Artikel mit ‘Führungsstaffel’ getagged

Waldbrand bei Kordel

Montag, 28. März 2011

Am Montag, 28.03.2011 kam es gegen 15.00 Uhr in der Nähe von Kordel bei einem Wochenendhausgebiet zu einem Waldbrand.

Im Bereich des Samerbach war weithin eine starke Verqualmung des Waldes festzustellen.

Die Feuerwehren aus Kordel, Welschbillig und Newel waren mit Ihren Tanklöschfahrzeugen im Einsatz um den Brand zu bekämpfen. Rasch stand fest, daß das Schadensgebiet eine Ausdehnung von rund 250m x 400m erreicht hatte.

Die B-Schläuche wurden mühsam bergauf zum Brandherd verlegt

Die B-Schläuche wurden mühsam bergauf zum Brandherd verlegt

Weitere Kräfte aus Zemmer, Schleidweiler und Rodt wurden in den Kordeler Wald geordert.
Um die Einsatzleitung für diese Kräfte zu organisieren wurde die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land alarmiert, die im Freibad Kordel das Lagezentrum der Einsatzleitung einrichtete.

Das Feuer breitete sich überwiegend in Bodennähe aus und fraß sich den Berg hinauf. Bei einigen Bäumen erreichten die Flammen sogar das Astwerk. Diese Bäume wurden im Zuge der Löscharbeiten und zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung in Wipfelhöhe sofort gefällt und abgelöscht.

Die Löschwasserversorgung im Wald stellte die Feuerwehr vor Probleme – Ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen stellte die Wasserversorgung der Einsatzkräfte am Hang sicher. Um möglichen „Verkehrsproblemen“ im Wald vorzubeugen, wurde am Kylltalbad Kordel der sogenannte „Bereitstellungsraum“ eingerichtet, von dem aus die Einsatzkräfte mit Bussen zu Ihrer Einsatzstelle gefahren wurden.

Insgesamt brannte es auf einer Fläche von ca. 6-8 Ha – Gegen 18.00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, daß die Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden abziehen konnten und die Einsatzstelle an die FF Kordel übergeben werden konnte.

Blick in die Einsatzleitung

Blick in die Einsatzleitung


Lagekarte und Kräfteübersicht werden geführt

Lagekarte und Kräfteübersicht werden geführt

Im Einsatz waren rund 75 Feuerwehrleute aus Kordel, Welschbillig, Newel, Zemmer, Schleidweiler und Rodt, sowie die Führungsstaffel und Feuerwehr-Einsatzzentrale der VG Trier-Land. Zum Eigenschutz waren Kräfte des DRK während der Löscharbeiten vor Ort.

Newel: Großbrand in landwirtschaftlichem Betrieb

Montag, 21. Dezember 2009

Newel: Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Montag, 21. Dezember im Ortskern von Newel zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Betriebes.

In einem zweigeschossigen Gebäude, welches zum Teil als Stall für Schweine genutzt wurde, kam es gegen 12.50 Uhr zu einem Brand, der sich rasch ausbreitete. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits im Dachgeschoss des Gebäudes in dem rund 2.000 Strohballen lagerten.

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen


Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung auf ein benachbartes Wohngebäude, welches ebenfalls über Stallungen verfügt verhindern.

Einsatzleiter Peter Heinz, der kurz nach der Feuerwehr Newel eintraf ließ sofort massiv nachalarmieren. Die Feuerwehren aus Aach, Welschbillig, Kordel, Butzweiler und Olk sowie die Atemschutzwerkstatt der VG Trier-Land wurden nach Newel beordert.

Als sich herausstellte, daß auch die Ressourcen dieser Wehren nicht ausreichen würden, wurde die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land alarmiert und alle Wehrführer der VG-Feuerwehren per SMS-Alarmmierung gebeten, alle verfügbaren Atemschutzgeräteträger nach Newel zu entsenden.

Es gelang der Feuerwehr unter Mitwirkung des Landwirtes die rund 50 Schweine unbeschadet aus dem Stall im Erdgeschoss zu retten. Die Drehleiter der Feuerwehr Schweich wurde an der Gebäuderückseite in Stellung gebracht und zur Brandbekämpfung auf dem Dach eingesetzt.

Drehleiter im Einsatz

Drehleiter im Einsatz

Wegen Einsturzgefahr der hölzernen Zwischendecke mußte die Feuerwehr gegen 18.00 Uhr ihre Tatkik grundlegend ändern. Statt das Stroh im Innenangriff unter Atemschutz aus dem Gebäude auszuräumen, wurde das Gebäude geräumt und ein Bagger zur Einsatzstelle angefordert. Mit schwerem Gerät wurde schließlich die Giebelwand des Gebäudes eingerissen und das brennende Stroh konnte ohne weitere Gefährdung der Einsatzkräfte aus dem Dachgeschoss entfernt und abgelöscht werden.

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Einen enormen logistischen Aufwand bewerkstelligten die Helfer: Mit Radladern musste das Brandgut auf bereitstehende Kipper verladen und von der Einsatzstelle fortgeschafft werden. Ferner musste mit Gülle kontaminiertes Löschwasser abgepumpt und entsorgt werden. Ein Überlaufen des Gemischs aus Gülle und Löschwasser in die Kanalisation oder Bäche konnte von der Feuerwehr erfolgreich verhindert werden. Verpflegung und Heißgetränke für 100 Einsatzkräfte mussten organisiert werden – Der Nachschub an Kraftstoff für die Pumpen und Aggregate sichergestellt werden.

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Die Einsatzstelle wurde mit 2 großen Lichtmasten ausgeleuchtet. Die Löscharbeiten dauerten bei teils starkem Schneefall noch die ganze Nacht an.

Insgesamt kamen neben Polizei und Rettungsdienst rund 100 Einsatzkräfte aus 16 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen zum Einsatz.

Übersicht über die Eingesetzten Kräfte:

Feuerwehren aus: Aach, Butzweiler, Igel, Kordel, Langsur, Newel, Olk, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Schweich, Trierweiler, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer, Führungsstaffel Trier-Land, Atemschutzwerkstatt Trier-Land, FEZ Trier-Land,

Polizei Schweich, Malteser Hilfsdienst Welschbillig, SEG, Verbandsgemeindewerke Abteilung Wasserwerk / Abwasserwerk, Winterdienst des Bauhof der Ortsgemeinde Newel

Führungsstaffel Trier-Land besucht US-Airbase Spangdahlem

Freitag, 19. Juni 2009

Die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land besuchte unlängst die US Air-Base Spangdahlem.

Neben einer Besichtigung des Flugplatzes und seiner Einrichtungen stand auch eine Besichtigung der Feuerwehr des Stützpunktes auf dem Programm.

Der Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr wurde vorgestellt

Der Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr wurde vorgestellt

Nach einem „Briefing“ durch Verantwortliche der Flughafenfeuerwehr nutzten die Führungskräfte der Feuerwehr Trier-Land die Gelegenheit Fragen zu stellen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf Basis des bestehenden Hilfeleistungsabkommens zu erörtern. Die Zuständigkeit der Einsatzleitungen wurde vorgestellt.

Mit einer Fahne CP - Command Post wird die Einsatzleitung der Flugplatzfeuerwehr gekennzeichnet

Mit einer Fahne CP - Command Post wird die Einsatzleitung der Flugplatzfeuerwehr gekennzeichnet

Während einer ausgiebigen Vorstellung der Wache, der Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr der Air Base kam es zum Erfahrungsaustausch der Feuerwehrkräfte untereinander.

Mitglieder der Führungsstaffel Trier-Land vor der Drehleiter der Air-Base

Mitglieder der Führungsstaffel Trier-Land vor der Drehleiter der Air-Base

Rainer Vollmann zum Oberbrandmeister befördert

Mittwoch, 08. April 2009

Rodt – Rainer Vollmann, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rodt wurde unlängst zum Oberbrandmeister befördert.

Bei gemeinsamen Besuch einer Sitzung der Führungsstaffel nutzte die Wehrleitung der Feuerwehr Trier-Land, bestehend aus Wehrleiter Peter Heinz sowie seinen beiden Stellvertretern Günter Müller und Jürgen Cordie die Gelegenheit um Rainer Vollmann zum Oberbrandmeister zu befördern.

Von links: Jürgen Cordie, Wehrleiter Peter Heinz, Rainer Vollmann, Günter Müller

Von links: Jürgen Cordie, Wehrleiter Peter Heinz, Rainer Vollmann, Günter Müller

Rainer Vollmann übt neben seiner Funktion in der Feuerwehr Rodt außerdem die Funktion des Sprechers der Führungsstaffel Trier-Land aus – auch als Ausbilder in der Standortausbildung der Verbandsgemeinde ist er eingebunden. Zahlreichen jungen Feuerwehrleuten erläuterte er beispielsweise bereits die Arbeitsweise des Rettungsdienstes.

Nachdem Vollmann den Zugführer-Lehrgang an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz absolviert hatte, konnte er nun zum Oberbrandmeister befördert werden.

Die Wehrleitung und die Kameraden der Führungsstaffel gratulierten recht herzlich zur Beförderung.