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Neue Maschinisten für die Feuerwehren in Trier-Land

Montag, 01. November 2010

Zemmer-Schleidweiler – Die Aufgaben der Feuerwehren unterliegen einem beständigen Wandel. Stand früher klassisch die Brandbekämpfung im Vordergrund, so führen heute die sogenannten „technischen Hilfeleistungen“ die Einsatzstatistik an. Eine Vielzahl technischer Geräte wird von den Helfern eingesetzt – Spezialisten im Umgang damit sind die sogenannten Maschinisten.

Claudia Krütten wird von Kreisausbilder Harald Krämer an der Tragkraftspritze mündlich geprüft

Claudia Krütten erläutert Kreisausbilder Harald Krämer die Fehlersuche am Motor einer Tragkraftspritze

Maschinist zu sein bedeutet heute mehr als das Fahren der Einsatzfahrzeuge und Bedienen der Feuerlöschpumpen.
12 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Trier-Land, darunter auch zwei Frauen, absolvierten in Schleidweiler die Fachausbildung „Maschinist für Löschfahrzeuge“.

Neben einer umfangreichen theoretischen Ausbildung standen zahlreiche praktische Inhalte auf dem Stundenplan. Die Fehlersuche am Motor einer Tragkraftspritze, der sichere Betrieb von Stromerzeugern oder das Wechseln der Sägekette an einer Motorsäge gehörten zu den vermittelten Ausbildungsinhalten.

Nach einem schriftlichen Test und zwei praktischen Prüfungsteilen, zu denen auch eine mündliche Einzelprüfung der künftigen Maschinist(in)en gehörte, konnte der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Bernhard Klein erfreut mitteilen: „Alle haben Bestanden“ ! Neben dem stellv. Wehrleiter der VG Trier-Land, Jürgen Cordie reihten sich auch einige angereiste Wehrführer in die Schar der Gratulanten ein.

Die frisch ausgebildeten Maschinisten der VG Trier-Land

Die frisch ausgebildeten Maschinisten der VG Trier-Land

Die neu ausgebildeten Maschinistinen und Maschinisten sind:

Markus Roa (FF Aach), Gerd Keilen (FF Butzweiler), Tim Saalmann (FF Kordel), Sebastian Bach, Tim Reinert (FF Langsur), Frank Kauhausen (FF Mesenich), Rolf von dem Broch (FF Olk), Jessica Müller, Martin Welter (FF Ralingen), Alexander Stoffels (FF Schleidweiler), Marc Schuster (FF Sirzenich) und Claudia Krütten (FF Zemmer)

Trier-Land bildet weitere Atemschutzgeräteträger aus.

Montag, 16. Februar 2009

Kordel – Unlängst endete in Kordel ein Kreisausbildungslehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren.

Daß diese Spezialausbildung nicht leicht ist, zeigte das Ergebnis der Prüfung. Von 12 angetretenen Feuerwehrleuten schafften es 7 Männer und 2 Frauen auf Anhieb die theoretische und praktische Prüfung zu bestehen. Sie dürfen nun in vorderster Front eingesetzt werden „wenns heiß wird“

Angetreten zur praktischen Prüfung

Angetreten zur praktischen Prüfung

Schweißtreibende und kräftezehrende Wochen der Ausbildung mit Unterricht welcher größtenteils bis in die späten Abendstunden ging war für die Feuerwehrleute angesagt. Neben theoretischem
Grundlagenwissen über Atemgifte, die Anatomie der Atmungsorgane und über die besonderen Gefahren im Atemschutzeinsatz standen auch wieder zahlreiche praktische Übungen auf dem Plan.

Die praktische Prüfung, ein simulierter Brandeinsatz mit Innenangriff, fand in den Technikräumen des Kylltalbades bei Kordel statt. Hier mussten die Atemschutz-Neulinge ihr Können unter Beweis stellen.

Es wurde teilweise sehr eng beim Kriechen unter den Rohren

Es wurde teilweise sehr eng beim Kriechen unter den Rohren

Im Beisein des stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs Bernhard Klein und des stellv. Wehrleiters Jürgen Cordie konnten nach der anschließenden theoretischen Prüfung die Teilnahmeurkunden an folgende Wehrleute übergeben werden:

Erik Kierspel (Aach), Patrick Nilles (Hockweiler), Marita Thull (Langsur), Rolf von dem Broch (Olk), Ralf Esser (Mesenich), Dominik Schuh (Rodt), Alexander Stoffels (Schleidweiler), Michael Meerkamp (Trierweiler), Karina Mick (Zemmer)