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Welschbillig: Dach eines Wohnhauses brennt – Ausbreitung des Feuers verhindert

Dienstag, 11. Januar 2011

Welschbillig – Am Dienstag, 11.01. kam es in Welschbillig in der Straße „Zum Schankstor“ gegen 06.50 Uhr zum Brand eines Wohnhauses.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Dach in der Nähe des Schornsteines.
Ca. 2m hohe Flammen schlugen aus dem Dach.

Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte die Ausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Zunächst wurde die Feuerwehr Welschbillig mit dem Einsatzstichwort „Kaminbrand“ alarmiert. Vor Ort angekommen stellte sich die sichtbare Lage dramatisch dar: Links und rechts des Schornsteins schlugen die Flammen rund 2m hoch aus dem Dach.
Der Einsatzleiter der Feuerwehr Welschbillig alarmierte aufgrund der vorgefundenen Lage sofort die Stützpunktfeuerwehr aus Newel nach.

Trupp mit Atemschutz auf dem Dach

Trupp mit Atemschutz auf dem Dach

Die unverletzten Bewohner des Hauses wurden von Feuerwehrleuten aus der Gefahrenzone gebracht – Vorsorglich wurde der Malteser-Hilfsdienst mit einem Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert.

Im Außenangriff wurde mit einer sogenannten „Riegelstellung“ das Nachbargebäude geschützt, während ein Trupp ins Innere des Dachgeschosses vorging. Über mehrere Leitern stiegen mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrleute auf das Dach des Gebäudes um den Brand zu bekämpfen.

Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde schließlich die Drehleiter der Feuerwehr Schweich alarmiert. Da sich das Brandobjekt in einer eng bebauten Straße des alten Ortskernes befand und zudem zahlreiche Stromleitungen über den Dächern verliefen, forderte der Einsatz der Drehleiter das ganze Können des Schweicher Maschinisten.
Sicherheitshalber wurde in Welschbillig für die Dauer der Löscharbeiten der Strom abgeschaltet.

Die Drehleiter wird in Stellung gebracht

Die Drehleiter wird in Stellung gebracht

Die Dachhaut wurde im Verlauf der Nachlöscharbeiten geöffnet – Brandnester lokalisiert und gelöscht.

An dem Gebäude entstand durch den Brand erheblicher Sachschaden – Es wird vorübergehend unbewohnbar sein.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Welschbillig, Newel und Schweich mit rund 40 Mann und zehn Einsatzfahrzeugen, der Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes aus Welschbillig, der Schornsteinfeger, das RWE sowie die Polizei.

Orkanböen über Trier-Saarburg – Einsätze in Trier-Land

Sonntag, 28. Februar 2010

Orkanartige Böen zogen am Sonntag, 28. Februar über den Südwesten Deutschlands.

Im Kreis Trier-Saarburg führte dies zu hunderten Feuerwehreinsätzen – Auch in der Verbandsgemeinde Trier-Land waren zahlreiche Bäume umgestürzt – Mehrere hundert Feuerwehrleute aus der gesamten Verbandsgemeinde mussten ausrücken.


Foto: Agentur Siko

Folgende Feuerwehren waren im Einsatz:
Aach, Beßlich, Butzweiler, Igel, Ittel, Kordel, Langsur, Liersberg, Mesenich, Metzdorf, Newel, Ralingen, Rodt, Schleidweiler, Sirzenich, Trierweiler, Udelfangen, Welschbillig, Wintersdorf, Zemmer
Die Feuerwehr-Einsatzzentrale „Florian Trier-Land“ in Welschbillig koordinierte die Einsätze in Trier-Land.

Besonders zu erwähnende Einsätze:
Einsturz einer kompletten Scheune in Newel-Lorich

In Lorich stürzte diese Scheune samt Grundmauern ein


Foto: Feuerwehr Trier-Land

Umgestürzte Bäume auf der B51 bei Windmühle

Ein häufiges Bild an diesem Tag - Bäume blockieren eine Straße


Foto: Agentur Siko

Blockierte Bundes- Landes und Kreisstraßen
Abgedeckte Dächer
Bäume auf PKW gestürzt.
Bäume auf Eisenbahnstrecke Trier-Köln


In Udelfangen stürzte ein Baum in eine Leitung
Foto: Agentur Siko