in Bewegung, um die beiden Kammeraden zu befreien.

Nach kurzer Zeit konnten die verunglückten Feuerwehrleute gefunden und gerettet werden.

Zwischenzeitlich waren die Feuerwehren aus Grewenich und Metzdorf eingetroffen.
Auch die luxemburgische Feuerwehreinheit aus dem benachbarten Born/Moersdorf war gemeinsam mit der Feuerwehr Metzdorf angerückt.

Die Feuerwehr Grewenich verhinderte im Außenangriff eine Ausbreitung der Flammen auf die Nachbargebäude während die Feuerwehr Metzdorf die Wasserversorgung aus der Sauer herstellte.

Mit vereinten Kräften und guter Zusammenarbeit konnte das Feuer rasch gelöscht und alle gefährdeten Personen schnell gerettet werden.

„Glücklicherweise handelte es sich bei dem komplexen Schadensszenario nur um eine Übung“ konstatierte Bürgermeister Wolfgang Reiland. VG-Wehrleiter Jürgen Cordie und die anwesenden Wehrführer bescheinigten der Übung in der anschließenden Übungskritik einen guten Verlauf.
„Nur mit Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl, wie es bei dieser Übung demonstriert wurde, kann eine positive Zusammenarbeit gelingen“

Im Anschluss an die Übung nahm Bürgermeister Reiland Ehrungen von Feuerwehrleuten der Gemeinde Langsur vor. Darüber hinaus wurden Frank Kauhausen als Wehrführer und Ralf Esser als stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mesenich vereidigt.

Beide hatten in diesem Jahr an der Feuerwehrschule in Koblenz einen Lehrgang zum Gruppenführer erfolgreich absolviert.

Die Beförderungen im Einzelnen: Frank Kauhausen, Ralf Esser (beide Mesenich) wurden zu Brandmeistern befördert. Peter Kiemen (Mesenich) wurde zum Löschmeister befördert.
Timo Hallmann (stellv. Wehrführer der FF Metzdorf) wurde ebenfalls zum Brandmeister befördert.