Artikel mit ‘Atemschutz’ getagged

Neue Atemschutzgeräteträger für Trier-Land

Samstag, 12. Februar 2011

Kordel – Unlängst endete wieder ein Ausbildungslehrgang “Atemschutzgeräteträger” der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Trier-Land.

Im Beisein von VG-Wehrleitung und Vertretern der am Lehrgang beteiligten Wehren überreichte Bernhard Klein (stellv. KFI) nach der bestandenen theretischen Prüfung allen Lehrgangsteilnehmern ihre Lehrgangsnachweise.

Die dreiwöchige Ausbildung absolvierten 14 Mitglieder verschiedener Feuerwehren der Verbandsgemeinde – darunter auch zwei Frauen.

Die Kreisausbilder vermittelten neben dem theoretischem Grundlagenwissen auch elementare Techniken der Brandbekämpfung und der Personensuche im Innenangriff. Neben dem korrekten Abtasten von Türen und dem systematischen Absuchen von Räumen bei NULL-Sicht wurde unter anderem auch das Retten von verunfallten Kameraden gelehrt.

Höhepunkt der Ausbildung war der Leistungstest in der Atemschutz-Übungsanlage des Landkreises Trier-Saarburg. Hier galt es den „Irrgarten aus Metallgittern und Rohren“ sowie einige Belastungsübungen an Fitnessgeräten zu meistern.

Eine Besonderheit des Lehrganges war, daß auch diesmal wieder Feuerwehrleute ausgebildet wurden, an deren Standorten keine Atemschutzgeräte stationiert sind.
Im Einsatzfall können diese Kräfte gezielt alarmiert werden um die bereits eingesetzten Wehren vor Ort zu verstärken. „Das stärkt die Verfügbarkeit von Atemschutzgeräteträgern im Tagesalarm“ erklärte Wehrleiter Peter Heinz.

Ein besonderer Dank der Lehrgangsteilnehmer gilt den Ausbildern und den Kameraden der Atemschutzwerkstatt. Diese standen den Teilnehmern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Erst ihr Engagement ermöglichte die Ausbildung der Lehrgangsteilnehmer.

Die Teilnehmer des Atemschutz-Lehrganges

Die Teilnehmer des Atemschutz-Lehrganges


v.l. Ralf Kinzig (Lehrgangsleiter, Fw Trierweiler), Christian Otto (Fw Beßlich), Manuel Hecker (Fw Hockweiler), Heinz Martin (Fw Ralingen), Dirk Schubert (Fw Beßlich), Markus Klassen (Fw Beßlich), Anne Christen (Fw Hockweiler), Marco Jäckels (Fw Franzenheim), Tanja Thein (Fw Zemmer), Martin Welter (Fw Ralingen) , John Eil (Fw Trierweiler), Simon Mick (Fw Schleidweiler), Pascal Schmidt (Fw Rodt), Bernd Peters (Fw Wintersdorf) nicht auf dem Bild Samuel Biewer (Fw Rodt)

Newel: Großbrand in landwirtschaftlichem Betrieb

Montag, 21. Dezember 2009

Newel: Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Montag, 21. Dezember im Ortskern von Newel zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Betriebes.

In einem zweigeschossigen Gebäude, welches zum Teil als Stall für Schweine genutzt wurde, kam es gegen 12.50 Uhr zu einem Brand, der sich rasch ausbreitete. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits im Dachgeschoss des Gebäudes in dem rund 2.000 Strohballen lagerten.

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen


Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung auf ein benachbartes Wohngebäude, welches ebenfalls über Stallungen verfügt verhindern.

Einsatzleiter Peter Heinz, der kurz nach der Feuerwehr Newel eintraf ließ sofort massiv nachalarmieren. Die Feuerwehren aus Aach, Welschbillig, Kordel, Butzweiler und Olk sowie die Atemschutzwerkstatt der VG Trier-Land wurden nach Newel beordert.

Als sich herausstellte, daß auch die Ressourcen dieser Wehren nicht ausreichen würden, wurde die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land alarmiert und alle Wehrführer der VG-Feuerwehren per SMS-Alarmmierung gebeten, alle verfügbaren Atemschutzgeräteträger nach Newel zu entsenden.

Es gelang der Feuerwehr unter Mitwirkung des Landwirtes die rund 50 Schweine unbeschadet aus dem Stall im Erdgeschoss zu retten. Die Drehleiter der Feuerwehr Schweich wurde an der Gebäuderückseite in Stellung gebracht und zur Brandbekämpfung auf dem Dach eingesetzt.

Drehleiter im Einsatz

Drehleiter im Einsatz

Wegen Einsturzgefahr der hölzernen Zwischendecke mußte die Feuerwehr gegen 18.00 Uhr ihre Tatkik grundlegend ändern. Statt das Stroh im Innenangriff unter Atemschutz aus dem Gebäude auszuräumen, wurde das Gebäude geräumt und ein Bagger zur Einsatzstelle angefordert. Mit schwerem Gerät wurde schließlich die Giebelwand des Gebäudes eingerissen und das brennende Stroh konnte ohne weitere Gefährdung der Einsatzkräfte aus dem Dachgeschoss entfernt und abgelöscht werden.

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Einen enormen logistischen Aufwand bewerkstelligten die Helfer: Mit Radladern musste das Brandgut auf bereitstehende Kipper verladen und von der Einsatzstelle fortgeschafft werden. Ferner musste mit Gülle kontaminiertes Löschwasser abgepumpt und entsorgt werden. Ein Überlaufen des Gemischs aus Gülle und Löschwasser in die Kanalisation oder Bäche konnte von der Feuerwehr erfolgreich verhindert werden. Verpflegung und Heißgetränke für 100 Einsatzkräfte mussten organisiert werden – Der Nachschub an Kraftstoff für die Pumpen und Aggregate sichergestellt werden.

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Die Einsatzstelle wurde mit 2 großen Lichtmasten ausgeleuchtet. Die Löscharbeiten dauerten bei teils starkem Schneefall noch die ganze Nacht an.

Insgesamt kamen neben Polizei und Rettungsdienst rund 100 Einsatzkräfte aus 16 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen zum Einsatz.

Übersicht über die Eingesetzten Kräfte:

Feuerwehren aus: Aach, Butzweiler, Igel, Kordel, Langsur, Newel, Olk, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Schweich, Trierweiler, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer, Führungsstaffel Trier-Land, Atemschutzwerkstatt Trier-Land, FEZ Trier-Land,

Polizei Schweich, Malteser Hilfsdienst Welschbillig, SEG, Verbandsgemeindewerke Abteilung Wasserwerk / Abwasserwerk, Winterdienst des Bauhof der Ortsgemeinde Newel

Trier-Land bildet weitere Atemschutzgeräteträger aus.

Montag, 16. Februar 2009

Kordel – Unlängst endete in Kordel ein Kreisausbildungslehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren.

Daß diese Spezialausbildung nicht leicht ist, zeigte das Ergebnis der Prüfung. Von 12 angetretenen Feuerwehrleuten schafften es 7 Männer und 2 Frauen auf Anhieb die theoretische und praktische Prüfung zu bestehen. Sie dürfen nun in vorderster Front eingesetzt werden „wenns heiß wird“

Angetreten zur praktischen Prüfung

Angetreten zur praktischen Prüfung

Schweißtreibende und kräftezehrende Wochen der Ausbildung mit Unterricht welcher größtenteils bis in die späten Abendstunden ging war für die Feuerwehrleute angesagt. Neben theoretischem
Grundlagenwissen über Atemgifte, die Anatomie der Atmungsorgane und über die besonderen Gefahren im Atemschutzeinsatz standen auch wieder zahlreiche praktische Übungen auf dem Plan.

Die praktische Prüfung, ein simulierter Brandeinsatz mit Innenangriff, fand in den Technikräumen des Kylltalbades bei Kordel statt. Hier mussten die Atemschutz-Neulinge ihr Können unter Beweis stellen.

Es wurde teilweise sehr eng beim Kriechen unter den Rohren

Es wurde teilweise sehr eng beim Kriechen unter den Rohren

Im Beisein des stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs Bernhard Klein und des stellv. Wehrleiters Jürgen Cordie konnten nach der anschließenden theoretischen Prüfung die Teilnahmeurkunden an folgende Wehrleute übergeben werden:

Erik Kierspel (Aach), Patrick Nilles (Hockweiler), Marita Thull (Langsur), Rolf von dem Broch (Olk), Ralf Esser (Mesenich), Dominik Schuh (Rodt), Alexander Stoffels (Schleidweiler), Michael Meerkamp (Trierweiler), Karina Mick (Zemmer)