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Nachwuchskräfte für den Ernstfall ausgebildet – Neue Atemschutzgeräteträger für Trier-Land

Montag, 15. Februar 2010

Kordel – Unlängst endete ein Ausbildungslehrgang „Atemschutzgeräteträger“ der Feuerwehr Trier-Land.
Im Rahmen der rund 3 Wochen dauernden Spezialausbildung erlernten 14 Mitglieder verschiedener Feuerwehren der Verbandsgemeinde das „heiße Handwerk“. Sie dürfen künftig an „vorderster Front“ eingesetzt werden. Aug in Aug mit dem Feuer stellen Sie das Rückgrat der Feuerwehreinheiten indem Sie die Brandbekämpfung oder die Menschenrettung in verrauchten Gebäuden gewährleisten.

Frauen an den (Brand)Herd !

Besonders erfreulich ist für die Wehrleitung der Umstand, daß sich drei Frauen gefunden haben, die sich der Herausforderung dieser kräftezehrenden Ausbildung gestellt haben und nach Bestehen der Prüfung nun Ihre Wehren als Atemschutzgeräteträgerinnen unterstützen dürfen.

Die Kreisausbilder vermittelten ihren 14 Auszubildenden elementare Techniken der Brandbekämpfung und der Personensuche im Innenangriff. Neben dem korrekten Abtasten von Türen und dem systematischen Absuchen von Räumen bei NULL-Sicht wurde unter anderem auch das Retten von verunfallten Kameraden gelehrt.

Ein theoretischer Ausbildungsteil vermittelte neben Themen wie: „Anatomie der Atmungsorgane“ und der „Chemischen Zusammensetzung der Atemluft“ auch Rechtsvorschriften, Prüffristen und Einsatzgrundsätze.

Höhepunkt der Ausbildung war der Leistungstest in der Atemschutz-Übungsanlage des Landkreises Trier-Saarburg. Hier galt es den „Irrgarten aus Metallgittern und Rohren“ sowie einige Übungen an Fitnessgeräten zu meistern.

Vergangene Brandeinsätze, wie der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Newel haben wiederholt gezeigt, daß die Feuerwehr Trier-Land bei lange andauernden Einsätzen einen großen Bedarf an ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern hat.

Aus diesem Grunde wurden auch in diesem Lehrgang wieder Feuerwehrleute ausgebildet, an deren Standorten keine Atemschutzgeräte stationiert sind. Im Einsatzfall können diese Kräfte gezielt alarmiert werden um die bereits eingesetzten Wehren vor Ort zu verstärken.

Die neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger sind im einzelnen:

Frauen:
Caroline Lauterbach, Lisa Weiland (FF Sirzenich), Jennifer Richstein (FF Rodt)
Männer:
Dominik Roa, Markus Roa (FF Aach), Patric Hecking, Thorsten Müller (FF Kordel), Sebastian Bach (FF Langsur), Sebastian Schüßler (FF Liersberg), Michael Artz (FF Mesenich), Jörg Wagner (FF Ralingen), Tobias Wagner (FF Trierweiler), Michael Kiefer, Markus Recht (FF Wintersdorf)

Newel: Großbrand in landwirtschaftlichem Betrieb

Montag, 21. Dezember 2009

Newel: Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Montag, 21. Dezember im Ortskern von Newel zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Betriebes.

In einem zweigeschossigen Gebäude, welches zum Teil als Stall für Schweine genutzt wurde, kam es gegen 12.50 Uhr zu einem Brand, der sich rasch ausbreitete. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits im Dachgeschoss des Gebäudes in dem rund 2.000 Strohballen lagerten.

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen

Beim Ablöschen des Strohs entstehen stets neue Flammen


Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung auf ein benachbartes Wohngebäude, welches ebenfalls über Stallungen verfügt verhindern.

Einsatzleiter Peter Heinz, der kurz nach der Feuerwehr Newel eintraf ließ sofort massiv nachalarmieren. Die Feuerwehren aus Aach, Welschbillig, Kordel, Butzweiler und Olk sowie die Atemschutzwerkstatt der VG Trier-Land wurden nach Newel beordert.

Als sich herausstellte, daß auch die Ressourcen dieser Wehren nicht ausreichen würden, wurde die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Trier-Land alarmiert und alle Wehrführer der VG-Feuerwehren per SMS-Alarmmierung gebeten, alle verfügbaren Atemschutzgeräteträger nach Newel zu entsenden.

Es gelang der Feuerwehr unter Mitwirkung des Landwirtes die rund 50 Schweine unbeschadet aus dem Stall im Erdgeschoss zu retten. Die Drehleiter der Feuerwehr Schweich wurde an der Gebäuderückseite in Stellung gebracht und zur Brandbekämpfung auf dem Dach eingesetzt.

Drehleiter im Einsatz

Drehleiter im Einsatz

Wegen Einsturzgefahr der hölzernen Zwischendecke mußte die Feuerwehr gegen 18.00 Uhr ihre Tatkik grundlegend ändern. Statt das Stroh im Innenangriff unter Atemschutz aus dem Gebäude auszuräumen, wurde das Gebäude geräumt und ein Bagger zur Einsatzstelle angefordert. Mit schwerem Gerät wurde schließlich die Giebelwand des Gebäudes eingerissen und das brennende Stroh konnte ohne weitere Gefährdung der Einsatzkräfte aus dem Dachgeschoss entfernt und abgelöscht werden.

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Mit dem Bagger wurde die Wand eingerissen und Brandgut herausgefördert

Einen enormen logistischen Aufwand bewerkstelligten die Helfer: Mit Radladern musste das Brandgut auf bereitstehende Kipper verladen und von der Einsatzstelle fortgeschafft werden. Ferner musste mit Gülle kontaminiertes Löschwasser abgepumpt und entsorgt werden. Ein Überlaufen des Gemischs aus Gülle und Löschwasser in die Kanalisation oder Bäche konnte von der Feuerwehr erfolgreich verhindert werden. Verpflegung und Heißgetränke für 100 Einsatzkräfte mussten organisiert werden – Der Nachschub an Kraftstoff für die Pumpen und Aggregate sichergestellt werden.

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Gülle wird mit Saugwagen abgefahren um einen Eintrag in Gewässer zu verhindern

Die Einsatzstelle wurde mit 2 großen Lichtmasten ausgeleuchtet. Die Löscharbeiten dauerten bei teils starkem Schneefall noch die ganze Nacht an.

Insgesamt kamen neben Polizei und Rettungsdienst rund 100 Einsatzkräfte aus 16 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen zum Einsatz.

Übersicht über die Eingesetzten Kräfte:

Feuerwehren aus: Aach, Butzweiler, Igel, Kordel, Langsur, Newel, Olk, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Schweich, Trierweiler, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer, Führungsstaffel Trier-Land, Atemschutzwerkstatt Trier-Land, FEZ Trier-Land,

Polizei Schweich, Malteser Hilfsdienst Welschbillig, SEG, Verbandsgemeindewerke Abteilung Wasserwerk / Abwasserwerk, Winterdienst des Bauhof der Ortsgemeinde Newel

Zemmer verteidigt den Titel beim Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren Trier-Land

Samstag, 12. Dezember 2009

Langsur – Vor proppenvollen Zuschauerrängen fand am Sonntag, 22. November in der Langsurer Sporthalle das Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren Trier-Land statt. Der Jugendabteilung der Feuerwehr Zemmer gelang in diesem Jahr der Hattrick – Zum dritten Mal gewannen die Jungen und Mädchen den Wanderpokal und dürfen diesen nun behalten.

Gruppenbild der Plätze 1-3

Gruppenbild der Plätze 1-3

Nach der Gruppenspielphase stieg die Spannung ins Unermessliche. Die teilweise noch sehr jungen Spieler der Jugendfeuerwehren „schenkten sich nichts“.

Wie auch in den Vorjahren begrüßte man als Gäste aus Luxemburg die Jugendfeuerwehr aus Mertert-Wasserbillig.

Im Beisein von Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon und Wehrleiter Peter Heinz nahm Bürgermeister Wolfgang Reiland die Siegerehrung vor. Er überreichte den Wanderpokal an die Jugendfeuerwehr Zemmer. Reiland erklärte sich spontan bereit, den benötigten neuen Wanderpokal für das Turnier im November 2010 zu stiften.

Da die Jugendfeuerwehr Zemmer als Vorjahressieger für das Kreisturnier der Jugendfeuerwehren bereits gesetzt ist, wird die VG Trier-Land von den Plätzen 1 bis 4 der Tabelle dort vertreten sein.

Die Platzierungen im Einzelnen:

1) Zemmer, 2) Wintersdorf, 3) Trierweiler, 4) Ralingen, 5) Hockweiler, 6) Mertert-Wasserbillig 1, 7) Sirzenich, 8) Rodt, 9) Welschbillig, 10) Kordel, 11) Newel, 12) Butzweiler, 13) Aach, 14) Mertert-Wasserbillig 2

Verdiente Feuerwehrleute für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Freitag, 01. Mai 2009

Langsur – In einer kleinen Feierstunde in der Langsurer Kulturhalle wurden verdiente Feuerwehrleute geehrt.

Die Verbandsgemeinde Trier-Land dankte den nunmehr seit 25 bzw. 35 Jahren tätigen Wehrleuten mit einem Präsent und den 25 Jahre tätigen Wehrleuten mit der Verleihung des silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichens für langjährige pflichttreue Tätigkeit.

Bürgermeister Wolfgang Reiland steckte den Feuerwehr-Jubilaren höchstpersönlich die Auszeichnungen an die Uniform.
Er dankte den zahlreich erschienenen Feuerwehrangehörigen für ihre Einsatzbereitschaft in den vergangenen 25 Jahren.
In seiner Ansprache ließ er die rasante Entwicklung der Dörfer und der Feuerwehrtechnik Revue passieren – In einem Ausblick auf die Zukunft stellte er die Bedeutung von Frauen in der Feuerwehr und die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit in den Jugendfeuerwehren heraus.

Die 35jährigen Jubilare mit Bürgermeister Reiland und der Wehrleitung

Die 35jährigen Jubilare mit Bürgermeister Reiland und der Wehrleitung

Im Einzelnen wurden folgende Wehrleute ausgezeichnet:
für 35jährige pflichttreue Tätigkeit: Wolfgang Theis (Franzenheim), Nikolaus Thull (Mesenich), Günter Stiller (Rodt) [Übergabe des goldenen FW-Ehrenzeichens erfolgte bereits durch den Landrat]

Gruppenbild der Ausgezeichneten mit Wehrführern und Vertretern der Ortsgemeinden

Gruppenbild der Ausgezeichneten mit Wehrführern und Vertretern der Ortsgemeinden

Für 25jährige pflichttreue Tätigkeit wurden ausgezeichnet: Michael Biwer (Igel), Marc Weber (Langsur), Günther Schüßler (Liersberg), Klaus-Peter Neth (Newel), Hans Schmitt (Rodt), Jürgen Mick (Schleidweiler), Uwe Feltes (Trierweiler), Volker Bast (Welschbillig), Oswand Stephany, Paul Tombers (Wintersdorf).