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„Wie im wahren Leben“ – Abschlußübung der Feuerwehren der Gemeinde Aach/Newel

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Lorich. Unlängst fand im Neweler Ortsteil Lorich eine groß angelegte Feuerwehrübung statt. Gemeinsam probten die Wehren aus Aach, Beßlich, Butzweiler, Lorich und Newel den Ernstfall. Unterstützt wurden die Brandbekämpfer von der DRK Ortsgruppe Butzweiler, die sich um die „Verletzten“ kümmerte.

Das Übungsszenario war so einfach wie realistisch: „Kinder hatten in einer Scheune mit offenem Feuer gespielt – Dabei geriet der gelagerte Bestand an Stroh und Maschinen in Brand. Aus Angst flüchteten die „fahrlässigen Brandstifter“ fatalerweise ins Innere der brennenden Scheune und versteckten sich dort.“ erläutert Norbert Funk, Wehrführer der FF Lorich das Szenario.

Trupps der Feuerwehr Beßlich im Außenangriff

Trupps der Feuerwehr Beßlich im Außenangriff

< Routiniert gingen die nacheinander eintreffenden Wehrleute ans Werk. Die örtlich ansässige Loricher Wehr beschränkte sich auf einen Außenangriff, da Ihre Feuerwehreinheit nicht über Atemschutzgeräte verfügt. Dieser Mangel wurde jedoch rasch durch die Nachbarfeuerwehren Aach, Butzweiler und Newel behoben. Truppweise gingen die Aacher, Butzweilerer und Neweler Feuerwehrleute zur Personensuche in das stark verqualmte Gebäude vor. [caption id="attachment_967" align="aligncenter" width="430" caption="Ein Trupp der Feuerwehr Aach bereitet sich auf seinen Einsatz vor"]Ein Trupp der Feuerwehr Aach bereitet sich auf seinen Einsatz vor[/caption]

Insgesamt 3 vermisste Kinder wurden von den Männern gerettet. Um eine simulierte Einsturzgefahr der „angeschlagenen Scheune“ während der Nachlöscharbeiten abzuwenden, sicherte die Stützpunktfeuerwehr Newel die Scheune mit einem Greifzug und Zurrgurten.

Eines der vermissten Kinder wird gerettet

Eines der vermissten Kinder wird gerettet

In der abschließenden Übungskritik dankte Trier Lands Bürgermeister Wolfgang Reiland den Feuerwehrleuten für Ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Er lobte das Konzept der Übung. Rückblickend auf einen ähnlich verursachten Scheunenbrand im Aacher Ortsteil Hohensonne merkte er an: „Das war ein Einsatz wie im wahren Leben“

Orkanböen über Trier-Saarburg – Einsätze in Trier-Land

Sonntag, 28. Februar 2010

Orkanartige Böen zogen am Sonntag, 28. Februar über den Südwesten Deutschlands.

Im Kreis Trier-Saarburg führte dies zu hunderten Feuerwehreinsätzen – Auch in der Verbandsgemeinde Trier-Land waren zahlreiche Bäume umgestürzt – Mehrere hundert Feuerwehrleute aus der gesamten Verbandsgemeinde mussten ausrücken.


Foto: Agentur Siko

Folgende Feuerwehren waren im Einsatz:
Aach, Beßlich, Butzweiler, Igel, Ittel, Kordel, Langsur, Liersberg, Mesenich, Metzdorf, Newel, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Trierweiler, Udelfangen, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer
Die Feuerwehr-Einsatzzentrale „Florian Trier-Land“ in Welschbillig koordinierte die Einsätze in Trier-Land.

Besonders zu erwähnende Einsätze:
Einsturz einer kompletten Scheune in Newel-Lorich

In Lorich stürzte diese Scheune samt Grundmauern ein


Foto: Feuerwehr Trier-Land

Umgestürzte Bäume auf der B51 bei Windmühle

Ein häufiges Bild an diesem Tag - Bäume blockieren eine Straße


Foto: Agentur Siko

Blockierte Bundes- Landes und Kreisstraßen
Abgedeckte Dächer
Bäume auf PKW gestürzt.
Bäume auf Eisenbahnstrecke Trier-Köln


In Udelfangen stürzte ein Baum in eine Leitung
Foto: Agentur Siko