Artikel mit ‘Kordel’ getagged

Feuerwehren beweisen hohen Leistungsstand beim Feuerwehrleistungsabzeichen

Samstag, 22. Oktober 2011

Unlängst fand die Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens des Landesfeuerwehrverbandes in Trier-Olewig statt – Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Trier-Land stellten sich den Prüfungen in den Stufen “Bronze” und “Silber”.

Mitglieder der Feuerwehren Beßlich und Kordel bildeten eine gemeinsame Teilnehmergruppe für die Prüfungen “Bronze” sowie “Silber“. Bei der Prüfung der Kategorie “Bronze” wurde ein Löscheinsatz (Staffel) mit zwei Strahlrohren, das Schnellkuppeln einer Saugleitung, die Vorführung von Knoten und Erste Hilfe gefordert.

Für alle Übungsbereiche galt es eine gesetzte Zeitobergrenze einzuhalten. Fragen aus der Feuerwehrtechnik und Unfallverhütung mussten beantwortet werden.

Team "Bronze" der VG Trier-Land

Team "Bronze"


v.l. Peter Klassen, Julian Grochowski, Andreas Gotthard, Christian Otto, Harald Görgen, Christoph Siemer

Bei der anspruchsvolleren “Silber” Prüfung mussten die Kameraden aus Beßlich und Kordel eine Wasserentnahme von einem offenen Gewässer ( Kuppeln von 4 Saugschläuchen ) herrichten, einen ersten Löschangriff unter Atemschutz sowie eine weiteren Löschangriff mittels B-Strahlrohr über ein ca. 4 m hohes Hindernis (je zwei Steckleiterteilen) vornehmen.

Für diese Übung galt es, das Zeitlimit von 12 Minuten nicht zu überschreiten.

Als nächstes galt es eine verunfallte Person unter einem Fahrzeug zu bergen und dem Rettungsdienst zu übergeben. Auch hier galt es ein gesetztes Zeitlimit von 6 Minuten einzuhalten. Nach dem praktischen Teil mussten die Kameraden auch hier Fragen aus der Feuerwehrtechnik und Unfallverhütung beantworten.

Die Gruppe der Stufe "Silber"

Die Gruppe der Stufe "Silber"

v.l. Peter Klassen, Oswald Otto, Harald Görgen, Michael Zender, Gerhard Grochowski, Markus Klassen, Christian Otto, Alexander Plein, Julian Grochowski

Waldbrand bei Kordel

Montag, 28. März 2011

Am Montag, 28.03.2011 kam es gegen 15.00 Uhr in der Nähe von Kordel bei einem Wochenendhausgebiet zu einem Waldbrand.

Im Bereich des Samerbach war weithin eine starke Verqualmung des Waldes festzustellen.

Die Feuerwehren aus Kordel, Welschbillig und Newel waren mit Ihren Tanklöschfahrzeugen im Einsatz um den Brand zu bekämpfen. Rasch stand fest, daß das Schadensgebiet eine Ausdehnung von rund 250m x 400m erreicht hatte.

Die B-Schläuche wurden mühsam bergauf zum Brandherd verlegt

Die B-Schläuche wurden mühsam bergauf zum Brandherd verlegt

Weitere Kräfte aus Zemmer, Schleidweiler und Rodt wurden in den Kordeler Wald geordert.
Um die Einsatzleitung für diese Kräfte zu organisieren wurde die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land alarmiert, die im Freibad Kordel das Lagezentrum der Einsatzleitung einrichtete.

Das Feuer breitete sich überwiegend in Bodennähe aus und fraß sich den Berg hinauf. Bei einigen Bäumen erreichten die Flammen sogar das Astwerk. Diese Bäume wurden im Zuge der Löscharbeiten und zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung in Wipfelhöhe sofort gefällt und abgelöscht.

Die Löschwasserversorgung im Wald stellte die Feuerwehr vor Probleme – Ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen stellte die Wasserversorgung der Einsatzkräfte am Hang sicher. Um möglichen “Verkehrsproblemen” im Wald vorzubeugen, wurde am Kylltalbad Kordel der sogenannte “Bereitstellungsraum” eingerichtet, von dem aus die Einsatzkräfte mit Bussen zu Ihrer Einsatzstelle gefahren wurden.

Insgesamt brannte es auf einer Fläche von ca. 6-8 Ha – Gegen 18.00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, daß die Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden abziehen konnten und die Einsatzstelle an die FF Kordel übergeben werden konnte.

Blick in die Einsatzleitung

Blick in die Einsatzleitung


Lagekarte und Kräfteübersicht werden geführt

Lagekarte und Kräfteübersicht werden geführt

Im Einsatz waren rund 75 Feuerwehrleute aus Kordel, Welschbillig, Newel, Zemmer, Schleidweiler und Rodt, sowie die Führungsstaffel und Feuerwehr-Einsatzzentrale der VG Trier-Land. Zum Eigenschutz waren Kräfte des DRK während der Löscharbeiten vor Ort.

B422 Kordel-Trier Verkehrsunfall mit 4 Verletzten

Montag, 28. Februar 2011

Zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß zweier PKW kam es am Montag, 28. Februar gegen 13.30 Uhr auf der Bundesstraße B422 zwischen Kordel und Trier-Ehrang. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrer eines Kleinwagen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er frontal mit einem aus Richtung Kordel kommenden PKW.

Frontalzusammenstoss auf der B422 zwischen Kordel und Trier-Ehrang

Frontalzusammenstoss auf der B422 zwischen Kordel und Trier-Ehrang

Beide Fahrzeuge waren mit je zwei Personen besetzt. Der Beifahrer des aus Richtung Ehrang kommenden Kleinwagen wurde im Wrack desselben eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste mit der Rettungsschere befreit werden. Die drei übrigen Personen wurden leicht verletzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kordel und Welschbillig, die Berufsfeuerwehr Trier, der Löschzug Ehrang der Freiwilligen Feuerwehr Trier – der Notarzt aus Trier-Ehrang, die Rettungswagen aus Trier-Ehrang, Schweich, und aus Welschbillig sowie der Rettungshubschrauber Christoph 10.

Straßenmeisterei und Polizei sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes ab.
Während der Rettungsarbeiten blieb die Bundesstraße für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt.

Neue Atemschutzgeräteträger für Trier-Land

Samstag, 12. Februar 2011

Kordel – Unlängst endete wieder ein Ausbildungslehrgang “Atemschutzgeräteträger” der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Trier-Land.

Im Beisein von VG-Wehrleitung und Vertretern der am Lehrgang beteiligten Wehren überreichte Bernhard Klein (stellv. KFI) nach der bestandenen theretischen Prüfung allen Lehrgangsteilnehmern ihre Lehrgangsnachweise.

Die dreiwöchige Ausbildung absolvierten 14 Mitglieder verschiedener Feuerwehren der Verbandsgemeinde – darunter auch zwei Frauen.

Die Kreisausbilder vermittelten neben dem theoretischem Grundlagenwissen auch elementare Techniken der Brandbekämpfung und der Personensuche im Innenangriff. Neben dem korrekten Abtasten von Türen und dem systematischen Absuchen von Räumen bei NULL-Sicht wurde unter anderem auch das Retten von verunfallten Kameraden gelehrt.

Höhepunkt der Ausbildung war der Leistungstest in der Atemschutz-Übungsanlage des Landkreises Trier-Saarburg. Hier galt es den „Irrgarten aus Metallgittern und Rohren“ sowie einige Belastungsübungen an Fitnessgeräten zu meistern.

Eine Besonderheit des Lehrganges war, daß auch diesmal wieder Feuerwehrleute ausgebildet wurden, an deren Standorten keine Atemschutzgeräte stationiert sind.
Im Einsatzfall können diese Kräfte gezielt alarmiert werden um die bereits eingesetzten Wehren vor Ort zu verstärken. “Das stärkt die Verfügbarkeit von Atemschutzgeräteträgern im Tagesalarm” erklärte Wehrleiter Peter Heinz.

Ein besonderer Dank der Lehrgangsteilnehmer gilt den Ausbildern und den Kameraden der Atemschutzwerkstatt. Diese standen den Teilnehmern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Erst ihr Engagement ermöglichte die Ausbildung der Lehrgangsteilnehmer.

Die Teilnehmer des Atemschutz-Lehrganges

Die Teilnehmer des Atemschutz-Lehrganges


v.l. Ralf Kinzig (Lehrgangsleiter, Fw Trierweiler), Christian Otto (Fw Beßlich), Manuel Hecker (Fw Hockweiler), Heinz Martin (Fw Ralingen), Dirk Schubert (Fw Beßlich), Markus Klassen (Fw Beßlich), Anne Christen (Fw Hockweiler), Marco Jäckels (Fw Franzenheim), Tanja Thein (Fw Zemmer), Martin Welter (Fw Ralingen) , John Eil (Fw Trierweiler), Simon Mick (Fw Schleidweiler), Pascal Schmidt (Fw Rodt), Bernd Peters (Fw Wintersdorf) nicht auf dem Bild Samuel Biewer (Fw Rodt)