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Aach: Verkehrsunfall mit zwei Eingeklemmten

Dienstag, 13. Oktober 2009

Aach – Am Dienstag, 13.10. kam es gegen 03.20 Uhr zwischen Aach und dem Ortsteil Hohensonne zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Zwei junge Männer Anfang 20 kamen auf der L43 in Höhe der Grillhütte Aach von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und blieb auf der Seite liegen. Das Fahrzeug prallte mit dem Dach gegen einen Baum.

Das völlig zerstörte Cabriolet

Die Insassen wurden zwischen Baum und Fahrzeug eingeklemmt und dabei schwer verletzt – Sie hatten Glück im Unglück, daß aufmerksame Aacher Bürger zu dieser noch frühen Morgenstunde einen Knall wahrgenommen hatten. Als die Verletzten durch Hupen und Hilferufe auf sich aufmerksam machten, setzten einige sich in ihr Auto und machten sich auf die Suche nach der Unfallstelle.

Die Feuerwehren aus Aach und Newel rückten mit rund 30 Mann zur Einsatzstelle aus. In einer komplizierten Rettungsaktion wurden die beiden Männer aus dem Wrack ihres Fahrzeuges befreit. Neben Rettungsschere und Spreizer kam auch ein Mehrzweckzug zum Einsatz um das verkeilte Fahrzeug vom Baum zu entfernen.

Da es sich bei dem Unfallfahrzeug um ein Cabriolet mit verstärkten Karosserieteilen handelte, wurde ein zweiter Rettungssatz der Feuerwehr Welschbillig vorsorglich zur Einsatzstelle beordert.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Aach, Newel und Welschbillig, Notärzte aus Trier und Trier-Ehrang, Rettungswagen aus Welschbillig und Trier-Ehrang sowie die Polizei.

Ein Besonderer Dank gilt an dieser Stelle unter anderem einem der „aufmerksamen Helfer“, einem ehemaligen Feuerwehrmann der von Trier-Zewen nach Aach gezogen ist. Er leistete den Eingeklemmten Beistand und verblieb bei Ihnen am Fahrzeugwrack bis die Hilfskräfte eintrafen.

Die Landesstraße L43 blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt.