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Unwetter führt zu Überflutungen im Großraum Zemmer

Donnerstag, 05. Januar 2012

Straßenüberflutung mit Geröll und Schlamm bei Daufenbach

Straßenüberflutung mit Geröll und Schlamm bei Daufenbach

Sturmtief Andrea bescherte den örtlichen Feuerwehren neben den üblichen umgestürzten Bäumen auch weitere Einsätze. Ein Einsatzschwerpunkt der Feuerwehren Trier-Land war der Großraum Zemmer.

In der Heidweilerstraße kam es nach einem schweren Gewitterregen zu einer Überflutung. Dadurch wurde auch die Gruhbachstraße betroffen. Die Feuerwehr Zemmer öffnete die Einläufe und leitete das Wasser teilweise um. Auch an anderen Stellen in Zemmer mussten Einläufe gereinigt werden um die Wassermassen aufnehmen zu können.

Die K33 zwischen Zemmer und Orenhofen war von Wassermassen und Geröll überflutet und teilweise unpassierbar. Die Feuerwehr Zemmer musste hier einige Gräben ziehen um den Wassermassen herr zu werden.

In Daufenbach kam es fast gleichzeitig zu einem kleineren Erdrutsch, wodurch die Wassermassen und Geröll durch die ganze Ortschaft liefen. Die Feuerwehren Rodt, Schleidweiler und Zemmer leiteten das Wasser mit einem Damm aus Sandsäcken um.

Feuerwehr, Straßenmeisterei und Ortsgemeinde arbeiteten gemeinsam daran, die Straße in Daufenbach wieder passierbar zu machen.

Großübung auf ehemaligem Bundeswehrgelände bei Heidweiler

Dienstag, 28. Juni 2011

Am Freitag, den 17. Juni fand auf dem ehemaligen Bundeswehr Mob.-Stützpunkt Heidweiler eine kreisübergreifende Übung mit 5 Wehren aus 2 Landkreisen und insgesamt rund 90 Einsatzkräften statt.

Angenommen wurde ein Lagerhallenbrand auf dem Gelände, das mittlerweile durch die MOREKO GmbH genutzt wird.

Durch Schweißarbeiten kam es in einem Hallentrakt zu einem Brand, der sich schnell ausbreitete und auch auf den angrenzenden Waldbestand überzugreifen drohte. Es kam zu mehreren Verletzten. Ein Mitarbeiter konnte sich verletzt aus der Halle retten und setzte den Notruf ab.

Übung im ehem. Mob.Stützpunkt Heidweiler

Die Leitstelle alarmierte umgehend die zuständige Ortsfeuerwehr aus Heidweiler, sowie die FEZ der FF Hetzerath (Kreis Bernkastel-Wittlich). Da es sich um eine größere Schadenslage handelte wurde zudem die Feuerwehr Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) alarmiert, die in unmittelbarer Nachbarschaft stationiert ist. Desweiteren wurden noch die FF Naurath und die FF Dierscheid, sowie die Stützpunktwehr aus Hetzerath hinzugezogen. Die eintreffenden Wehren setzten jeweils mehrere Atemschutztrupps und Reservetrupps ein, um die verletzten Personen zu retten und einen Innenangriff vorzunehmen. Als weiterer Schwerpunkt wurde die Abriegelung der Lagerhallen, die Waldbrandbekämpfung, sowie die Wasserversorgung von dem auf dem Gelände befindlichen 300 000 ltr. fassenden Löschwasserbehälter geübt. Auch die Kommunikation per Funk, der auf verschiedenen Kanälen fahrenden Einsatzkräften war ein Teil der Übung.

Ein Übungsschwerpunkt war die Wasserversorgung

Die Feuerwehr Hetzerath setzte hierzu auch Ihren Einsatzleitwagen ein, der vor Ort zusammen mit der FEZ die Kommunikation und das weitere Vorgehen übernahm.

Thomas Recktenwald, der neue Eigentümer der Liegenschaft, zeigte sich mit der Übung sichtlich zufrieden und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus.
Er sieht in den Rettungsorganisationen und den Feuerwehren eine tragende Säule unserer Gesellschaft.

Das größtenteils ehrenamtliche Engagement der Helfer sei unverzichtbar für unser Land und müsste stärker gefördert werden.

Einladung der Feuerwehr Zemmer

Montag, 16. Mai 2011
Mit diesem Plakat lädt die FF Zemmer ein

Mit diesem Plakat lädt die FF Zemmer ein

Verkehrsunfall nach Eisregen – Zusammenstoß mit Räumfahrzeug

Freitag, 24. Dezember 2010

Am späten Abend des 23.12 kam es aufgrund gefährlichen Eisregens und zusätzlicher überfrierender Nässe zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L46 in Höhe des Blankenheimer Kreuz in Höhe der Ortschaft Zemmer.

Ein PKW kam auf eisglatter abschüssiger Fahrbahn ins Schleudern und prallte seitlich gegen das Räumschild eines Streufahrzeuges. Nach der Kollision mit dem LKW wurde der PKW auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in die Schutzplanke geschleudert.
Der Fahrer des Räumfahrzeuges lenkte sein Fahrzeug beim Versuch eine Kollision zu vermeiden in den Straßengraben.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Zemmer sperrten die L46 in Höhe der Abfahrt Naurath, übernahmen die Erstversorgung des verletzten PKW-Fahrers und leuchteten die Einsatzstelle aus. Am PKW musste die Batterie abgeklemmt werden – außerdem wurde der Brandschutz sichergestellt.

Der PKW nach der Kollision mit Streufahrzeug und Leitplanken

Der PKW nach der Kollision mit Streufahrzeug und Leitplanken

AirBags und Sicherheitsgurtes erfüllten ihre Funktion – Der Fahrer wurde nur leicht verletzt.

Am Räumfahrzeug entstand hoher Sachschaden; am PKW Totalschaden

Im Einsatz waren die Feuerwehr Zemmer, das DRK Speicher, Polizei Schweich und AirPolice Spangdahlem, sowie die Strassenmeisterei.