Artikel mit ‘Newel’ getagged

Schweinetransporter umgestürzt

Dienstag, 20. November 2012

Vermutlich war unangepasste Geschwindigkeit die Ursache dafür, dass auf dem Zubringer der L42 zur B51 in Höhe Newel am Dienstag, 20.11.2012 gegen 09.00 Uhr ein mit 166 Schweinen beladener LKW umgestürzt ist.

Der aus Richtung Sauertal kommende Sattelzug bog links auf die B51 in Richtung Trier ab und kippte auf die rechte Seite.

Die in Bauler (Verbandsgemeinde Neuerburg) geladenen Schweine sollten zu einem Schlachthof bei Mannheim transportiert werden.

Die Feuerwehren Newel, Butzweiler, Olk Edingen und Ralingen sind mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort.

Tierärzte, ein Jäger sowie Vertreter des Veterinäramtes wurden zur Unfallstelle gerufen.

Die verklemmten Türen des umgestürzten Transportfahrzeuges mussten von der Feuerwehr mit einem Teleskoplader geöffnet werden.

Bauzäune und Barrieren aus großen Strohballen wurden errichtet um ein Weglaufen der verstörten Tiere auf die nahe B51 zu verhindern.

Rund 1/3 der Tiere hat den Unfall nicht überlebt. Mehrere verletzte Schweine wurden von den Veterinären vor Ort getötet.

Der Abrollcontainer „Rüst (schwer)“ des Landkreis Trier-Saarburg, stationiert in Konz wurde angefordert.

Ein Fahrzeug der Tierkörperbeseitigungsanstalt zur Entsorgung verendeter Tiere ist vor Ort eingetroffen.

Die Bergung der Schweine aus den mittleren Ebenen des mehrstöckigen Transporters gestaltete sich technisch kompliziert.

Näheres folgt

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Spanischer Sattelzug verliert Dieselkraftstoff

Donnerstag, 12. Januar 2012

Auf der Autobahn A64 führte der Defekt am Kraftstoffilter eines spanischen Sattelzuges am Donnerstag, 12. Januar zu einem größeren Feuerwehreinsatz und einem großen Aufgebot an Helfern.

Ein fingerdicker Strahl Diesel trat aus einem defekten Kraftstoffilter an der Zugmaschine aus und ergoß sich auf die Fahrbahn.

Einsatzkräfte pumpen Diesel ab

Einsatzkräfte pumpen Diesel ab

Schätzungen zufolge sind rund 100 Liter diesel auf die Straße gelangt.

Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, daß der Rest der rund 1.600 Liter Dieselkraftstoff ebenfalls freigesetzt wurde.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Langsur, Newel, Welschbillig, Der Gerätewagen Gefahrstoffe des Gefahrstoffzuges (Einheit Föhren/Bekond) und die Feuerwehr aus dem luxemburgischen Mertert-Wasserbillig.

Der Verkehr wurde einstreifig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.

Brand in Absauganlage im Türenwerk

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Trierweiler-Sirzenich: Am Donnerstag, 13.10.2011 kam es gegen 07.30 Uhr in einem holzverarbeitenden Betrieb im Gewerbegebiet Trierweiler-Sirzenich zu einem Schwelbrand in einer Absauganlage für Holzspäne.

Ein Trupp löscht den Schwelbrand in der Absauganlage

Ein Trupp löscht den Schwelbrand in der Absauganlage

Eine speziell für diesen Fall vorhandene Warnanlage meldete den Brand in den Rohren der Absauganlage, die daraufhin sofort abgeschaltet wurde.
Zusätzlich stellten Mitarbeiter Brandgeruch und eine Rauchentwicklung fest.

Die alarmierten Feuerwehren aus Sirzenich und Newel öffneten gemeinsam mit Betriebspersonal des Türenwerks die Rohrleitungen und löschten den Schwelbrand darin.

Über Leitern wurden auf dem Dach des Gebäudes 2 Strahlrohre vorgenommen. Vier Feuerwehrleute waren mit schwerem Atemschutz im Einsatz um schwelende Späne aus den Rohren zu entfernen und zu löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 11.15 Uhr an.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Sirzenich und Newel, der Malteser Hilfsdienst aus Welschbillig sowie die Polizei mit insgesamt rund 25 Einsatzkräften.

Glücklicherweise Notlandung statt Absturz

Montag, 30. Mai 2011

Newel – Bitburg. Einen nicht alltäglichen Adrenalinstoß bekamen die Helfer der Feuerwehr Newel am Sonntag, 29. Mai.

Gegen 12.30 Uhr rückten die Feuerwehrleute zum Fehlalarm einer automatischen Brandmeldeanlage nach Sirzenich aus, der sich als Fehlalarm entpuppen sollte.

Gerade als die Kameraden sich gegen 13.10 Uhr über Funk bei der Leitstelle in Trier einsatzbereit zurückmeldeten und die Fahrzeuge wieder in der Halle standen hieß es:
„Sie rücken aus Richtung Flugplatz Bitburg – Bei einem Flugzeugabsturz wird das Tanklöschfahrzeug benötigt“

An der Einsatzstelle angekommen stellte sich rasch heraus, daß es sich nicht um einen Absturz, sondern eine Notlandung nach einem Triebwerksausfall gehandelt
hatte. Offensichtlich wurde bei der Notlandung auf Feldern und Wiesen zwischen B51 und Flugplatzgelände derart viel Staub aufgewirbelt, daß Augenzeugen von einem Absturz ausgingen.

Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr Bitburg, des THW und der Polizei.