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Führungswechsel bei den Feuerwehren Trierweiler und Mesenich

Samstag, 14. Januar 2012

Die Freiwillige Feuerwehr im Langsurer Ortsteil Mesenich steht unter neuer Führung.

Nachfolger des langjährigen Wehrführers Hans Thull wurde der 38jährige Frank Kauhausen.
Kauhausen trat im Jahr 2000 in die Feuerwehr Mesenich ein. Zum Stellvertreter wurde sein Kamerad Ralf Esser (43) ernannt.


Von links: Frank Kauhausen, Ralf Esser, Michael Artz, Wolfgang Reiland, Hans Thull, Rüdiger Artz, Rita Heib, Jürgen Cordie

Beide Führungskräfte wurden zunächst nur kommissarisch für die Dauer von längstens 2 Jahren in das Amt des Wehrführers bzw. stellv. Wehrführers bestellt. Sie haben in dieser Zeit die vorgeschriebene Ausbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz zu absolvieren.

Der scheidende Wehrführer Hans Thull war 38 Jahre lang Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mesenich. Auf den Tag genau 30 Jahre lang hatte er das Amt des Wehrführers inne. Unter seiner Führung entwickelte sich die Feuerwehr Mesenich beständig weiter.
Besondere Eckpunkte dieser Entwicklung sind die Indienststellung einer neuen Tragkraftspritze im Jahr 1997, der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses, welches im Jahr 2007 fertiggestellt wurde sowie die Beschaffung eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) welches im Jahre 2010 den betagten Anhänger ersetzte.

Langsurs Ortsbürgermeister Rüdiger Artz und Ortsvorsteherin Rita Heib gehörten zu den ersten Gratulanten der neuen Führungskräfte.

Auch in Trierweiler kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Feuerwehr. Der bisherige Wehrführer Ralf Kinzig wurde unlängst zum 2. stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land bestellt. Um diese übergeordnete Funktion ohne Interessenskonflikte ausüben zu können, stellte er sein Amt als Wehrführer der FF Trierweiler zur Verfügung.

Neuer Wehrführer in Trierweiler ist nun Stefan Wagner (30), der bislang Stellvertreter war. Als neuer Stellvertreter wurde Thomas Feltes (27) bestellt.

Stefan Wagner bei der Vereidigung durch Bürgermeister Wolfgang Reiland

Bürgermeister Wolfgang Reiland vereidigte Wehrführer Wagner auf Grundgesetz und Landesverfassung.

Hier wird Europa gelebt ! – Grenzüberschreitende Abschlußübung der Feuerwehren Langsur mit Born/Moersdorf und Herborn

Samstag, 29. Oktober 2011

Im Sauertal wird „Europa“ schon seit je her aktiv gelebt. Dies zeigt sich besonders eindrucksvoll auch im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes. Am Samstag, 29. Oktober fand in Langsur eine gemeinsame, grenzüberschreitende Feuerwehrübung statt.

Die Wasserversorgung aus einem Hydranten wird hergerichtet

Die Wasserversorgung aus einem Hydranten wird hergerichtet

Bei einem angenommenen Brand in einem leer stehenden Haus in der Wasserbilliger Straße in Langsur bedienten sich die Deutschen Feuerwehren wieder der Unterstützung durch ihre Luxemburgischen Kollegen.

Feuerwehrleute aus Langsur, Mesenich, Grewenich und Metzdorf arbeiteten wieder routiniert mit den „Letzebuerger Pompjeen“ aus Born/Moersdorf und Herborn zusammen.

Hannelore Konz von der FF Langsur erfasst Luxemburgische Atemschutzgeräteträger im Rahmen der Atemschutzüberwachung

Hannelore Konz von der FF Langsur erfasst Luxemburgische Atemschutzgeräteträger im Rahmen der Atemschutzüberwachung

Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Aktivitäten der multinationalen Rettungstruppe. Die Feuerwehr Langsur rettete eine eingeschlossene Person aus dem verqualmten Gebäude während die Feuerwehren Mesenich und Grewenich eine Wasserversorgung aus der Sauer aufbauten.

Die Kameraden aus Herborn und Born/Moersdorf unterstützten die Feuerwehren Langsur und Metzdorf im Innen- und Außenangriff.

Bürgermeister Wolfgang Reiland, Ortsbürgermeister Rüdiger Artz sowie Kantonalinpekteur Jean Bartz zeigten sich zufrieden mit den Leistungen der eingesetzten Feuerwehren.

Wohnhausbrand in Metzdorf

Freitag, 06. November 2009

Langsur-Metzdorf – Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Langsurer Ortsteil Metzdorf. Gerade noch rechtzeitig konnte die Feuerwehr die Ausbreitung eines Brandes auf das Dach des Hauses verhindern.

In der Nacht zum Freitag, 06. November kam es gegen 23.30 Uhr in der Metzdorfer Römerstraße zu einem Brand an einem Wohnhaus. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte ein überdachter, balkonartiger Anbau an einem zweigeschossigen Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoss.

Die Balken der Überdachung stehen noch

Die Balken der Überdachung stehen noch

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand der Anbau bereits in Vollbrand. Die Flammen loderten unter dem Dachüberstand und griffen gerade auf das Dach des Gebäudes über. Sofort führte ein Trupp der Feuerwehr Langsur einen Innenangriff mit Atemschutzgeräten im Dachgeschoss durch, während die Feuerwehr Metzdorf einen Außenangriff vornahm.

Da durch das Feuer die Fensterscheiben zu den angrenzenden Wohnräumen geborsten waren, wurden Küche und Esszimmer durch Brandeinwirkung, übrige Räume des Hauses durch Rauchgase in Mitleidenschaft gezogen.

Nachlöscharbeiten

Nachlöscharbeiten

Der „beherzte Innenangriff“ im Dachgeschoss stellte sich alsbald als die richtige Einsatzmaßnahme heraus, da dort in einem der Räume bereits der Rahmen eines Dachfensters in Flammen stand. Nur wenige Minuten später wäre möglicherweise der gesamte Dachstuhl des Hauses ein Raub der Flammen geworden.

Der Einsatz sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehren im Sauertal. Einheiten aus Trier-Land und aus dem benachbarten Luxemburg eilten zur Hilfe. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Metzdorf, Langsur und Mesenich, aus Luxemburg: Die Pompjeen aus Born-Moersdorf und Herborn. Darüber hinaus wurden die Einsatzkräfte unterstützt durch die Feuerwehr-Einsatzzentrale und Atemschutzwerkstatt der Verbandsgemeinde Trier-Land.

Ein Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes aus Welschbillig, wurde zur Eigensicherung der Einsatzkräfte angefordert. Hausbewohner kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Sie konnten das Haus rechtzeitig verlassen.